Tirilli
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2014
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Der Header sagt´s

Die nächsten neun Tage sind wir, falls alles gut geht, dann dort. (Genau wo der Wald ist.)
Herr Von Ferdl hütet derweil das Haus. (Will nicht wissen, wie DAS dann aussehen wird! Pfff...)
Und Katz. (Die Arme!)

Aber was soll man machen. (Der wollte.)

Pfiat euch, tschüss, baba. (Uff Wiedersehen und bleibt schön brav.)

Es grüßt,
eure wie immer geartete
       
                                Tirilli

Nickname 25.08.2014, 00.31 | (4/0) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: heute

Wenn meine Schwester...

mit maaal ein Frühstücksei macht! Pfff....


Nickname 22.08.2014, 10.18 | (2/0) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in:

Zwei Bilder vom Tag

Ein typisches Sommerbild vom August 2014, von meiner Terrasse aus geschossen.



Die nächsten drei Tage wird es so bleiben. Aber dann soll ja langsam ein bisschen Sommer zurückkommen. Mahh, genau, wenn wir eh ganz weit im Süden sind.

Heute lag ich in drei Decken gehüllt auf der überdachten Terrasse und lernte ein bisschen aus meinem Fotobuch. Bei der Kamera die ich habe, kann man noch viel, da gibt es speziell für sie ein Buch mit an die 250 Seiten. Viele Versuchsfotos schoss ich. Und weils grad so grau draußen war, saß ich dann wieder einmal länger am Compi, was ja in letzter Zeit seltener vorkommt und bastelte eine Karte aus einem heutigen Foto. Ähm, man gönnt sich ja sonst nix. ;o)

Nickname 20.08.2014, 01.46 | (2/0) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: Fotos

Bei der Marien-Schiffsprozession

Mein Outfit:
Obenrum: Unterhemd + Rolli + Wolljacke + Wintermantel.
Untenrum: 20 den Strumpfhose + 40 den Strumpfhose, Winterjeans.
Rundherum: Flauschdecke vom Hotel
Unterm Po und am Rücken: Polster + Badehandtuch.

Meine Schwester trug noch einige Lagen mehr.

Wir schrieben den 15. August 2014, es hatte ca. 13°. Ort: Südlichstes Österreich, am Wörthersee, Pörtschach, Kärnten.

Wir wollten uns unsere Tradition nicht nehmen lassen und verbrachten den Abend wie die letzten Jahre auf einer Hotelterrasse um dem Spektakel beizuwohnen.

Die da unten waren teils nicht so warm angezogen. Tja, jeder hat eine andere Kälteempfindlichkeit. Es wurden sogar Leute mit kurzen Hosen gesichtet, wir glotzten! ;-)
Aber ihr hättet sehen müssen, wie schnell alle davon eilten, als die Schiffe weiterfuhren. In wenigen Minuten war der Platz leer. *g*



Abfahrendes Schiff von hinten, die Marienstatue aus Lourdes unter der Krone:



Später fanden wir uns im Freibad wieder. Gegenüber von Maria Wörth, wo inzwischen die Schiffe angekommen waren und dann startete das große Feuerwerk. Hier zeige ich mal rot, mal weiß:





Ein Goldregen anderer Art:



Folgendes Bild vom Feuerwerk verwendete ich als Grundlage für den neuen Header:



Und jetzt mal....vollzoom rüber! Damit ihr mal seht, was die Lumix FZ 200 kann! :-)

Nickname 17.08.2014, 02.11 | (4/3) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: Fotos

August-Header


...mit eiskalten Tropfen. Oder ist es gar Schnee...
Ich finde, das passt für heuer.
Aber die Sonne wäre ja noch stark. Wenn sie mal kurz hervorlugen täte.

Nickname 16.08.2014, 15.20 | (1/1) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: dies und das

Schwätzchen mit reichen Indern.

Was ist das nur für ein Sommer! Es schüttet schon fast eine ganze Woche und hat nur 14° Bei euch vermutlich auch? Seit einem Monat hatten wir insgesamt nur zwei Tage durchwegs Sonnenschein. Ich heize! Noch nie habe ich im August eingeheizt! Heute Nacht kann es sogar nur 6° haben.

Unlängst, an einem der sonnigen Tage zogen wir abends ins Getümmel nach Pörtschach, den seltenen lauen Abend genießen. Wir spazierten an der Seepromenade und kamen vor das häßlichste aber luxuriöseste Hotel und dem zugehörigen breiten Steg um den Sonnenuntergang zu genießen. Dort saßen drei Touristen reglos auf einer hölzernen Sonnenliege, man erkannte sie sofort als Inder. Ein altes nobles Paar, sie im dunkelgrünen Seidenkleid und an die 70, aber voll geschminkt, er auch ganz nobel. Sie hatten ihren auch nicht mehr ganz jugendlichem Sohn in die Mitte genommen. Der machte sitzend eine Verbeugung zu mir hin und grüßte sehr höflich. Nachdem ich zurück gegrüßt hatte, wies meine Schwester auf den schönen Himmel hin, auch die Inder blickten auf: "beautiful" sagte ich zu ihnen hin, da kamen wir ins Gespräch.

Sie wirkten wie Paschas und kamen aus Dehli.

Ob wir von hier seinen fragte der Alte. Ob hier auch Menschen leben würden. (Doch, es flanierten auch einige Leute rum! Er sah wohl nur Touristen.) Ob es eine Stadt gäbe und wie die hieße. Ob es Industrie gebe. Als ich verneinte, bzw. meinte, nur ganz wenig, fragte er sehr erstaunt, wovon die Menschen hier denn leben würden? Naja, alle möglichen Berufe, "Shops, Teacher...äh..." Mehr Berufe fielen mir auf englisch nicht ein. Währenddessen fotografierte meine Schwester mich heimlich. *g*



Wir amüsierten uns später noch lange über die Frage, ob hier auch Menschen leben würden. Dann wurde uns klar: In Indien schieben sich ja die Menschenmassen und das überall! Die Besiedelung bei uns kam ihm wohl wie nichts vor. :-)

Nickname 15.08.2014, 19.28 | (1/1) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: Geschichtchen

Wie eine Wolke sind sie...

...sagte meine Schwester.
Guter Vergleich, aber nur zwischen den Zeilen, erklären kann man das nicht.
Sie sagte das, als wir jetzt 2 Tage nur mit uns waren.
Jetzt war sie wieder da, die Wolke. Als da sind: Nichte, Schwippschwiegersohn und deren Kind. Dann kommt vieles über uns. Das Kind, dass uns fordert, Wirbelwind. Der Mann der uns groß bekocht, Gespräche, Aufforderungen und drei die anders fernsehen.

