Kommentare: Tirilli http://tirilli.designblog.de/ Kommentar-Feed zum Beitrag: Über die Gegner der Flüchtlingshilfe. Antwort für:Viola http://tirilli.designblog.de/index.php?use=comment&id=4158#2.2 :Da hattest du ja jetzt ein gutes Fingerspitzengefühl! Mich interessieren diese Beobachgtungen. Und die Geschichte von Defne hat mich nachdenklich gemacht... Wir Menschen, hach, wie sind wir doch schwierig und schaffen es allesamt selten, alles richtig zu machen...&nbsp;<br>Danke für deinen Kommentar! Und wieder mal liebe Grüße! Danke für deinen Kommentar! Und wieder mal liebe Grüße!]]> 2017--0-7-T23: 1:0:+01:00 Kommentar von:Viola http://tirilli.designblog.de/index.php?use=comment&id=4158#2.1 Ich hatte bisher noch keine Zeit, mich zu äussern, denn gerade das Thema erfordert eigentlich ein riesiges Fingerspitzengefühl und jeder Buchstabe muss bedacht sein.<br/>Das Problem an sich ist da und ich kann einfach keinem Flüchtling vorwerfen, dass er sich und seine Familie in Sicherheit bringen will. Es gibt viele tolle Menschen, die das auch anpacken und sich etwas aufbauen können, ihre Kinder fördern und fordern. Und dennoch, Ängste bleiben immer. Ich gehe durch die Stadt und frage mich, warum Menschen, denen die Sozialleistungen des Staates gewährt werden, warum die Ihr Wohnumfeld so vermüllen, kaputt machen und herunterkommen lassen. Wie werden die Stadtteile in 10 Jahren aussehen. Ich mache mir echt Gedanken, warum diese Menschen zu dritt in unseren Laden kommen, Kaffee, Rindfleisch, kleine Elekroartikel, Rasierer, etc. in Einkaufswagen zusammenpacken, dass fast die Räder abbrechen und das dann in einem unbeobachteten Augenblick durch den Eingang schieben, zu dritt in den Kofferraum schmeissen um es dann an die eigenen Landsmänner oder auf dem Flohmarkt zu veräussern. Die betrügen das eigene Volk und uns auch noch. Ich mache mir auch Gedanken darüber, dass viele derer jungen Leute nicht arbeiten dürfen, weil sie keinen Deutschkurs haben, denn es dauert mitunter 2 Jahre bis ein Kurs frei wird. Oder es muss ein Kurs abgebrochen werden, wegen Desinteresse und mangelnder Beteiligung. Allerdings muss ich auch sagen, jeder ist seines eigenen Glückes Schmied - und das wiederum gilt für Menschen, egal welcher Nation. Das Problem an sich ist da und ich kann einfach keinem Flüchtling vorwerfen, dass er sich und seine Familie in Sicherheit bringen will. Es gibt viele tolle Menschen, die das auch anpacken und sich etwas aufbauen können, ihre Kinder fördern und fordern. Und dennoch, Ängste bleiben immer. Ich gehe durch die Stadt und frage mich, warum Menschen, denen die Sozialleistungen des Staates gewährt werden, warum die Ihr Wohnumfeld so vermüllen, kaputt machen und herunterkommen lassen. Wie werden die Stadtteile in 10 Jahren aussehen. Ich mache mir echt Gedanken, warum diese Menschen zu dritt in unseren Laden kommen, Kaffee, Rindfleisch, kleine Elekroartikel, Rasierer, etc. in Einkaufswagen zusammenpacken, dass fast die Räder abbrechen und das dann in einem unbeobachteten Augenblick durch den Eingang schieben, zu dritt in den Kofferraum schmeissen um es dann an die eigenen Landsmänner oder auf dem Flohmarkt zu veräussern. Die betrügen das eigene Volk und uns auch noch. Ich mache mir auch Gedanken darüber, dass viele derer jungen Leute nicht arbeiten dürfen, weil sie keinen Deutschkurs haben, denn es dauert mitunter 2 Jahre bis ein Kurs frei wird. Oder es muss ein Kurs abgebrochen werden, wegen Desinteresse und mangelnder Beteiligung. Allerdings muss ich auch sagen, jeder ist seines eigenen Glückes Schmied - und das wiederum gilt für Menschen, egal welcher Nation.]]