Tirilli
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Blogeinträge (themensortiert)

Thema: Kunst

Filmtipp!

Vor einigen Tagen gesehen, leider nur im Fernsehen, denn dieser Film bräuchte eine große Leinwand:

Human
Die zwei Seiten der Menschheit

(Doku)

Regie
Yann Arthus-Bertrand 


BOAAAAAAAAAAH!!

Das beste der letzten Jahre für mich! Falls ihr zufällig irgendwo darauf stoßt, nicht versäumen! Dieser Film wird euch mitreißen! Es gäbe ihn in 3 Teilen auch auf You Tube. Aber ohne deutsche Untertitel. Wenn ihr dort schauen solltet, groß stellen!

Trailer
Bilder 
Standard

Nickname 24.11.2016, 01.23 | (2/2) Kommentare (RSS) | TB | PL

Was zum anziehen.

Eine anregende Ausstellung für Schuhliebhaberinnen.



Und nun sag, welche willst du haben? 

Tierische etwa?



Naschkatzige wären vielleicht...ähm... am allerehrlichsten?



...oder doch lieber die gesunde Banane?



Besteck dich doch mal durch die Gegend!



Und falls du in den Wald humpelst, achte auf die Rehe!



Aber gehe dorthin besser nicht auf  Stecknadeln. (Es sei denn, du hast gesündigt!)



Denn dann sähen deine Füße vielleicht so aus. Oh mein Gott, da nütze auch kein Schuhwechsel!



Und was gäbe das für Blicke von anderen...!



Dann schon lieber scharf und schneidig, oder?



So, und nun bin ich autoritär. Du musst dir ein Paar aussuchen. (Aber bitte nicht alle die Nascherei oder die Banane, bitteschön! *fg*)

Nickname 12.10.2015, 02.09 | (6/0) Kommentare (RSS) | TB | PL

Ein beeindruckender Fotograf!

Die lange Nacht der Museen

Alljährlich im Oktober veranstaltet der ORF diese Veranstaltung. Bis Mitternacht sind sämtliche Museen und Galerien offen und man kann mit einer einzigen recht günstigen Karte zu Fuß oder mit dazugehörigen Verkehrsmitteln unendlich viele Ausstellungen in verschiedenen Städten besuchen, Events inbegriffen.

Heuer haben mich zwei Ausstellungen begeistert und ein ganz besonderer Künstler beeindruckte mich besonders. Der Maler und Fotograf  Roberto Kusterle! Ich stelle ein paar Links her, muss aber gleich dazu sagen, dass die großen Fotos der Ausstellung beeindruckend scharf waren, was man im Netz natürlich so nicht erleben kann.

Roberto Kusterle portraitiert, aber wie er seine Modells künstlerisch ausgestaltet und auch, wie er das Licht setzt, das muss man gesehen haben!

Roberto Kusterles Webseite  (Zum Beispiel dies!)

Bilder, die ich besonders zeigenswert finde:

Näherinnen n der Dürre (1. Foto anklicken)

Song Branch

Must Gallerie

Weiter stöbern

Die zweite Ausstellung von der ich sprach ist leichtfüßiger. Davon demnächst.

Nickname 05.10.2015, 01.10 | (1/0) Kommentare (RSS) | TB | PL

Filmisches Erlebnis

Gerade eben habe ich im 3sat den Film "So viele Jahre liebe ich dich" gesehen und bin schwer beeindruckt. So einen guten Film habe ich schon ewig nicht mehr gesehen! Die Hauptdarsellerin Kristin Scott Thomas kannte ich gar nicht, sie ist phänomenal!

Im Wikipedia steht: 
„Sein Film, [...] funktioniert wie ein Gegenentwurf zu den vielen schlecht geschriebenen und inszenierten Melodramen, die dem Zuschauer außer plakativen Gefühlsausbrüchen nicht viel anzubieten haben.“
– Marcus Wessel

Ja, stimmt! Nach so einem cineastischen Erlebnis kommt einem der ganze Schmus im Fernsehen nochmal so blöd vor!

Und:

"Das großartig gespielte, psychologisch dichte Schauspielerdrama zwingt den Zuschauer in einen Konflikt zwischen Empathie mit der Protagonistin, die die Erzählhaltung des Films dominiert, und der Antipathie, die man instinktiv gegen ihre Tat hegt. Er fordert damit heraus, eigene Vorurteile und den Umgang mit Schuld und Vergebung zu überdenken. Ein meisterliches Spielfilmdebüt.“
– Lexikon des Internationalen Films

Absolut! Genau so ging es mir!