Und wisst ihr was? Das ist eine schöne Wolke. Ich bin süchtig danach. Neben dem nebenbei auch vorhandenen Ruhebedürfnis. Das aber nicht gilt. Denn die gewohnte Ruhe habe ich ansonsten eh genug. Es gilt auch nicht, weil sie dann plötzlich wieder weg sind. Mal da, mal weg, wieder da. Und wenn sie weg sind, ah Ruhe: HEUL!

Nickname 08.08.2014, 00.54 | (3/0) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: heute

Winde und Stürme

... und zwar global.
Die kann man auf dieser Webseite betrachten. Seit 14 Tagen schaue ich immer wieder gebannt hin.
Interessant die Winterstürme zur Zeit auf der winterlichen südlichen Halbkugel. Wirbelstürme verschiedener Stärke sieht man in den Meeresregionen so gut wie immer.
Grün= windig.
Orange = Orkan.
Man kann auch etwas kommen sehen, was noch gar nicht in unseren Medien ist.

Heute sah ich zum ersten Mal rote Farbe. Erschreckend, ein Horror! Vor den nördlichen Phillipinen droht der Taifun "Halong" mit einer Windstärke, die alle bisherigen von mir beobachteten Taifune übertrifft.
Ist zwar im Grunde für uns unnützes Wissen, aber interessant ist es schon, oder? Faszinierend, was man heutzutage alles darstellen kann....

Nickname 03.08.2014, 01.45 | (2/1) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: Links

Weißes Fest

Zum ersten Mal war ich auch mal bei der Fete Blanche. Rund um den Wörthersee wird in weißer Kleidung auf den Straßen flaniert und gefeiert.
Diesmal wollte ich das auch mal sehen, obwohl ich ansonsten ja nicht so der Event-Mensch bin. Oh Wunder, der angesagte Regen blieb aus und der Abend war gerettet.
Wir fanden einen guten Platz in einem Lokal an der Straße, um zu beobachten.



O oh. Wie anders als früher. Einfach nur ein Rumstehen. So ganz ohne ausgelassen die Hüften zu bewegen. Wie auch. Da war nur hartes Schlagzeug zu hören, manchmal, aber mehr im Hintergrund 3 elektronische Klänge dazu und das vermutlich genau 256 mal, das wars. (In der Zahl liegt musikalische Gesetzmäßigkeit, 4 x 64 Takte dürften das gewesen sein.) Man nennt diesen Stil wohl Techno. Keine menschliche Stimme in der Musik, absolut keine Emotion hörbar - also rumstehen. Ist dieses "musikalische" (unmusikalisch emotionslose) Angebot so, weil die Jungen genau das wollen, oder hat man es ihnen als cool verkauft und damit zur Gewohnheit gemacht? Die Frage gleicht ein wenig der mit der Henne und dem Ei. Was war zuerst? Der coole Macher der mit seinem Stil "in" wurde? Oder doch ein Hör-Trend, ein Bedürfnis? Vielleicht ist die junge Gesellschaft genau so? Ich meine, wollen sie schon einige Jahre alles, was im Kunstsektor menschliche Gefühle darstellt, wirklich so ganz raus haben?
"Deswegen ist ja die volkstümliche Musik zur Zeit so beliebt!" meinte meine Schwester.  "Viele suchen halt wieder die heile Welt."

Kann ja sein. Sogar, obwohl die sehr verlogen ist. Ein Kollege verdient sich damit übrigens zum Krüppel. Ich dachte von ihm heimlich: Der verkauft sich ja wie eine Hure. Denn wer musikalisch ist, kann volkstümmliche Musik niemals gut finden, sie ja nichtmal ertragen. Kein Berufsmusiker erträgt sie. Wirklich keiner. Und ich kenne fast alle in meinem Bundesland. Genauso, wie ein Bildhauer Plastikgartenzwerge nicht erträgt. Das mit der musikalischen Hurerei nehme ich übrigens zurück. Denn er sagte mal ganz offen, das sei ja nur Geschäft. Sämtliche innere Beteiligung sei geheuchelt. Die Gruppe hat übrigens mehrere platine Schallplatten. Wenn er das von seinem musikalischen Geschmack eh offen abkoppelt und uns eine innere Beteiligung nicht vormacht, ist er halt einfach wie ein Geschäftsmann der Hosenträger verkauft.

Zurück zur Fete Blanche. Es war nett die Mädchen im Pulk und gleich ein paar Meter weiter die zusammengerotten Burschen zu beobachten. Die taten megacool umarmten sich aber auffallend oft gegenseitig, war wohl wegen der Anspannung und Aufregung so eine Art, den Dampf abzulassen. Voll nett anzuschauen! ;-)

Nickname 28.07.2014, 01.41 | (5/5) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: dies und das

Ich war streng zu mir....

...und hatte mir verboten zu bloggen, solange ich nicht wenigstens einige Mails beantwortet habe. Nooja. Ein paar sind immer noch ausständig.
Ansonsten das übliche Sommerleben mit vielen Gästen. Hmm, Sommerleben? Also so viel Schlechtwetter hatten wir im Juli eher selten. Und weit und breit keine Hitzewelle. Dafür ein "Italientief" nach dem anderen *grummel* Überschwemmung in Klagenfurt. Aber ich habs doch geschafft, mindestens fünfmal schwimmen zu gehen. Hach mein Gott, es ist wirklich ein Fehler, das ganze Jahr nur auf den Sommer hinzusehnen! Sind ja nur 2 Monate Glück und wenns dann nicht so ist wie letztes Jahr wo sogar schon die Wiesen braun waren, wird der Frust groß. Kommt wohl von meiner Kindheit in Chile. Da war´s immer heiß. Immer! Hach, über 30° im Schatten ist das schönste auf der Welt, jetzt her damit, aber dalli! ;-) Voraustanken um 7 Monate des Frierens auszuhalten! Aber leider, die nächsten 4 Tage ist Regen angesagt. NÖL

Zur Zeit ist hier das 5-jährige Fräulein Carina. Madame ist äußerst menschenbezogen und spielt eigentlich nur mit uns. Gut so, das wiffe Fräulein schmeißt uns aus dem Trott. Heute hat sie am Compi puzzen gelernt, gnä Fräulein wollte mich dann gar nicht mehr ranlassen. :-) Ist schon herrlich, so leuchtende Kinderaugen und all das Lustige drumrum!

Nickname 28.07.2014, 00.44 | (2/2) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: heute

3 - 9 - 1 - wieder 3 und...

heute 3+12.

