Das Regenhexenlied

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In den Gassen man begegnet
tristen Blicken, weil es regnet!
Unter Schirmen ödes Grübeln,
denn es schüttet wie aus Kübeln.

Keiner sieht die Regenhexen
während sie mit Tränen klecksen.
Und sie heulen mit den Winden,
weil die Leut´ sie garstig finden.

Wer gut lauscht, der hört mit Staunen,
Regenhexen heimlich raunen:
Es war wirklich wieder Zeit,
dürre Felder weit und breit!

Einer hörte wie sie schnieften,
es sei fein, wenn Menschen trieften!
Manchmal sei es angemessen,
Ignoranten zu durchnässen!

Regenhexen ziehen weiter
und es wird nun endlich heiter.
Eine bleibt noch da und schmachtet,
denn sie fühlt sich unbeachtet.

© Tirilli



  

z o o m      z o o m

ANHÖREN

Hmm, ich komme mir angeberisch vor, weil ich das zeige. Hach, stimmt ja auch ein bisschen. Aber wenn es halt so viel Freude macht, bitte um Gnade. :-/
Schließlich ist es das erste eigene Lied das mir nicht zu läppisch vorkommt.
Als ich mit der Partitur fertig war, war das wie Weihnachten... tjaja. :-)

Nickname 03.07.2009, 20.47| (11/0) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: Gedichte