Also, falls jemand mal die Gelegenheit bekommt, unbedingt ansehen! Aber vorher besser nicht im Wiki die Inhaltsangabe lesen!

Aber, vielleicht kennen diesen Film etwa eh schon fast alle?

Nickname 23.01.2015, 00.38 | (3/0) Kommentare (RSS) | TB | PL

räusper...

Grüß Gott!
Ja ich bins, ich lebe noch. ;-)

Nach all den Aufgaben, die ich da ja weiter unten erwähnt hatte und ein paar mehr, bin ich wieder mal da.

Ich war tatsächlich so gut wie keinen Abend zu Hause. War Jurorin neben vielen anderen Juroren, Probende, Prüferin, Gratulantin und was weiß ich noch alles.

Und ich war im Theater! Hach, in einem ganz besonderen! Bei einem Gastspiel des Residenztheaters München! Was für ein Erlebnis!

Man spielte Henrik Ibsens "Hedda Gabler" In in der Regie des genialen Martin Kusej! (In seinem Namen wäre ein Sonderzeichen, aber das nimmt die Blogsoftware leider nicht an.) Etwas mit seiner Regie erleben zu dürfen empfinde ich als Privileg erster Güte! Eine derart intelligente Regie sah ich noch selten! Weil sie das Drama der handelnden Figuren durch die Reduktion auf das Wesentliche genau auf den Punkt brachte. Und dann die Schauspieler! Birgit Minichmayr, Barbara de Koy, Hanna Scheibe, Oliver Nägele, Sebastian Blomberg. Letzterer begeisterte mich besonders. Und die Minichmayer! Sie schaffte es, die Figur Hedda Gabler nicht nur auf das Böse zu reduzieren, ihr gelang es vielmehr, beim Publikum irgendwie auch Verständnis für die Abgründigkeit dieser Frustrierten zu empfinden, wenigstens ein bisschen.

So, und jetzt folgt noch eine Freudenode auf die Kunst, bitteschön! ;-)

So viel Tiefe schafft nur sie! Sie wirkt klärend, kann Unaussprechliches darstellen, die Welt erklären und den Menschen weiterbringen, falls er sich darauf einlässt.

Hat hier jemand "Hedda Gabler" von Ibsen gelesen? Ich nicht, aber jetzt werde ich das nachholen. Henrik Ibsen ist genial und auch heute noch lesenswert!

Nickname 23.05.2014, 00.28 | (2/0) Kommentare (RSS) | TB | PL

Freude an einer Oper

Heute sah ich im Stadttheater Klagenfurt die Oper "Die Liebe zu den drei Orangen" von Sergej Prokofjew.

Boah, war das ein Erlebnis! Da passte alles! Sänger, Orchester, Kostüme  und das Guckkasten-Bühnenbild das sich dreht und aus dem immer wieder Akteure rausgeworfen werden. Am genialsten war die Personenführung. Eine derart phantastische Regie habe ich selten gesehen. Die Gestiken sämtlicher Mitwirkenden waren intensiv und ausgefeilt und nicht die kleinste Bewegung wurde in diesen eineinhalb Stunden dem Zufall überlassen. Sie werden wohl endlos geprobt haben. Alles war dem Stil angepasst und wurde oft bewusst überzeichnet, was ja leicht daneben gehen könnte, hier aber wirkte es vollendet! Phantasievoll, ideenreich, bunt, dramatisch, humorvoll, hochspannend. Daher nun der Regisseur vor den Vorhang:

Immo Karaman  Er ist ja inzwischen ein Star unter den Opernregisseuren, wurde schon vielfach ausgezeichnet. (Beste Opernregie des Jahres 2013) Und so einer also mal bei uns in der Provinz! Hach, so schön!

Hier ein Foto einer Szene, ist nicht auch schon das sehenswert? (Hier auch kurz hörbar)

Wie ich jetzt gerade entdecke, die gleiche Inszenierung gab es auch am Gärtnerplatztheater in München, dieses Video zeigt es gut. Reinsehen!

