Drei verschiedene Geburtstagsfeiern später bin ich hier vollkommen aus dem Konzept gekommen. Ich wollte eigentlich noch Bärenmami antworten. Wegen dem "Annehmen" und so weiter. Aber ich verlor den Faden.
Die letzten Zeiten waren nicht ganz einfach. Nach einem Sturz Anfang April, bei dem ich zunächst nur eine Prellung annahm, brach einige Nächte später die angeknackste Rippe etwa dort wo die Achsel ist, ganz durch. Ich verweigerte das Unfallkrankenhaus, wegen diesbezüglich miserabler Erfahrungen. Es war ja mein dritter Rippenbruch. Erst nach mehr als zwei Wochen knackte die Rippe nicht mehr auseinander. Fünf Wochen lang konnte ich nur am Rücken liegend schlafen. Aber so zu liegen geht eigentlich gar nicht, eine Bandscheibe revoltiert. Einschlafen konnte ich trotzdem, aber für ein gewisses nächtliches Geschäft aufzustehen war Kunst. Morgens brauchte ich lange, es trotz Kreuzweh und Steifheit aus dem Bett zu schaffen. Tja. Aber nun geht das wieder gut. Eine solche Rippensache ist nicht so schlimm wie das mit den Knien. Ich war ja beim Stolpern mit voller Wucht auf die Knie geknallt. Erstaunt stellte ich gleich fest, dass die heil sind. Zumindest ein paar Tage lang. Tja, ein Irrtum, seitdem kann ich nicht mehr knien. Uff, ich habe 1400 Quadratmeter Grund, im Garten sind acht Beete, das längste davon ist ungefähr acht Meter lang. Sie alle bestehen nur noch aus hohem Unkraut. Die Wiesen hat mir jemand gestern gemäht. Aber die Beete. Wie macht man die, wenn man nur noch schlecht gehen und nicht knien kann?
Aber wisst ihr was? Wichtiger ist das Mentale. Innen drinnen geht es mir super gut! Ich hoffe, euch auch!?
Und weiter gehts!

Dieses Gras haben wir leider auch zu bieten, und jedes Fitzelchen Wurzel, das abbricht, wächst lustig weiter..Läuft bei mir unter "Pest", nicht unter Unkraut oder Beikraut..Zu bieten hätte ich noch Quecke, auch nicht viel besser, vor allem zwischen den Terrassenplatten! In diesem Jahr geht auch hier nicht so viel wie sonst - ich tröste mich damit, daß um uns ein wahres Vogelparadies gewachsen ist und noch weiter wächst. DAS ist mir das Wichtigste.
Ansonsten: Natürlich kann ich keine gültige Ferndiagnose stellen. Mit Schleimbeutel nach Sturz hab ich halt leider ein bißchen Erfahrung... Im Laufe der Jahre kam das was zusammen, deshalb mein erster Gedanke. Bei Meniskusverdacht würde ich ja einen Orthopäden aufsuchen und Röntgen lassen, ähem, nur mal so nebenbei erwähnt..
vom 14.05.2026, 15.09
Ja, Pest ist eine treffende Bezeichnung für dieses Gras! Es macht mir schon seit Jahrzehnten Arbeit im Frühling. Nun habe ich Kniepolster vom Baumarkt, zusammen mit einem Kniehocker geht so ein halbes Stündchen nun wenn ich mehr auf dem Schienbein hocke, immerhin! Daher werde ich wenigstens 3 Beete schönmachen. Ich finde wichtig, dass man einfach akzeptiert wie es halt ist und das schaffe ich gut. Sollte der Meniskus etwas haben, kann man eh nichts machen, also nützt der Orthopäde wenig, wobei ich fast nie zu einem Arzt gehe, das muss ich jetzt zugeben. Danke Bärenmami!