Die Zahlen beziehen sich auf Gäste die bei mir wohnten und noch wohnen, Familienmitglieder und auch Freunde die ich bewirtet hatte und für die ich aufwändig einen Fotovortrag gestaltet hatte.
Das ist der Grund, warum es hier so still war.
Heute habe ich 12 meiner deutschen Verwandten hier am Wörthersee getroffen, wir verbrachten den ganzen Tag miteinander. Nur drei davon hatte ich gekannt. Wobei "gekannt" fast etwas übertrieben formuliert ist. Diese drei hatte ich teils 40 Jahre nicht mehr gesehen, wir hatten als Kinder nur ein paar mal miteinander gespielt.

Das mit dem Treffen kommt so:

Erst als die letzte der drei alten Schwestern gestorben war, kam plötzlich einer der Söhne auf die Idee, alle zwei Jahre ein Familientreffen zu organisieren. Dieser Umstand ist doch eigenartig... Oder doch nicht? Wie kommt das? Kann mir das jemand erklären?
Vorher war nämlich nichts. Kein besonderes Interesse an Kontakten. Außerdem, jeder dieser Deutschen wohnt in einer anderen Stadt, es sind meine Cousinen, Cousins und Nichten zweiten Grades.
Und oh! Diese mir und meiner Schwester teils fremden Verwandten haben einen Draht zu uns und wir zu ihnen, es harmoniert. Na so was!

Nickname 20.07.2014, 01.46 | (3/0) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: heute

WM-Finale

Kaum ein Auto auf der Straße, vielleicht eines in 4 Minuten. So habe ich das noch bei keinem Fernsehprogramm erlebt. Diese ungewohnte Stille also auch in Österreich.

Für mich aber gilt:

*jetzt doch mal kurz hinschaue*

O oh?? Ich merke grad, dass mir das zu aufregend ist...! *staun* Dabei halte ich ... öhm... im Grunde zu niemandem. Beide Nationen würden ja schließlich gleich trauern. Dabei wären sie eh zweite. Hallooo, die zweitbesten der Welt! Das ist doch auch was?

Typische Sport ist Mord-Bemerkung, ich weiß ja eh.

Ich schalte wieder weg. Mögen die Besseren gewinnen. Und! Möge es kein Elfmeterschießen geben, das ist doch so zufallsblöde! Oder?

Nickname 13.07.2014, 22.29 | (3/0) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: dies und das

Zunehm-Tage ;-)

Manche nennen es auch Feeeeeerienbeginn....
Tja... und...das Schuljahr endet mit der Aufarbeitung der Schokoladengeschenke.
*Bäuerchen mache*

Unser Schlussfest, wieder war ich zuständig für den Rätselparkour. Und Tradition ist es hier im Blog, eines der Rätsel zu zeigen. Hach, zu leicht. Trotzdem frohes Raten. :-)

                  

Nickname 05.07.2014, 01.19 | (7/0) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: beruflich

Tja, so ist die Welt!

Die Selbstsüchtigen gewinnen und die Guten haben das Nachsehen!! "Die Selbstsüchtigen seien halt schlauer" meint gerade Fräulein Tschutschi. Pah!

Hier ist jetzt der Beweis für meine These. Aaber: In der Welt gibt es auch mal ein Happy End für die Guten! Nur meist erst vieel später! Und das ist sooo unfair!

Nickname 02.07.2014, 22.52 | (1/0) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: dies und das

In Premuda

Ich bin schon eine Woche die Fotos von der Insel schuldig. Aber es ist in der letzten Schulwoche so viel zu tun und wie nur findet man schnell bei Zeitmangel unter 250 Fotos welche, die interessieren könnten? Jetzt mal ein paar, die Auswahl ist nicht sehr durchdacht.

Eine Freundin hat unglaublichen Lebensmut. Sie kaufte in Kroatien auf einer abgelegenen recht einsamen Insel eine Ruine und renovierte liebevoll und alles ist wunderschön. Gerade fertig geworden wurde gleich unsere Weiberrunde eingeladen.

Premuda hat über das Jahr nur 52 Einwohner. Es gibt kein Wasser, keine Polizei, also auch keine angemeldeten Autos, das schaut vielleicht komisch aus, so ohne Kennzeichen. Es gibt keinen Arzt, aber ein Geschäft und ein im Sommer offenes Restaurant findet man schon. Diese Freundin lernt inzwischen kroatisch und ist bei den netten Einheimischen herzlich aufgenommen, wenn sie dann etwa einmal im Monat anreist. Nur den Sommer verbringt sie ganz dort.

Ich finde das alles extrem mutig und tüchtig. Selbst würde ich mich das ja nie trauen! Allein schon, mit all den fremden Handwerkern fertig zu werden, wenn man die Sprache nicht beherrscht! Und so gelungen ist das teils denkmalgeschütze Haus das ursprünglich nicht mal mehr ein Dach hatte! Ich zeigs jetzt nicht, vielleicht wäre ihr das nicht recht. Aber ein paar Fotos die die Stimmung der Insel zeigen habe ich jetzt schon. Und vielleicht später mehr.



Der Aufstieg, wie so oft, ist auch hier das Dorf oben am Kamm.



Früher lebten hier noch etwa 1000 Menschen und es gibt daher unzählige Ruinen.



Natürlich ist hier kein Tourismus und daher auch kein gepflegter Strand zu finden. Egal, wir badeten an einer uralten halbverfallenen Anlegestelle... ähm, teilweise oi oi, nackt. :-)

Ich habe noch unzählige Fotos von Flora und Fauna, im Juni ist es ja noch grün und vieles blüht. Hier sind mal zwei Fotos von der Tamariske.





Zitronenfalter überall! Sie sind sehr flatterhaft und beim Knipsen kaum zu erwischen. Aber ich hatte es darauf angelegt. Denn diese Falter sind nicht nur gelb, hier sieht man das, wunderschön sind sie!

Und dann ging wieder mal die Sonne unter....





ooohhhhmmmm....

Nickname 02.07.2014, 02.36 | (3/3) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: heute

Was für ein Kontrast!

Gestern Abend noch in Zadar:



Und heute erlebte ich ich hier zu Hause ein Hagelunwetter, wie ich es noch nicht erlebt habe.

Im You Tube kann man es sehen: Hagel in Klagenfurt
Ich stand hinter dem Schulbalkon und sah durch ein großes Fenster zu, wie der Hagel, der sehr schräg daher kam, alles was aus Glas war, auf dem Balkontisch zerschlug. Nach ca. 5 Minuten war alles Zentimeterhoch weiß und dann wurde es noch stärker. Der Hagel dauerte ganze 15 Minuten! Da die Körner die Gullis verstopften überall Überschwemmung. Etwa 3 Stunden später bei der Heimfahrt lagen in den Ecken teilweise immer noch die weißen Körner rum und meine Ausfallstraße war vollkommen grün von den herabgefallenen Blättern. Hach Gott sei dank, zu Hause nichts, auch die Katze, die ja draußen war, wohlauf!

