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Einträge vom: 28.05.2008

Einer streikte. Ein anderer funktionierte :-)

Heute vormittag ging auch der neue Computer nicht, derselbe Fehler wie beim vorherigen. Ich war entsetzt, kam fast in Panik. Denn in den Prüfungsnterlagen für heute war ein besoffener Fehler drin, den ich unbedingt noch korrigieren musste.

Zuerst rief ich in meiner Not meine Lieblingsbedienstetemami, Frau Luposine an. Sie weiß viel und hat außerdem einen Compimeister an der Angel.... Nach meiner Beschreibung der Situation bestätigte sie mir, dass der Compi nicht neu aufgesetzt worden war, sondern nur die alte Festplatte auf eine neue "gespiegelt" worden sein dürfte. Die Überlegung war: schnell in die Stadt fahren und auf eine vage Vermutung hin einen neuen Bildschirm kaufen? Oder den Compidoktor herzitieren? Kein Fackeln, werdet ihr denken, her mit dem Compidoc, aber ich bin doch dem schon lange genug auf der Pelle gesessen? Kurz und gut, ich parkte letztendlich den Herrn kurzentschlossen in meinem Auto und fuhr ihn zu mir. Hier hat er ihn dann hochgebracht....

Na den Computer natürlich! Was dachte denn da grad eine/r!! *g*

Dieser (andere) Compidoc war sehr superaffengeil engagiert. Er hat die Verlängerungskabel beanstandet und nun steht er beim Knie. Der Compi natürlich, wer denn sonst! Tzz...

Es könnte ein Doppelfehler schuld gewesen sein. Einer am Compi und einer am Bildschirm. Einer davon ist noch da, es kann sein, dass der Olle bald mal streikt... *gg* ....Tzz, ich sag jetzt nix weiter.

Nun muss ich sofort ganz schnell die Prüfungsunterlagen für morgen erstellen. Zwei Schnellversionen für den Notfall und zwei richtige.

Nein, keiner hilft mir dabei, nö nö! lautlachend_durchs.gif ....traurig_durchs.gif

Nickname 28.05.2008, 21.39| (4/3) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: heute

lasterhaftig

Gestern Nacht ist mir was passiert. Vorausschicken muss ich, dass das so gut wie nie vorkommt, glaubt nur ja nichts Falsches!

Es war der erste Abend mit Computer und ich hatte dringend aufzuarbeiten. Die Prüfungsunterlagen waren schleunigst zu erarbeiten, gleich drei verschiedene. Ich wusste, es wird eine lange Nacht. Zum Trost holte ich mir ein Gläschen Wein.

Wenn ich konzentriert bin, nehme ich rundherum nichts mehr wahr. Höchstens, dass das Glas leer ist. *g* Also aufstehen, in die Küche, noch ein Glas einschenken...

Uups, das Glas hatte ich am Schreibtisch vergessen. Ach egal, ich nahm gleich die ganze Flasche mit zum Compi....

Ähm, drei Stunden später merkte ich plötzlich, dass ich stockbesoffen war, ich sah den Bildschirm schief und so komisch verschommen.... *gg* Ich hatte aus Durst eine Dreiviertelflasche geleert. AUWEIA!!

Nickname 28.05.2008, 00.47| (11/8) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: dies und das

geschafft.......

Mein heutiger Arbeitstag war für mich fast so anstrengend wie ein Marathonlauf.

Schülervorspiel mit 27 Stücken! Etwa zwei Drittel davon von meinen Schülern gestaltet. Viel zu viel, aber es musste diesmal so sein.
In der Eröffnungsrede sprach ich von pädagogischen Notwendigkeiten um beim Publikum schon gleich mal Verständnis für die Länge des Abends zu erreichen. Und es war drückend heiß im vollen Saal, bald wurde auch der Sauerstoff knapp, da musste man halt nun durch.

Diesmal zitterte ich mit vielen Schülern mit, denn einige waren nicht gut vorbereitet. Der Auftritt war für manche wirklich wie ein Seiltanz, das Stück war noch nicht "in der rechten Hirnhälfte" und jederzeit hätten sie vollkommen rausfliegen können.
Aber dafür konnte ich nichts, manche waren beim Üben zu nachlässig gewesen, die vielen Feiertage taten ihr übriges, weil ja so viele Familien jedes verlängerte Wochenende verreisen. Aber da mussten sie nun durch, auch sowas ist eine Lehre.

Es ist so halbwegs gut gegangen, die kleinen Patzer waren gerade noch vertretbar.
Mein eigener Auftritt war Gott sei Dank problemlos gelungen und das Stück am Ende, bei dem etwa 30 Schüler gemeinsam spielten, hinterließ einen freudigen Nachklang.

Vorher diese Generalprobe, wo man bei jedem noch feilt, moralisch aufbaut und Gedankenstützen vermittelt. Die Zeit für die Probe war natürlich zu kurz, immer in Eile, keine Sekunde verschwenden.... zack zack, weiter.

"Du, der Abend wird unheimlich lang, wir müssen den Umbau vor jedem Stück sehr rasch machen und unbedingt pünktlich beginnen. Schau unbedingt, dass du die Gitarren schnell genug gestimmt hast!" meinte meine Kollegin. "Ich weiß, ich habe eh fünf Minuten mehr eingeplant als sonst!" "Fünf Minuten? Nur fünf??" sie grinste. "Und das findest du mehr?"

Vor dem Stimmen brauchte ich unbedingt ein paar Minütchen Pause. Schnell holte ich mir eine Limonade aus dem Automaten um sie in Kombination mit einem Zigarettchen in mich einzuwerfen.

Da passierte das Malheur, ein deutlicher oranger Spritzer auf dem hellen Edelshirt! Auweia, so konnte ich unmöglich vor das Publikum treten! Aber wo die Zeit hernehmen um schnell ein neues zu kaufen?? Ich versuchte diese Stelle etwas auszuwaschen. Der Fleck auf dem Busen wurde größer und die nasse Stelle sah jetzt durchsichtig aus! Himmelherrgott, der hautfarbene BH färbte auch noch, oh oh. Es half nichts, so musste ich nun vor die Schüler treten um zu stimmen. Allgemeines grinsen!!

Dann bin ich doch noch zum nächsten Geschäft gerannt. Schweißgebadet stürzte ich hinein und schrie der verdatterten Verkäuferin nur "Notfall!!" zu, "sammeln Sie bitte ganz schnell alles zusammen was zu einer schwarzen Hose passt, in 2 Minuten muss ich was gefunden haben!!" Ich fand was, der Spaß kostete mich über 80 Euro. Etwa 8 Minuten und ich war wieder bei den Schülern, mit generalsstabsmäßiger Organisation waren dann auch pünktlich alle Gitarren gestimmt. Nur, der Saal war dann derart heiß, dass ich doch bei jedem Auftritt nochmal eilig nachstimmen musste.

Hätte ich danach in einem Restaurant nicht fein gespeist, wären heute sicher ein, zwei Kilo gepurzelt...!

Als ich gerade eben heimkam, empfing mich vor dem Haus eine Nachtigall!!! Bei uns gibt es eigentlich keine, ich habe hier überhaupt noch nie eine gehört! Lange stand ich noch an der Haustür und lauschte beglückt den engelsgleichen Klängen, wärend Frau Schnuzl hinter der Tür schon ungeduldig quäkte.

Nickname 28.05.2008, 00.13| (3/1) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: beruflich