Meine Schwester ist nach zweieinhalb Monaten abgereist und ich habe Einsamkeitsgefühle, was ich sonst eigentlich kaum kenne. Überhaupt, wo auch meine Freundin nicht mehr da ist.
Wir hatten am Schluss noch alles zelebriert was uns den Sommer schön gemacht hatte. Restaurants, Cafés wo es... ähm... Eisbecher gibt, Konzerte, Radausflüge, Kaffee im Garten und am meisten: schwimmen. Möglichst eine Stunde lang, möglichst etwa 900 Meter weit, manchmal mehr. Seit ich eine Schwimmboje habe, schwimme ich gern auch mal weiter draußen, also weiter weg vom Ufer. Mit dem steten Gefühl, im Paradies zu sein! Diese herrlichen Wasserfarben und die kräuselnden Wellen in denen die Sonne glitzert, hach.
Gestern war es wohl das letzte Mal.

Ich hab da einen Vogel. Nein, nicht den echten Piepmatz, da drin:

Anfang des Sommers geh ich nämlich noch zögerlich schwimmen, Ende des Sommers bin ich darauf so gierig wie eine Süchtlerin.
Na gut, jetzt komm halt, du elender Herbst. Pfff.