Das Biest hat mir am Abend ein Geschenk ins Wohnzimmer gebracht... ühh, eine recht große Maus. Sie ließ sie immer wieder kurz aus! Ich tat liebevoll und ruhig, schaffte es, sie unter eine Plastikschüssel zu bekommen, aber als ich aus dem oberen Stockwerk den nötigen Karton zum drunterschieben geholt hatte, war die Maus schon wieder in den Fängen meines kleinen Wiffzacks. Hin und her, sie und ich. Gespielt gemächliches Fangenspielen, erwischt, raus in die Nacht zum Feld rüber, aber ich rutschte mit den Hausschuhen arg aus. Gott sei Dank passierte mir nichts weiter, ich hätte ja da keinerlei Hilfe gehabt! Das Mausegefängnis hatte ich aber gut zusammengehalten und das noch heile Mäuschen schlüpte dort schnell davon...
Hach, da macht man was mit!

Ich war übrigens vier Tage in Kroatien, auf einer Insel wo es nichts gibt, erst recht keinen Tourismus. Und ich kam erst früh am Morgen heim. Bald mal erzähle ich ein wenig und zeige ein paar weitere Fotos.

Nickname 24.06.2014, 01.07 | (3/0) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: heute

Lieblingsrose


Heute fotografiert in meinem Garten. Diese Blüte ist handtellergroß! Zuerst ist da mehr weiß und nach ein zwei Tagen wird sie immer mehr pink.

Nickname 15.06.2014, 00.40 | (2/1) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: Fotos

Hach, die Ohren.....!

Frühmorgens wachte ich auf und ein Ohr war zu. Auweh, dachte ich, Ohrenschmalzpfropfen, an sich nicht so schlimm, aber ich muss zur Schule, Prüfungen abnehmen, ob ich genug hören werde? Ich blieb noch ein wenig liegen, das verstopfte Ohr mit Audiospray gefüllt und nach oben gedreht. Dann pulte ich, doch es half nichts. Nun aber musste ich los, ich hatte es wieder mal plötzlich sehr eilig.

Seltsam wenig hörte ich rudherum. Kein Schnappen vom Autoschloss, auch wenig vom anderen Verkehr, aber nichts wie weiter, die eigenen Prüflinge noch mental betreuen, Gitarren stimmen, letzte Tipps.

Aber dann war meine Autobahnabfahrt gesperrt. Durch den nötigen großen Umweg kam ich nicht wie ausgemacht in der Schule an. Es waren nur noch 10 Minuten bis zur Prüfung und eine Mutter stürzte zu gleich mir, "Gott sei Dank", wir haben uns schon Sorgen gemacht, wo Sie bleiben!" Sie sprach laut genug, sonst hätte ich sie gar nicht verstanden. Die Schüler standen erstarrt vor Aufregung um mich herum. Kurze Erklärung, kurze Worte zu den Kindern, aber die waren nicht geneigt, sie wirklich zu beruhigen, ich war vollkommen von der Rolle, weil ich jetzt erst wirklich realisierte, wie wenig ich hörte. "Ich habe ein Problem mit dem Gehör!"

Nun aber noch eilig rauf in den 4. Stock, Noten holen. "Ich gehe für Sie!" rief die nette Mutter. Sie bleib zu lange weg, hatte herumgesucht, der Direktor und die Kollegen standen nun schon da. Hach, ich erklärte was mit mir los ist und war unfähig, richtig zu funktionieren vor lauter Bestürzung über meinen Zustand, meine zwei kleinen Schüler standen rundherum. Und dann brachte die Mutter zig Notenblätter, aber das richtige war nicht dabei. Ich holte es, aber an ein weiteres Notenblatt, das auch nötig war, dachte ich gar nicht.

Unser Chef hält nicht so gut aus, wenn nicht alles ist wie es gehört und ich ertrage es gar nicht, wenn ich nicht funktioniere. Aber er ist nett und blieb es auch.

Dann hätte ich die Gitarren stimmen müssen. Ich versuchte es... Schock! Es war unmöglich die Töne zu erkennen. So musste ich die Kollegin bitten. "Stimm doch mit dem Stimmgerät!" "Ich stimme nie mit sowas, sondern nach Gehör, ich kann das vermutlich nicht einmal." Also tat sie halt.

Meine Anspannung übertrug sich auf meine Schüler, sie hätten besser sein können und eine hatte mir sogar verheimlicht, dass sie sich noch am Morgen die Hand leicht verstaucht hatte... Bei einem Stück hätte ich mitspielen müssen, ich musste abbrechen, die Kollegen blickten mit großen Augen. ALPTRAUM! Alles war mir so peinlich!!

Ein Ersatzlehrer wurde telefonisch geholt, ich durfte gerade rechzeitig noch los und kam genau zu Ordinationsschluss zu meiner Hausärztin. Man wollte mich nicht mehr drannehmen. Ich flehte und bettelte, (wie ich das hasse) fragte, wo ein anderer Arzt sei, "nein Freitag zu Mittag machen alle zu!"
Und dann kam ich doch noch dran.

Es stellte sich heraus, dass das nicht betroffene Ohr äußerlich in Ordnung ist, also nicht zu ist, infolgedessen nur noch wenig hörkraft besitzt. Das hatte ich bisher ja gar nicht, oder fast kaum bemerkt! Ich bin entsetzt...

Das verstopfte Ohr bekamen sie nicht auf. Ohrenöl träufeln über das Wochenende, Montag dann.

Vielleicht hat aber das ungute Geschehen auch sein Gutes. Ohne dieses Erlebnis hätte ich noch länger nicht bemerkt, dass das rechte Ohr so wenig wahrnimmt. Und dann sagte mir später die Wirtin meines Stammbeisels.. (ich war von zu Hause geflohen, weil mein Nachbar meine Hecke schnitt und ich mithelfen hätte müssen)... wenn man da nicht sofort ein Hörgerät anschafft, verkümmern auch die restlichen Hörzellen wegen zu weniger Signale. Keine Ahnung, ob das stimmt, mal sehen.

Der Nachbar hat meinen Teil der Arbeit, den Heckenschnitt liegen gelassen... bei einem 1400 m2-Grundstück ist das nicht wenig und ich habe leichten Hexenschuss...heul und pffff!