> Viola Viola 2017--0-7-T23: 1:0:+01:00 Antwort für:Defne http://tirilli.designblog.de/index.php?use=comment&id=4158#1.2 :Liebe Defne, da kann ich zu allem nur ja sagen, ich kann dich voll verstehen. Danke vielmals für deinen Kommetar! Es ist wirklich schwierig...! 2017--0-7-T20: 1:1:+01:00 Kommentar von:Defne http://tirilli.designblog.de/index.php?use=comment&id=4158#1.1 Hallo Tirilli,<br/>es vergeht kein Tag an dem ich nicht über dieses Problem nachdenke.<br/>Folgendes Buch hat mich sehr beschäftigt:<br/><a target="_blank" href="https://www.koerber-stiftung.de/publikationen/shop-portal/show/ueber-grenzen-denken-231.html">Hier klicken</a><br/>Ich habe es nicht gelesen sondern nur eine Besprechung des Buches gelesen.<br/>ES gibt so viele Menschen, die Grund haben zu flüchten, auf der Welt dass Österreich, Deutschland, die ganze EU es nicht schaffen alle aufzunehmen. Wenn wir die Flüchtlinge auf die ganze Welt verteilen könnten würde es gehen. Nun bin ich aber schon dafür so viele wie möglich aufzunehmen was für jedes aufnehmende Land einfach unterschiedlich sein kann je nachdem wie die wirtschaftliche Lage ist.<br/>Vor armen Menschen habe ich keine Angst, denn ich gehöre ja irgendwie dazu. Um meine Miete (ca. 75% der Rente) im teuren München als Rentnerin bezahlen zu können muß ich sowieso etwas dazuarbeiten. Damit habe ich kein Problem solange ich die Kraft dazu habe. Die jungen Flüchtlinge dürfen leider nicht arbeiten (ich würde sie eher zur Arbeit verpflichten) und sind von Taschengeld her meistens besser ausgestattet als ich. Es gibt wahnsinnig viel Unterstützung für Ausländer wie z.B. Deutschlernen am PC in der Bücherei. Ich habe dort in der Stadtbücherei neulich mal gefragt ob es für mich als Einheimische auch kostenlose Unterstützung gibt etwas zu lernen. Das gibt es leider nicht. Zwar gibt es in der Stadt zahlreiche Bildungsangebote (wie z.B. Volkshochschule) aber für Leute, die nicht viel Einkommen haben und trotzdem noch etwas Erspartes (und deswegen keine Armenbescheinigung haben) wie ich ist das meistens zu teuer. Es stört mich wenn ich als Eingeborene mit begrenzten Mitteln in gar keiner Zielgruppe mehr bin.<br/>Es erzeugt Unmut bei mir wenn ich auf eine Flüchtlingsgruppe in der Münchner Philharmonie treffe. Ich habe mir diese Veranstaltung (music for the one god) sehr gut überlegt weil der billigste Platz schon 25 Euro gekostet hat. Dann diese Gruppe mit ihren Betreuerinnen, welche ständig die Vorstellung gestört haben (häufiges Rauslaufen und Schwätzen) und sichtlich nicht daran interessiert waren, obwohl viel islamische Musik geboten war. Ich nehme an dass sie die Karten kostenlos erhalten haben weil das Interesse wirklich sehr gering war.<br/>Da frage ich mich wirklich oft ob das die richtigen Leute sind. Ich habe längere Zeit in der Türkei gelebt und habe mich natürlich ganz intensiv mit Land und Leuten beschäftigt. Ich habe den hohen Anspruch an die Zuwanderer dass sie sich auch intensiv mit dem Land beschäftigen in dem sie für einige Zeit oder auf Dauer leben wollen.<br/>Dann gibt es noch das große Fragezeichen ob wir die Richtigen aufnehmen. Ich würde lieber den Schwächeren helfen (sie aus ihrer Kriegsregion holen) und weniger den etwas Stärkeren welche die anstrengende Flucht schaffen und das Geld für die Schlepper haben. Außerdem hätte ich gerne ein ausgewogenes Geschlechterverhältnis, also genau so viel Frauen wie Männer. es vergeht kein Tag an dem ich nicht über dieses Problem nachdenke.
