Blütensehnsucht

Da es die letzten drei Tagen durchgehend schneite, drehte ich durch. Anfallsmäßig drapierte ich die Orchideen um, weil die ja die Unart besitzen, immer aus dem Fenster zu schauen, statt hinein. Frühlingsersatz, jawohl! 
Dann dachte ich, machste ein Foto für´s Blog. Ist zwar abgelutscht, so ein Motiv, aber was solls. Und vielleicht ist ja noch jemand heiß auf Blüten!

Gesagt getan. Aber uff, da war jemand neugierig. Na gut, ist das halt ein Suchbild. Wo ist die Neugierige? 



Und jetzt ungefähr so, wie ich es eigentlich vorhatte:


Ah.... seufz!

Nickname 07.03.2018, 23.28| (3/0) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: Fotos

mmmhhh

Zwei Kartoffeln schälen und klein würfeln. Die dann mit Schwung in den Dampfgarer werfen. Ich habe den da. Während sie 7 min bei ca. 80° garen, den Mangold vorbereiten und zwar flott flott, sieben Minuten sind schnell rum! 
Man nehme nicht nur die Blätter! (Wir sind ja schließlich keine Rindviecher!!) Also: Die Stengel genau 1 1/2 Finger breit schneiden, den Strunken (sagt man so?) noch kleiner. Dann einfach kess zu den Kartoffeln, die ja inzwischen vermutlich schon 8 min dampfgegart haben, werfen. Nu kommt was das nur 3 min dauern darf! Nämlich die Blätter in adrette Streifen schneiden. Dann Deckel auf und schnell rein damit, umrühren! Und wieder zu! Eh klar. Fehlen noch 3 - 4 min. Wer jetzt noch nicht angefangen hat, den Fisch zu braten, ist blöd schlampig. Und muss zur Strafe dann auf den Fisch warten. Den Riesenhaufen Mangold-Kartoffel-Chaos auf den Essteller pappen. N bisschen Butter alibimäßig drüberkleckern und salzen. Fisch rechts oder links davon drapieren und losgemampft! 
Wer dann auch noch, so wie ich heute, Rucolasalat dazu hat, müsste eigentlich glücklich sein. Und darf ein Bäuerchen machen!

Das war mein erstes ernsthaftes Rezept hier seit 2005! Ich bin nämlich nicht sooo der Hausfrauentyp. Aber dieses Rezept liebe ich so! Und ich liebe außerdem einfache Speisen. Wo der Originalgeschmack der Nahrungsmittel bleibt oder höchstens verstärkt wird. Die ganzen Raffinessen machen mich außerdem nur schüchtern! So. 

Nickname 05.03.2018, 22.46| (4/1) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: dies und das

Kleines Desaster

Die Freundin hatte sich zum Frühstück angekündigt. Da sie schlecht geht, beschloss ich spontan, mein Auto mehr an den Rand meines Parkplatzes zu stellen. Der ist ja gleich vor der Haustür, also zog ich mir nichts drüber und schlupfte nur in uralte abgelatschte Crogs. 
Normalerweise haben ja leicht zwei Autos Platz, aber da sind gerade Schneemauern und auch scheibchenweise verteilte Schneehügel, denn wegen dem Auge darf ich nicht schwer heben und so schippte ich vorgestern nur schlampig.
Ich reversierte und reversierte, kam aber nicht richtig vom Fleck. Inzwischen schon auf der Straße, kam mir plötzlich in den Sinn, doch besser gleich zum Parkplatz bei der Kirche zu fahren. Gesagt, getan.

Auf dem Rückweg rutschten mir die Beine auf der abschüssigen frisch angeschneiten Straße weg. Ich knallte ungebremst hin, direkt auf die Schulter. Zuerst blieb ich kurz liegen vor lauter Schmerz. Kein Mensch da. Endlich, schmerzvoll jammernd im Haus, läutete das Telefon. Die Freundin sagte ab.... pfff.

Inzwischen weiß ich, dass nichts verletzt ist. Nur Prellung und Zerrung. Denn sonst hätte doch der Schmerz schlimmer werden müssen? Ist aber schon besser. Ich Glückspilz: Das Glas ist schon wieder halbvoll!

Ich: dumm!
Welt: plöd!
Insgesamt: Pech!
Lehre: ja!

Nickname 03.03.2018, 23.04| (3/3) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: bekümmert

Das Glas ist halbvoll

Weil einige fragten, wie es dem Auge geht. Naja, die Angelegenheit ist nicht gerade erfreulich.

Von der Ärztin 2 gute, eine mittlere und eine schlechte Nachricht.

1. Kein neues Netzhautloch und das vorhandene ist gut gelasert, das hält garantiert.
2. die massive Linsentrübung (" massiv" so nannte die Ärztin das, ich dachte von mir ja, ich empfände das ärger als es sei) wird vermutlich weniger werden. Allerdings dauert sowas Monate oder sogar Jahre. Eine vielleicht zu erwartende Besserung hat mit der Schwerkraft zu tun. Die lästigen Fussel die ständig unscharf im Auge rumschwimmen senken sich allmählich runter und damit aus dem zentralen Sehfeld. Oh ja, ist eine gute Nachricht! Ich dachte ja, ich müsse für immer damit leben. Ob das mit den milchigen Stellen die da im Blickfeld herumschwimmen auch so sein wird, weiß ich nicht.
Ich arbeite daran, mich an die neue Behinderung zu gewöhnen, versuche das demütig anzunehmen, aber noch gelingt es mir gar nicht.

Die mittlere Nachricht: Es muss nicht unbedingt sein, dass das noch heile Auge das dann auch so kriegt. "Aber Augen sind halt symmetrisch" schränkte die Ärztin dann ein. Das ist meine große Angst! Würde das andere Auge auch so geschädigt, hätte ich wirklich ein Problem. Ich hatte doch so gerne Glücksgefühle aus schönen Anblicken gezogen! Bin so visuell veranlagt...

Die schlechte Nachricht: Verdacht auf grünen Star. Kontrolle geht aber erst im April, das Auge muss erst heilen.

Nickname 03.03.2018, 22.19| (1/1) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: bekümmert

März-Header

Thema:

Alles wartet auf den Frühling.

(na eh klar)
;-)

Nickname 02.03.2018, 23.05| (3/2) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: dies und das