Nickname 14.06.2014, 14.43 | (7/1) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: bekümmert

Seltener Besuch

Fräulein Tschutschi wollte raus.

Frauchen pariert da immer sofort! Denn täte sie das nicht, würde zuerst gemaunzt und dann gleich mal an der Tür gekratzt, bzw. auf dieselbige mit scharfen Krallen hinaufgesprungen. Reicht schon, dass die Türleisten draußen brutal aufgescheuert sind, das muss nicht drinnen auch so sein. (Bitteschön, auch wenn sie von draußen rein will renne ich sofort! Trotzdem ist die Leiste fast hinüber wie ihr gleich nebenbei sehen werdet, manchmal bin ich halt nicht gleich da. Pfff....)

Na gut. Ich also brav zur Tür gestürzt, sie rausgelassen. Aber sie reagierte draußen gleich so komisch aufgeregt. Und dann sah ich die Bescherung! Eine Schlange auf dem Fußabstreifer! Und mein Biest wollte gleich mit ihr spielen! Ja hallo! Katzen müssten doch wissen, dass das für sie tödlich enden kann???

Ich stürzte sofort todesmutig raus, packte mein Viech und rettete es rein. Das gefiel ihr gar nicht, wie man hier sehen kann:

        

          Nein Tschutschi, NEIN!

Und was nun! Schnelle Reaktion war von Nöten. Ich holte die größte Salatschüssel, fand auch gleich einen Karton und dann:

         

Hach, das Ende des Tierchens brachte ich einfach nicht rein in das Gefängnis! Aber ich sah: keine dreieckige Form des Köpfchens, also keine Giftdrüsen, nur eine Blindschleiche.

So trug ich sie halt unvollkommen eingesperrt über das Feld zu der Baumreihe hin um sie dort auszulassen. Fräulein/Herr Blindschleiche hat ein neues Domizil, möge sie/er dort bleiben!

Nickname 13.06.2014, 01.07 | (1/0) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: Fräulein Tschutschi

Neuer Header

Tut euch aussuchen, was er aussagen tut. 

Hände hoch, oder ich blogge!

Tägliche Reaktion auf Kätzchens dreiunddreißigste Bitte um Futter.

  Schüchterne Hüpferin zeigt sich teilchenweise.

Juhuu *hüpf* jetzt kömmt der Sommer!

Guckt, ich hab mal Hände gewaschen!!

10 saub´re Fingerlein, sollen auch mal artig sein.


Nun, liebe Kandidaten, dürft ihr eich entscheiden.

Nickname 05.06.2014, 23.59 | (4/4) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: Scherzchen

beruflich

Genau zehn Stunden lang war ich gestern Prüferin oder Beisitzer. Es ging um Harfinisten, Hackbrettspielerinnen und Gitarristen. Bei ersteren konnte ich dasitzen und genießen, sogar als Prüferin. Auch bewundern, was sie sich alles neben der Schulpflicht voll Enthusiasmus erarbeitet haben!

Gegenüber das Fenster und das Gerichtsgebäude. Mit Blick auf dieses dachte ich mal kurz daran, was für einen schönen Beruf wir doch haben. Hier das Schöne, Positive, sehr tüchtige junge Leute die engagiert wunderschön musizieren. Dort, hinter diesen Mauern das Hässliche, Negative, der Vollzug bei Menschen, berechtigte Gewaltmaßnahmen.

Dann mit sowas sein Leben verbringen... puh!

Bei den Gitarristen konnte ich dann aber nicht einfach so da sitzen und genießen. Wenn man vom Fach ist, ist man dafür verdorben. Außerdem, zwischen Kollegen ist es im künstlerischen Bereich niemals einfach. Wenn zum Beispiel eine um jeden Preis ihre Schüler hoch bewertet haben will. Egal, wie sie spielten. Wie sagt man ihr das dann ohne zu kränken? Indem man es bei den eigenen Schülern vormacht, indem man sagt, nein, das ist jetzt bei meiner nicht perfekt genug gewesen für eine Auszeichnung? Vermutlich nicht, merkte ich. Sie meinte einmal: "Wenn da meine beste Schülerin nicht vor der jetzigen gespielt hätte, würdest du es weniger kritisch sehen." Ich war zu platt um der beruflichen Anfängerin etwas zu antworten. "Nein, das sind 35 Jahre Erfahrung mit unzähligen Vergleichen", hätte ich antworten müssen. Mir kam das natürlich erst viel später, auch, wie unverschämt das meine fachliche Kompetenz in Zweifel stellte. Hätte ich antworten sollen: Ich bin einfach schon aus dem Alter des überschießenden Ehrgeizes herausgewachsen? Aber ich blieb stets höflich, weil ich harmoniesüchtig bin, will nie verletzend sein und das weiß sie und es macht sie stärker.

Wieder erlebte ich, dass ich um des guten Klimas Willen Komplimente an sie, bzw. ihre Schüler austeilte wo es berechtigt war, sie aber mir gegenüber mit lächelndem Pokerface eisern schwieg, ganz im Gebaren einer Königin. Sie ist um einiges jünger, neu in der Schule und das war unsere erste derartige Situation.

Gut, dass die Komission aus noch einem Lehrer und dem Direktor bestand. So konnte sich bei Debatten wenigstens ein bisschen etwas ausgleichen.

Es gibt Menschen, die saugen einen unbewusst aus. Und das klappt immer, man ist dem stets ausgeliefert.

Nickname 04.06.2014, 11.18 | (4/2) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: beruflich

Man kann nicht oft genug darauf hinweisen:

Es geht um Lebensmittel aus den Laboren, um Monsanto, Nestlé und co.

Ich hab´s geschafft, bin zu 99% für die kein Kunde mehr. Was nicht immer leicht war, es aber wegen der Angewöhnung inzwischen leicht geworden ist, man ist ja doch ein Gewohnheitstier! Mir geht nichts ab! (Das ein Prozent ist der Bio-Suppenwürfel - keine Ahnung, wer da alles beteiligt ist. Und der Gold-Osterhase. Bitte, da kann ich nicht von lassen *g*)

Hier ein guter Link dazu, aber der ist sanft. In Wahrheit ist alles noch schlimmer. (Lobbying, Machtmissbrauch, Saatguteinschränkung, gefälschte alte Sorten z.B.)

Ich will einfach nicht mehr mitbeteiligt sein an den Misständen... als Konsument ist man das aber!