Nickname 26.04.2014, 00.46 | (1/1) Kommentare (RSS) | TB | PL

ABCD Kultur

A = Wach, Hirnwindungsaktiv.
B = Augen offen, Sehsinn aktiv, Resthirn schläft. Schlechtes Gewissen.
C = Augen zu, Sprachzentrum aktiv, Resthirn schläft. Schlechtes Gewissen.
D = Augen zu, Schlafzentrum aktiv, Kopf kippt, Gewissenlos. Ruckhaft zu B.

A,A,B,C,B,C,B,C,D,B,A,B,C,B,D,B,A,B,C,D,A,A

Ich war im Theater.

Nickname 01.02.2014, 00.02 | (4/0) Kommentare (RSS) | TB | PL

Ansteckende Freude

Wenn ich mal zwischendurch Freude spüren will, kann ich mir sie holen! Und das tu ich immer wieder einmal. Es geht um ein Video und ich kann es schon lange auswendig, weiß jede Szene ganz genau.

Vermutlich kennst du es eh schon und wenn nicht, noch besser.

Auf jeden Fall, viel Freude mit der

Ode an die Freude.

(Flashmob)

Nickname 27.10.2013, 23.51 | (3/0) Kommentare (RSS) | TB | PL

Kulturkonsum bedeutet:

   Seelentiefe der Anderen erspüren zu dürfen.

Ich war im Rosenkavalier, diesmal eine ganz tolle Opernaufführung. Über vier Stunden reinster Genuss, da passte alles! Welch universelles Genie Richard Strauss doch ist, das wurde mir jetzt erst bewusst.

Dann besuchte ich ein Jazzkonzert welches mental eindeutig scheiterte. Man spürte zu sehr den Konflikt zwischen zweien der Musiker. Das Publikum war zurückhaltender als normalerweise. Obwohl die Töne passten. Ganz eindeutig, machen Menschen ernsthaft Musik, kann man ihre Innenwelten deutlicher spüren als im Alltagsleben.

Auch war da noch die Ausstellung mit den berühmtesten Bildern des deutschen Malers Jörg Immendorff. Sagenhaft spannend finde ich die Bilder!
Was für eine böse Ironie des Schicksals, ausgerechnet jemandem, dem das Malen so derart lebenswichtig war, die Beweglichkeit der Arme durch Krankheit gänzlich zu nehmen! Da fragt man sich, was das für ein Schöpfer ist!
Man konnte den Maler in einem Film beobachten. Sah, wie der schon schwer Gelähmte in seiner Not Assistenten instruierte und auf diese Weise trotzdem weiter machte. Ungemein berührend, man kam beim Betrachten in Versuchung, Gott zu zürnen... tja, von Schutzengel keine Rede.

Aber vielleicht verstehen wir Erdenbürger den tieferen Sinn solchen Leides nicht. Allerdings, einen solchen zu vermuten ist vielleicht nichts als gedankliche Notwehr? Man hat ja immer im Hinterkopf, dass es einen selbst mal so dramatisch treffen könnte.

Beethoven verlor sein Gehör, andere Genies starben viel zu früh, ist alles Zufall?

Nickname 18.10.2013, 15.30 | (2/2) Kommentare (RSS) | TB | PL

Zauberflöte in Salzburg. Eine Abrechnung.

Für manche Regisseure sind Opern zuallererst eine Spielwiese um ihr eigenes übergroßes Ego zu streicheln. Dabei scheren sie sich nicht den Deut ums Libretto, es wird auf Teufel komm raus neu interpretiert, modernisiert, umgemodelt und verändert, Hauptsache man spricht dann darüber. Die klangliche Intention des Komponisten bleibt in der Wahrnehmung des Regisseurs allzuoft auf der Strecke, ist ja auch nicht sein Fach, außerdem ist er sich doch viel zu schade, "nur" Interpret zu sein. Sein vermeintlicher Genius wird also über alles übergestülpt, möge doch der jeweilige alte Meister sehen, wo er bleibt, ist doch eh schon lange tot und daher außerdem gar nicht mehr zeitgemäß.

Ein ganz besonders elendiges Regie-Machwerk war die Neuinszenierung der Zauberflöte bei den Salzburger Festspielen in diesem Jahr. Verantwortlich zeichnete ein gewisser Jens Daniel Herzog.

