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Einträge vom: 20.02.2014

Die Leiden des Frauchens

Es gießt schon seit einer gefühlten Ewigkeit, angesagt ist, dass der Regen jetzt in der Nacht wieder in Schneefall übergeht. In tieferen Gebieten Klagenfurts sind schon kleinräumige Überschwemmungen, es müssen Keller ausgepumpt werden und für Samstag sind die nächsten Schneefälle angesagt. Der Wörthersee ist, ich schätze mal, ca. 40 cm höher als sonst, das ist eine außergewähnliche Seltenheit. Die Leute erzählen sich, dass das Schlechtwetter schon seit Anfang November durchgehend anhält, ach so? Das hatte ich erst ab Dezember so wahrgenommen.

Hier ist ein Viech, dem das ungemein auf die Nerven geht! Es heißt... na Tschutschinella natürlich! *g* Das Biest langweilt sich tödlich, weil sowas wie die geht da doch nicht raus! Zum Ausgleich wird Frauchen gehänselt.

Gemeinheit 1:
Da wird gefühlte 20x pro Tag die Glastür nach draußen angegafft, was bedeutet: "Lass mich raus!" Frauchen rennt immer gleich, denn sonst springt das Viech an die Fensterleisten, krallt sich dort fest und zerkratzt sie. Dann macht die arme Tirillalla auf und Frl. Tschutschi stellt sich zwischen die Tür damit die Kälte reinkommt.
So eine wie ich ruft dann nach einer gefühlten Minute energisch: "na geh, na geh!!" So eine wie die geht aber nicht, sondern zieht sich auf mein Kommando hin flugs wieder zurück. PFFF!!

Gemeinheit 2:
Mit den Krallen fest in mein Knie gebohrt. AUTSCH! *pfauch!* (--> ich) Das alles, weil ich irgend ein Signal ihrerseits nicht gleich bemerkt hatte! Brav steh ich wieder auf und will sie rauslassen. Sie rennt mir vor, allerdings unter den Tisch. Madam will fangen spielen. Ich also folgsam auch halb unter den Tisch, den Po hochgereckt, so lasse ich pflichtgemäß zwischen den Stühlen eine Hand spielerisch in ihre Richtung trippeln, damit sie ein bisschen zuschlagen und raufen kann... Frl. Tschutschinella denkt nicht dran sondern stolziert davon. Ich bleibe frustriert unterm Tisch allein zurück. PFFFF!!

Gemeinheit 3:
Mit den Krallen fest in mein Knie gebohrt. AUTSCH! *pfauch!* (--> ich) Biest rennt mir wieder vor, diesmal zum Futternapf. Ich hinterher, brav wird Gutti ausgegeben.... Frl. Biest zeigt die kalte Schulter, sprich, frisst nichts sondern stolziert wieder davon.
ARRRGH!! Am Rückweg wird Tirillalla dann eventuell noch aus dem Hinterhalt angesprungen. HAHA, sehr witzig!

Natürlich streichel ich sie trotz allem immer mal wieder. Allerdings nicht mit einer Geschwindigkeit von fünf Zentimetern pro Sekunde! Wie hier empfohlen. (Damit ihr das jetzt lernen könnt und dadurch das Lesen dieses Beitrags wenigstens EINEN Sinn bekommt!)



Jetzt frage ich euch, wie kann man SO EIN BIEST nur so sehr lieben??

Nickname 20.02.2014, 01.46| (6/2) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: Fräulein Tschutschi