Nachtrag

Auweia, Nespresso habe ich vergessen. Ist von Nestlé. Da trinke ich sogar Aluminium mit. Siehe hier! (LESENSWERT!) Ganz unvernünftig... Ich wartete immer drauf, dass die Maschine kaputt geht um dann damit aufzuhören. Und die geht und geht nicht kaputt! Ich war da leider mal drauf reingefallen. Wusste nicht, dass das von Nestlé ist! Sehr unvernünftig. Also nur ca. 70% heul!!! Ich glaub, ich such demnächst eine Alternative und schmeiß das Ding einfach weg!

Nickname 03.06.2014, 02.38 | (5/1) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: Links

Es wächst, alles wächst, seufz!

Blick von meiner Haustür aus nach gegenüber. Das war Anfang April, hab´s täglich sehr genossen.

  

Aber wenn ich seitwärts blickte, in meinen Garten... AUWEIA!

  

Hunderttausende kleine Ahornbäume! So arg war das noch nie! Ich zeig euch mal die Wiese an jener Stelle:

  

Klar, das konnte man wegmähen. Aber! An jeder nur denkbaren Stelle wo der Rasenmäher nicht hinkommt wachsen sie auch. Unter und in den Büschen, in der Hecke, in den Beeten, unterm Zaun, ja sogar in den Ritzen der Steinterrassen um das Haus herum und auf den Stiegen auch. Soviel kann man gar nicht zupfen, da bräuchte man Wochen und ich bin doch berufstätig! In den 30 Jahren habe ich sowas noch nicht erlebt!

Da ich in den letzten Wochen am Wochenende keine Zeit hatte, oder es regnete, sind mir die Beete zugewachsen. Sisiphusarbeit! Denn zwischen und auch in jeder Edelpflanze wächst ein hartes festes Gras. Eine besonders gemeine Unkrautsorte ist das! Lässt man auch nur ein Ministückchen Wurzel drin, ist es wieder da.

  

Und so grabe und wühle ich, kniend auf der Unterlage die man da hinten sieht, finde auch Steine und komme nur Zentimeterweise weiter. Die gewollten Pflanzen muss ich mit ausgraben und dann händisch diese robusten Gräser zwischen den Wurzeln rausziehen. Hier im nächsten Bild, bei der Pflanze ist es immerhin leicht, sind die Unkrautwurzeln doch heller:

  

Hach, man gönnt sich ja sonst nix, pfff....!

Ich hätte jeden Tag eine halbe Stunde zupfen sollen, sagt die Freundin, und dort - sie zeigt hin - wären noch Äste zu schneiden.

Himmelar..h, bei 1400 m2 Grund, wie soll eine Trine das alles neben dem Beruf denn schaffen? Und dann heute, es regnete es zwischendurch immer wieder!

Aber das gibt es auch:

  

Erstmalig! Mir ist jahrelang noch jede Clematis eingegangen. Und jetzt: Vier Blüten! :-)

Und auch dies:

  

Überall kleine Stiefmütterchen zwischen den Steinen. Dieses allerkleinste Mini-Exemplar rührte mich.
Es macht der Garten ja auch Freude. Aber die will verdient sein!

Nickname 01.06.2014, 02.31 | (3/0) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: Fotos

räusper...

Grüß Gott!
Ja ich bins, ich lebe noch. ;-)

Nach all den Aufgaben, die ich da ja weiter unten erwähnt hatte und ein paar mehr, bin ich wieder mal da.

Ich war tatsächlich so gut wie keinen Abend zu Hause. War Jurorin neben vielen anderen Juroren, Probende, Prüferin, Gratulantin und was weiß ich noch alles.

Und ich war im Theater! Hach, in einem ganz besonderen! Bei einem Gastspiel des Residenztheaters München! Was für ein Erlebnis!

Man spielte Henrik Ibsens "Hedda Gabler" In in der Regie des genialen Martin Kusej! (In seinem Namen wäre ein Sonderzeichen, aber das nimmt die Blogsoftware leider nicht an.) Etwas mit seiner Regie erleben zu dürfen empfinde ich als Privileg erster Güte! Eine derart intelligente Regie sah ich noch selten! Weil sie das Drama der handelnden Figuren durch die Reduktion auf das Wesentliche genau auf den Punkt brachte. Und dann die Schauspieler! Birgit Minichmayr, Barbara de Koy, Hanna Scheibe, Oliver Nägele, Sebastian Blomberg. Letzterer begeisterte mich besonders. Und die Minichmayer! Sie schaffte es, die Figur Hedda Gabler nicht nur auf das Böse zu reduzieren, ihr gelang es vielmehr, beim Publikum irgendwie auch Verständnis für die Abgründigkeit dieser Frustrierten zu empfinden, wenigstens ein bisschen.

So, und jetzt folgt noch eine Freudenode auf die Kunst, bitteschön! ;-)

So viel Tiefe schafft nur sie! Sie wirkt klärend, kann Unaussprechliches darstellen, die Welt erklären und den Menschen weiterbringen, falls er sich darauf einlässt.

Hat hier jemand "Hedda Gabler" von Ibsen gelesen? Ich nicht, aber jetzt werde ich das nachholen. Henrik Ibsen ist genial und auch heute noch lesenswert!

Nickname 23.05.2014, 00.28 | (2/0) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: Kunst

Eisheilige

.         

Sie sind heuer stark bis widerwärtig! Starker Sturm, massenhafte Regenfälle in Zentralösterreich, Überschwemmungen scheinen vorprogramiert. Da mein Haus so schlecht isoliert ist, zieht auch leichter Wind durchs Haus. In Bosnien und Serbien ist das Wetter am katastrophalsten, das sah ich in den Nachrichten.

Ist es in Deutschland auch so arg?

Sturmwarnung für Kärnten

Nickname 15.05.2014, 23.44 | (3/3) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: Gemalt | Tags: Gemaltes

Konzert...

Gerade gewesen......



Das Foto muss so klein sein, man darf ja niemanden erkennen.
Man sieht so etwa 70% meiner Opfer. ;o) Und dann habe ich noch so ca. 60 Schüler in Musiktheorie.

Gut ist es gegangen, wenig ist passiert, gutes Publikum, guter Applaus. Stress pur für alle, eh wie immer... aber auch gute Gefühle nachträglich, somit gestärkte Jugendliche.... und abgehakt.

Wie überaus hart man manchmal zu sich sein muss. Meine Kollegin bekam gestern während des Unterrichtens die Todesnachricht ihre Mutter betreffend. Sie fuhr für eine Stunde ins Krankenhaus um sich zu verabschieden und unterrichtete dann weiter. Ich sah später kurz rein, die Schüler ulkten neben der armen Kollegin lustig rum, sie wussten ja nichts.

