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Einträge vom: 08.08.2006

Frau Mo macht mich gerade fertig..

...beim Continental. wut116.gif(Das beste mittelleichte Kartenspiel der Welt)

Keiner in Europa kennt es, ich lernte es von meinem Mexikaner. grinsen.gif

Will jemand wissen wie das geht?

10 Minutem später:
Jetzt hab ich Fr. Mo fertig gemacht, sie weint.

Nochmal fertich jemacht!

Nocjh einhe Fraje. Ist 12,5% Allohol beim Wein fiel?

Frau Mo meint, die starke Wirkung von nur einer Flasche zu zweit, sei dem Wollmond zuzuschreiben.
Jawohl, so muss es sein. :-))

Nickname 08.08.2006, 23.48| (11/3) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: heute

Wettbewerbsfoto

Dieses Foto hatte ich beim Kopfsal-Wettbewerb eingereicht:

wolke_rot_400.jpg

Aber es flog noch vor dem Wettbewerb heraus. Erster Gedanke: huch! *g* Zweiter, klar, die Geschmäcker sind verschieden. Außerdem war ich selbst nicht hundertprozentig davon überzeugt. Vielleicht hat man auch gedacht, es sei zu sehr bearbeitet. Da war ich aber dezenter als es hier wirken mag. Der Himmel war damals wirklich ein pfeil_kl.JPGWahnsinn! (Ich hatte nur einen Ausschnitt genommen, weil ich den Eindruck hatte, im Kleinformat würde das komplette Bild nicht wirken. Ein Fehler?)

Ein ganz anderes Foto war auch noch in engerer Auswahl:

wolken_kopfsal2.jpg

Welches hätte euch besser gefallen?

Himmelsgalerie

Nickname 08.08.2006, 22.15| (7/2) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: Fotos

Libanon und Abbas Beydoun

Gestern, in einer Kultursendung ein interessanter Beitrag über die Geschichte im Libanon, nicht nur auf Kunst, sondern auch auf die Kultur in den Herzen der Menschen bezogen.
Wusstet ihr, dass vor dem 15jährigen Bürgerkrieg die 18 Religionsgemeinschaften dort ihre religiösen Feste gemeinsam gefeiert hatten? Also die Moslems feierten Weihnachten mit, viele Christen auch den Ramadan! In ein und derselben Familie fand man oft gleich mehrere Religionszugehörigkeiten und es funktionierte! Auch jetzt wieder, wenn auch in abgeschwächter Form.

Ich kannte einen Libanesen, der mir nur wenige Wochen vor dem Ausbruch des Bürgerkriegs (ab 1975) noch stolz erklärte, sie wären das Land mit dem vorbildlichsten Frieden und dem besten Einvernehmen zwischen den Religions- und Kulturgruppen weltweit.
Dann aber gab es durch die allseits bekannten politischen Geschehnisse einen masiven Zuzug von bis zu 360.000 palästinensischen Flüchtlingen, Moslems gewannen langsam in der Bevölkerungsstruktur die Mehrheit, aber die Christen waren nicht bereit, ihre überpropotionale Macht zu beschränken. So kam es, dass Israel einen friedlichen Nachbar verlor. (Nacherzählung aus dem Bericht, bzw. eines Interviews, siehe unten)

Anmerkung: Stellt euch mal vor, im kleinen Österreich würden so viele Flüchtlinge Zuflucht suchen und kein anderes Land wollte welche aufnehmen! Und nun bedenkt dann noch, Libanon ist achtmal so klein wie Österreich!

Nun war es endlich, nach Ende des Bürgerkriegs 1989, gelungen, das ehemals reiche Land wieder soweit aufzubauen, dass der alte Wohlstand in Ansätzen wieder aufkeimte. Beirut war nahe daran, wieder die Perle des Orients zu werden.

In der Sendung sah ich das beeindruckende Interview des berühmten libanesischen Dichters Abbas Beydoun. Ich habe ein paar seiner Worte so in etwa in der richtigen Reihenfolge mitgeschrieben:

Israel hat den Frieden bombardiert!
Israel hat den Pazifismus (im Libanon) weg bombardiert!
Israel bombt die Infrastruktur!
Israel gibt durch seine Bombardements der Hisbollah recht.

Abbas Beydoun - Literaturlinks
Aus Gegnern werden Feinde - Tagesspiegel
Tote Kinder, Abbas Beydoun meldet - Tagesspiegel
Der Orient als Konstruktion – Europa und die arabische Welt

Libanon - Wikipedia 

Nickname 08.08.2006, 14.10| (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: politisch

symptomatisch....

Das Einkommen der österreichischen Spitzenmanager hat sich in den letzten Jahren verdoppelt, während der "kleine" Beschäftigte nur über 10% Lohnsteigerung verfügen kann.

Geldregen für Topmanager

Nickname 08.08.2006, 13.03| (5/0) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: politisch

Gefährliche Hochämter

Unter der Woche bräuchten Gottesdienstbesucher keine Angst um ihre Gesundheit zu haben,...Artikel lesen.

Ich glaube, die meinten das ernst

Nickname 08.08.2006, 12.43| (1/0) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: Links

Die Schlafwandler

In meiner Heimatstadt lebte eine Frau mit ihrer Tochter.
Beide wandelten im Schlaf.

Eines Nachts, als alle Welt schwieg, trafen sich Mutter und Tochter
schlafwandelnd in ihrem nebelverhangenen Garten.

Und die Mutter sprach und sagte:
"Endlich habe ich dich, Feindin!
Du warst es, die meine Jugend zerstörte,
und auf den Ruinen meines Lebens bist du groß geworden.
Ich möchte dich töten!"

Und die Tochter erwiderte und sagte:
"Verhaßtes Weib, selbstsüchtige Alte.
Immer noch stehst du meiner Freiheit im Weg.
Mein Leben soll wohl immer nur ein Echo deines Lebens sein.
Ach, wärest du doch tot!"

In diesem Augenblick krähte der Hahn und beide Frauen erwachten.
Voller Sanftmut fragte die Mutter "bis du es, mein Herz ?"
und die Tochter antwortete sanftmütig "ja, liebe Mutter".

Khalil Gibran

Diese interessante Geschichte fand man gestern bei Engelbert im Lichtblick. ("der Gedanke")

Viele gute und interessante Gedanken findet man dort in den Kommentaren! Ich hatte auch kommentiert, aber jetzt fiel mir etwas dazu ein, dass ich für mich selbst hier "konservieren" will und euch zur Diskussion übergebe. Vielleicht kommen noch ein paar Gedanken über Gibrans starke Zeilen dazu, das wäre toll! :-))
Und es würde den ursprüngliche Sinn dieses Blogs erfüllen! Mich interessierte der fruchtbare Austausch von Gedanken, solche, die mich vielleicht auch mal etwas weiter bringen. Das Thema spricht mich aus familiären Gründen an. Also, so übersetze ich das für mich:

Wer sich selbst in die Sanftmut so sehr eingenäht hat, dass der innere Wolf Atemnot bekommt, der darf sich nicht wundern, wenn der in Momenten heulend nach Luft schnappt, in denen man es am wenigsten erwartet.

Nickname 08.08.2006, 00.33| (6/1) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: Kunst