Da war nichts mehr vom Zauber übrig, mehr noch, es wurde peinlichst  alles vermieden was märchenhaft sein könnte, Entzauberung war angesagt, man ist doch schließlich erwachsener als dieser uralte Mozart!

Ein in Arbeitsschürze auftretender Papageno, postiert vor den vielen Vögelkadavern, die übrigens aufgehängt waren wie in der Hühnerfabrik, fiel ob der vielen Geld schwingenden Hausfrauen versehentlich in seinen Vogelleichenwagen und schon klebten blutig Federn an seinem Kostüm, um jenes bekannte Outfit kam man wohl nicht herum, das musste wohl so sein.
Statt des freimaurerischen Kreises mit Sarastro an der Spitze, (der ist am Hirn beschlaucht, no na) gingen Wissenschaftler im weißen Arbeitskittel ihrem Handwerk nach, Menschenversuche waren angesagt, da passte es ja, dass Tamino und Pamina nur mit Unterwäsche bekleidet, ihre Prüfungen zu erledigen hatten. Diese grimmigen Wissenschaftler sangen aber ständig im edelsten Sound von irgendwelchen Göttern, och, das passt zwar für Wissenschaftler so gar nicht, aber seis drum, der Regisseur hatte halt seine Ideen, sowas geht doch vor und man muss ja nicht so genau hinhören...

Pamina wandelte im kargen Zöglingsgewand einer Internatsschule neben anderen Zöglingen, (oh wie aktuell!) Papagena hing an Drähten einer Fernbedienung und die drei Knaben waren als glatzköpfige Greise verunstaltet... Aber da kann man doch interpretieren, gell. So unbedarft wie man doch sonst wäre, platt draufgehauen mit dem Holzhammer: Sieh doch, diese Symbolik da, verstehst du jetzt, dummer Kulturkonsument??

Und am Schuß dann die vier Kinderwägen aus dem Hause Papageno. Doch, sie haben dann schon vier! Da wird mit dem wie ein Autobahn-Warnlicht aussehendem blinkenden Sonnenkreis von Sarastros Brust vor den lieben Kleinen herumgeschaukelt während die Königin der Nacht das unedle Ding zu erhaschen versucht. Aber jene wälzt sich gleich darauf raufend mit Sarastro am Boden herum und zum Schluß hat der sie gar im Würgegriff, aus, Applaus (wenig) Das wars.

Seltsam nur, dass Harnoncourt mit seinem Concentus Musicus unten im Orchestergraben zugleich um historische Aufführungspraxis rang. Ein Paradoxon sondergleichen. Was ihm meiner Meinung nach diesmal nicht gut gelang.

Doch, ich finde Harnoncourt eh gut, er feilt so schön an Klangfarben, Tempi und Affekten. Aber seltsam, vielleicht gerade wegen dieser analytischen Feilerei bis zum allerletzten Ton, berührt hat er mich nur selten.

Die Zauberflöte ist eines der großen Weltwunder. Ein Gesamtkunstwerk und als solches sollte es für sich selbst verwirklichende Berufs-Sezierer tabu bleiben. Zugegeben, den Inhalt kann man kindisch finden, wie halt bei allen Märchen. Aber diesen Märchenzauber in Klang zu verwandeln, war doch Mozarts Intention! Wenn dann einer kräftig und mit Großmannssucht reinschneidet, geht mir das wirklich "über die Hutschnur"!

Fotos

Nickname 20.08.2012, 02.08 | (3/0) Kommentare (RSS) | TB | PL

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Kathy
Brave frohe Ostern!!! :clown:

Nix da. Freche Ostern. so. Nämlich dir!
:-)
13.4.2017-22:06
Kathy
da Tschutschi schon *WIR* schreibt, schließe ich mich dem mal an :D
31.3.2017-11:57
Tschutschinella
Wir woll'n einen neuen Header, wir woll'n einen neuen Header, wir woll'n einen neuen Header :wut:
28.3.2017-11:48
Kathy
Ist im Hause Tirilli alles (und Alle) gesund und munter?
Mal leise anfrag nach 14 Tagen Stille. Liebe Grüße!
23.1.2017-15:43
Kathy
*Zu Miko rüberwinkt und schöne Adventszeit wünscht*

ich weiß :D
hab meine Freude auch schon expressed :D
9.12.2016-23:43