Für heute sagte sie das Konzert trotzdem nicht ab. Erstens hätte es keinen Ersatztermin gegeben, zweitens meinte sie, ihre Mutter hätte das so gewollt. Genau jene war es schließlich gewesen, die ihre Tochter zur Musik gebracht hatte, zu diesem so glückbringendem Beruf. Und sie besuchte auch, als sie noch konnte,  jedes Schülerkonzert!

Gedanklich widmete auch ich dieses Konzert jener großartigen Frau, die auch ich ein wenig kannte.

Nickname 14.05.2014, 01.13 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: beruflich

Anstrengende Zeit...

Neben der Arbeit Physiotherapie, Arztbesuch, Handwerker, seit gestern habe ich wieder eine Heizung. Herum stressend ein spitzes Messen in den kleinen Finger gerammt, Chefarztbesuch, aber nicht wegen dem Finger *g*, der Termin ist aber wegen zu langer Wartezeit schief gegangen, sowas muss ja außerhalb der Arbeitszeit sein.
Extraproben außerhalb der Unterrichtszeit für zwei Schülerkonzerte, eines davon war vorgestern, und zwar mit sieben jüngeren Schülern die unruhig tänzelten, wegen allem immer wieder fragten, Requisiten vergaßen obwohl ich ihnen eindringlich den Trick mit den Fingern ans Herz gelegt hatte: "5 Finger" ich hielt die Hand hoch, "5 Dinge müsst ihr mithaben!" Und dann hatte einer nicht mal die Noten mit. Aber ihr Auftritt kam im übervollen Saal gut an, obwohl sie nach vielen gelungenen Proben erstmals und genau jetzt nicht fehlerlos gespielt hatten.

Und dann noch die Extraproben mit dem Gitarreorchester. Das habe ich unbedingt mal machen wollen, damit die Schüler sowas auch mal erleben. Auch das geht nur, wenn man außerhalb der Unterrichtszeit zusätzlich probt. Und NIE habe ich geschafft, dass mal alle 13 Schüler anwesend waren! "Bitte, ich habe Tennis, Nachhilfe, u.s.w. ... Raumprobleme, für so Sonderdinge ist nicht immer ein großes Klassenzimmer frei. Gestern abend, das war witzig! Wir probten im engsten Raum. Zeitknappheit ("ich habe morgen Schularbeit, wie lange dauert denn die Probe?" Und möglichst schnell alle Gitarren stimmen: "Ruuuheee, Herrschaften!" Ich gab einzelnen Schülern die wollten, Gelegenheit, mal das Ensemble von vorne zu hören. Dann spielte ich jeweils ihren Part, aber nun fehlte das Dirigat. Da sprang eine Mutter ein. :-D

Jetzt "gehe ich am Zahnfleisch". Aber das darf nicht sein, Wochenendbesuch aus Salzburg für drei Tage. Und nächste Woche das große Konzert, durchorganisiert aber trotzdem nur vielleicht... Denn die Mutter jener Kollegin, mit der ich zusammenarbeite, liegt wohl im Sterben. Es wäre eine Erlösung für sie...

Nächste Woche wird überhaupt schlimmer als diese es war. Denn da muss ich direkt nach der Arbeit an drei Tagen schnell in einen anderen Ort fahren und Jurorin bei einem Wettbewerb sein. Haushalt und Garten werden weiter verkommen... :-( Ach ja, übernächstes Wochenende kommt einer, der mir Büsche schneidet. Also richtig ausspannen ist wohl erstmals wieder Ende Mai möglich. Puh.

Was das Blog betrifft, vielen Dank für eure Kommentare! Ich will eigentlich immer jeden beantworten, leider, das war die letzte Zeit einfach nicht drinnen, ich war abends einfach zu müde. Aber dies ist wichtig zu sagen: ich hatte mich bei jedem sehr gefreut!

Nickname 09.05.2014, 13.49 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: heute

Das TV-Duell zur Europawahl

Das war also die Debatte. Habt ihr sie auch gesehen?

Lauter Helden die es ach so gut meinen. Das hinterließ bei mir Unbehagen, ich glaube nicht alles. Juncker für die Großindustrie, Schulz tut populistisch.

Über das Freihandelsabkommen wurde zu wenig geredet. Bzw. nur im Sinn von Gewinnmaximierung.

Übrigens, was das Freihandelsabkommen betrifft:
"Die europäischen Standards sind unbegründet hoch." So sprach Stuart E. Eizenstat, ehemaliger US-Botschafter für die EU, im Rahmen der Verhandlungen zum Transatlantischen Freihandelsabkommen.

Nickname 08.05.2014, 22.22 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: politisch

Konzernverbrecher die Zweite.

Saatgutverordnung gekippt? So hieß es. Freut euch nicht darüber, einschränkende Bestimmungen gibt es sehr wohl schon.

Die Zulassungsnormen für Saatgut werden ja jetzt schon durch Großkonzerne diktiert und für Sorten, deren Samen man aussähen kann, - "Samenfestes Saatgut" genannt, ist eine Zulassung sehr schwierig geworden und äußerst langwierig. Die Zucchini Serahine ist ein Beispiel, bis jetzt hat diese großartige Sorte keine Chance gehabt, bis zu den Konsumenten durchzukommen. Sie wird euch verweigert, weil kein Konzern da dran verdient!
Es ist uns ja allen schon bekannt: Das Hybridsaatgut der Konzerne ist nicht fruchtbar, die abhängig gemachten Bauern müssen das Saatgut jedes Jahr neu kaufen. Das führt zu einer Machtkonzentration und unecht gepuschten Sorten, der Genpool wird verkleinert, das ist ohne Zukunft, sowas können wir unmöglich zulassen!

Die Saatgutfirmen haben begriffen, dass die Menschen wieder alte Sorten haben wollen. Also haben sie begonnen, diese zu züchten, aber als FALSCHE alte Sorten, es sind künstliche Hybridformen und sie benennen sie mit den alten Namen und täuschen BETRÜGERISCH den Konsumenten. Und da sie mit Giftstoffen gezüchtet werden, machen sie manchmal krank, aber kein Problem für die Bosse, sie wollen ja auch Medikamente verkaufen.

Nickname 08.05.2014, 00.32 | (1/1) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: politisch

Konzernverbrecher die Erste.

Ich konnte es nicht fassen, mir standen die Haare zu Berge!

EU-VERBRECHER!

Es geht um die Geheimverhandlungen unserer(??) EU mit den USA wegen des geplanten Freihandelsabkommens.

Eigentlich interessieren mich Wirtschaftsthemen nicht, ich hörte nie genau zu. Geht es da einigen von euch vielleicht auch so? Ein Fehler!

