So ganz besonders schrecklich sind die Nachrichten zur Zeit.
- Burma mit diesem widerwärtigen Regime das hilflos macht.
- China, wo wenigstens organisierte Hilfe ist.
- Neue immer dramatischer werdende Hungersnöte durch Preissteigerungen bei Lebensmitteln. Der neue Begriff "Hungerspekulanten" kam mir unter die Ohren, es ist nicht nur der sogenannte "Biosprit" die Ursache für die neuen Probleme. (In Ländern wie Ägypten ist sogar schon der Mittelstand betroffen, hörte ich heute in einer Doku!)
- Heute dieser Fünffachmord in Österreich, menschliche Tragödien die uns duch die Medien nahe gebracht werden.
- Eine Diskussion über Bettler und das Elend der Roma in östlichen Ländern, samt niedergeschlagenem Hungeraufstand in der Slowakei, weil die minimalen Sozialhilfen halbiert wurden.
Vor drei Tagen entkam ich anscheinend nur um höchstens 10 Minuten einem schrecklichen Unfall der 2 Tote forderte....
Ich bin mir bewusst, wie sehr ich für mein momentanes Alltagsglück dankbar sein muss. Wie privilegiert ich bin, in einem demokratischen reichen Land zu leben, in dem außerdem auch Naturkatastrophen seltener vorkommen!
Man genießt unbefangen den Reichtum, wissend, dass die Welt nicht verkraften würde, wenn jeder Mensch auf diesem Globus auch nur ein Viertel so viel hätte.
Wie geht man mit all dem um?Diese vielen schlimmen Nachrichten hält man nur aus, wenn man sie auch wieder zur Seite schieben kann. Es ist nur allzu menschlich. Der Selbsterhaltungstrieb arbeitet verlässlich, werden schlimme Nachrichten zu gehäuft, stumpft man ab.
Aber diese Automatik ist instinktiv, wir haben Geist und Vernunft und daher auch keine wirkliche Entschuldigung für das Wegsehen.
Es ist wieder mal Zeit, Spendenkonten nicht zu übersehen, wenigstens das....