Folgendes Buch hat mich sehr beschäftigt:
Hier klicken
Ich habe es nicht gelesen sondern nur eine Besprechung des Buches gelesen.
ES gibt so viele Menschen, die Grund haben zu flüchten, auf der Welt dass Österreich, Deutschland, die ganze EU es nicht schaffen alle aufzunehmen. Wenn wir die Flüchtlinge auf die ganze Welt verteilen könnten würde es gehen. Nun bin ich aber schon dafür so viele wie möglich aufzunehmen was für jedes aufnehmende Land einfach unterschiedlich sein kann je nachdem wie die wirtschaftliche Lage ist.
Vor armen Menschen habe ich keine Angst, denn ich gehöre ja irgendwie dazu. Um meine Miete (ca. 75% der Rente) im teuren München als Rentnerin bezahlen zu können muß ich sowieso etwas dazuarbeiten. Damit habe ich kein Problem solange ich die Kraft dazu habe. Die jungen Flüchtlinge dürfen leider nicht arbeiten (ich würde sie eher zur Arbeit verpflichten) und sind von Taschengeld her meistens besser ausgestattet als ich. Es gibt wahnsinnig viel Unterstützung für Ausländer wie z.B. Deutschlernen am PC in der Bücherei. Ich habe dort in der Stadtbücherei neulich mal gefragt ob es für mich als Einheimische auch kostenlose Unterstützung gibt etwas zu lernen. Das gibt es leider nicht. Zwar gibt es in der Stadt zahlreiche Bildungsangebote (wie z.B. Volkshochschule) aber für Leute, die nicht viel Einkommen haben und trotzdem noch etwas Erspartes (und deswegen keine Armenbescheinigung haben) wie ich ist das meistens zu teuer. Es stört mich wenn ich als Eingeborene mit begrenzten Mitteln in gar keiner Zielgruppe mehr bin.
Es erzeugt Unmut bei mir wenn ich auf eine Flüchtlingsgruppe in der Münchner Philharmonie treffe. Ich habe mir diese Veranstaltung (music for the one god) sehr gut überlegt weil der billigste Platz schon 25 Euro gekostet hat. Dann diese Gruppe mit ihren Betreuerinnen, welche ständig die Vorstellung gestört haben (häufiges Rauslaufen und Schwätzen) und sichtlich nicht daran interessiert waren, obwohl viel islamische Musik geboten war. Ich nehme an dass sie die Karten kostenlos erhalten haben weil das Interesse wirklich sehr gering war.
Da frage ich mich wirklich oft ob das die richtigen Leute sind. Ich habe längere Zeit in der Türkei gelebt und habe mich natürlich ganz intensiv mit Land und Leuten beschäftigt. Ich habe den hohen Anspruch an die Zuwanderer dass sie sich auch intensiv mit dem Land beschäftigen in dem sie für einige Zeit oder auf Dauer leben wollen.
Dann gibt es noch das große Fragezeichen ob wir die Richtigen aufnehmen. Ich würde lieber den Schwächeren helfen (sie aus ihrer Kriegsregion holen) und weniger den etwas Stärkeren welche die anstrengende Flucht schaffen und das Geld für die Schlepper haben. Außerdem hätte ich gerne ein ausgewogenes Geschlechterverhältnis, also genau so viel Frauen wie Männer.]]>
Defne Defne 2017--0-7-T20: 1:1:+01:00