Zufällig lief heute der Fernseher als eine Doku des ORF zu dem Thema kam. ORF recherchiert gut, Fakten und Interviews, dem vertraue ich!

Kommt die hinter verschlossenen Türen heimlich verhandelte "Freihandelsabkommen" genannte Schweinerei durch, ist das eine Katastrophe für uns alle.

Nur 3 Schlaglichter:

Lebensmittelstandards im EU-Raum müssten drastisch runtergefahren und der USA-Gesetzgebung angepasst werden. Das bedeutet, viele erkämpfte Regelungen im Lebensmittel- und Tierschutzsektor wären nicht mehr zu halten, den Chemie- und Giftlaboren würden Tür und Tor weit geöffnet.

Das stimme so nicht, verbreiten unsere und eure Politiker? Nun, dann lest mal den folgenden Absatz, Erfahrungen in Kanada!

Würde ein EU-Staat eine neue Verordnung herausgeben, die den Interessen Amerikanischer Konzerne schadet, wie zum Beispiel ein Verbot von bestimmten Lebensmittelzusätzen u.s.w., könnte (und wird auch) jener Staat vom Konzern geklagt werden und müsste Millionen Schadenersatz zahlen. So schon mehrmals passiert, nämlich eben in Kanada. Das ist Entmündigung und Entmachtung der Parlamente!

Das mit den Chlorhühnern stimmt! Zwei Hühnerwirtschaft-Kontrollorinnen, eine davon durch ihre Arbeit in jenen Giftbetrieben inzwischen krank, wurden interviewt. Jene mit Chlor besprühten Hühner (bei uns aus gesundheitlichen Bedenken verboten!) pflegt man gar nicht mehr vom Hühnerkot zu reinigen, erzählte eine der beiden. Der sei ja schließlich eh desinfiziert, so die Meinung der Geschäftsführer dieser Horror-Institutionen bei denen minütlich tausende fertig verpackte Hühner ausgeliefert werden. Das dann auch in der EU?

Wieso überhaupt Geheimverhandlungen? Sind das überhaupt demokratische Standards? Nicht mal EU-Abgeordnete wissen Bescheid. So geht´s nicht, wir müssen uns wehren!

Was wir tun können? Zur Eu-Wahl gehen!! Und jenen Parteien misstrauen, die der Großwirtschaft und den Konzern-Lobbyisten eher freundlich gesinnt gegenüber stehen.

EU/USA Geschäfte ohne Grenzen

Nickname 08.05.2014, 00.22 | (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: politisch

Misere

Kein Licht, keinen Küchenherd, kein warmes Wasser, keinen Fön, tauender Kühl- und Gefrierschrank, keine Heizung. Das bedeutet es, wenn man keinen Strom im Haus hat. Mir passiert und das natürlich am Samstag. Naaja. Eine Steckdose funktionierte. Die vom Compi... *g* Weil der an einem eigenen FI-Schalter hängt.
Holz für den Zusatzofen natürlich schon aufgebraucht. NÖL!
Aber dieser Tage, zu den anscheinend zu frühen Eisheiligen, war es mir zu kalt im Haus und am Compi, draußen war sogar mal Frost am Morgen!
Ich ging erstmal zu ein zwei Einladungen, nur raus aus dem Eisloch.
Den Inhalt der vollen Gefriertruhe verfrachtete ich zu einer Freundin mit unbenützter Gefriertruhe.

Jemand sagte mir, ich solle nicht nur die rausdrehbaren altmodischen Sicherungen testweise rausdrehen. (Tja, solche habe ich noch, mein Haus ist ja inzwischen 110 Jahre alt.) Ich solle auch alle Kippschalter-Sicherungen ausschalten, wenn dann der Fi-Schalter nicht wieder rausspringt, könne ich ja einzeln alle dieser Sicherungen einschalten, bis der FI wieder ausmacht, dann wisse ich, wo das Übel liege. Auf das wäre ich gar nicht gekommen, ich hatte angenommen, wenn diese Sicherungen nicht gekippt seien, läge es auch nicht an denen. Aber manchmal kommt der FI denen halt zuvor. Hach! Da hätte ich Blöde doch auch draufkommen können! Gesagt und spät nachts mit Taschenlampe getan, es wurde Licht. Nur die Heizung funktioniert nicht. Und dann bis halbvier Uhr nachts die beiden tauenden Kühlgeräte betreuen, fallende Eisstücke und so, da kann man ja gleich weiter abtauen, war eh fällig.
Ich war dann hier und dort eingeladen, also nichts wie weg. Nachts schlief ich zu Hause, unter dem Nachthemd noch zusätzlich bekleidet, bald schniefte ich und bekam Halsweh vor lauter kalt. Aber es gibt ja Schlimmeres...

So lebe ich jetzt erstmal im Kalten, aus terminlichen Gründen, davon bin ich voll eingedeckt, kann ich erst am Mittwoch den Elektriker rufen.

Die Gefriertuhe der Freundin hatte dann nicht richtig funktioniert. Ich holte heute die fast gänzlich getauten Lebensmittel ab und aß mal alles was mit Fisch zu tun hat und die Thunfischpizza, danach platzte ich fast, vorher hatte ich ja noch bei der Freundin gespeist.... *g* Tschutschibiest mag keinen Fisch, das elende Tier!! Das andere Zeugs fror ich wieder ein, werde noch morgen was davon verwenden, die restlichen ca. 20 Kilo muss ich wohl entsorgen. So ein Pech! Zu Hause hätte die Gefriertuhe noch 8 Stunden funktioniert und nichts wäre hin gewesen!

Tja, so kann es einem gehen!

Nickname 06.05.2014, 02.17 | (1/1) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: heute

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Kathy
wünscht den schönsten und längsten Sommer aller Zeiten und verabschiedetsich in diesen.
Life is beautiful! :cool:
25.5.2014-12:31
Oskar Unke
Frohe Pfingsten!
wünscht Oskar :D :D :D
23.4.2014-3:08
FROHE OSTERN
und sonnige, friedliche,
bunte und
glückliche
Feiertage
:-) :-) :-) :-) :-) :-)
19.4.2014-12:55
der Frühling
Hallo,
hallooooo?
Ich steh schon in den Startlöchern.
Bereit für mich?
*Sonnenbrille schnell noch such*
:cool:
--------
Hach! Bei uns noch lange nicht. Wenn Glück: Mitte März.
HOIL
6.2.2014-1:44
Kathy
HAPPY
NEW
YEAR!
:-)
EIN
GLÜCKLICHES
NEUES
JAHR!
~*~
BONNE
ANNéE!
:D
SANA
SAIDA
2014
!!!

1.1.2014-11:50