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Einträge vom: 11.03.2005

Hilfestellung ;o)


Unlängst las ich bei Gise. Als ich dann dort diesen Eintrag entdeckte, war es klar, ich muss was wieder gut machen!!

So entschloss ich mich, nach langer reiflicher Überlegung, hier das beste Mittel, ja regelrecht eine Therapie gegen die von Gise beschriebene Puzzle-Sucht zu veröffentlichen:

bittesehr

Es wird der Vollbildmodus empfohlen

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Nickname 11.03.2005, 22.10| (3/0) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: Scherzchen

Am Mittwoch, jenes Konzert....


Eine ganz persönliche Konzertkritik

 

Es handelt sich um ein Konzert am 9. März in Salzburg

 

Interpreten

 

Bobby Mc Ferrin (Dirigent/Sänger)

Rudolf Buchbinder (Pianist)

Mozarteum Orchester Salzburg

 

Programm

 

W. A. Mozart - Symphonie Nr. 7

W. A. Mozart - Klavierkonzert KV 482

Bobby McFerrin -  Improvisationen

L. v. Beethoven - 8. Symphonie

 

 

Es fand in der Salzburger Arena statt

Womit ich schon im ersten Satz beim Hauptkritikpunkt angelangt bin. Die Musik Mozarts in einer riesigen Messe- und Eventhalle ohne Verstärkung erklingen zu lassen, ist, wie Rosen pflanzen, aber nicht in ein schönes Fleckchen Erde, nein, eher mitten ins Spielfeld eines Fußballstadions...



Solches Unterfangen schadet natürlich nicht nur der (Garten)Kunst, sondern auch den Akteuren und es ruiniert den Ruf der Spielstätte. Die Veranstalter hatten eine hellbraune „Schachtel“ in die Mitte gestellt, durch die dann auch noch die Akustik derart eingeschränkt wurde, dass man vermeinte, neben, statt in einem Konzertsaal zu sitzen. Das ist frech finde ich, es müsste ja schon das erste Konzert bei der Eröffnung gezeigt haben, wie misslungen dieser „Konzertsaal“ ist. Man hätte vermutlich nur die Seitenwände der Bühne in einen offeneren Winkel verschieben müssen um ein wenig den zu trockenen und stumpfen Klang zu verbessern. So wie es war, hatten die Huster den effektivsten Platz… sie erreichten fast mühelos die Aufmerksamkeit vieler, mit ihrem lebhaften Gegenspektakel.



Bobby McFerrin ist ein begnadeter Musiker. Daher will ich ein paar Kritikpunkte nicht besonders dramatisieren. In den langsamen Sätzen war er mir als Dirigent zu sehr Taktschläger. Ein musikalischer Spannungsbogen war unter diesen schwierigen Bedingungen nur schwer durchzuhalten. Auch hätte er die Bläser manchmal in ihrer Lautstärke ein wenig zurückhalten sollen.  Ansonsten empfand ich Mozarts Symphonie und das von Rudolf Buchbinder wienerisch gespielte Klavierkonzert als sehr schön musiziert.


Beethovens Symphonie Nr. 8 passte schon besser in die Halle, oder hatte man sich an die klanglichen Unbillen nur einfach schon gewöhnt? Das Mozarteum Orchester musizierte leidenschaftlich und sehr klangvoll. Auch die Tempi fand ich sehr gelungen.

 

Der Höhepunkt des Konzerts war natürlich McFerrins witzige und gefühlvolle Stimmband-Akrobatik.

Hiier erwies sich das Mikrofon als rettende Brücke zu dem so weit entfernten Publikum in den Rängen. McFerrins Kunst zu beschreiben würde den Rahmen hier sprengen, nur so viel: Es war beeindruckend, spannend und immer wieder überraschend, wie viel Interessantes man mit Stimme und Bodypercussion machen kann, wenn man so genial wie Bobby McFerrin ist.



Es ist keine Überraschung, wenn McFerrin immer wieder Nähe zum Werk Joh. Seb. Bachs Werken spüren lässt. Auch er befasst sich mit raffinierter Scheinmehrstimmigkeit.

Was das heißt versuche ich hier mit einer Grafik deutlich zu machen:



 

Eine in Wahrheit einstimmige Melodie wird so geführt, dass sie durch  mehrere Tonebenen springt. Wenn man nun gedanklich eine Verbindung zwischen Tönen einer Ebene wahrnimmt, erkennt man verborgene weitere Stimmen.

 

Alles in allem hat sich die Fahrt nach Salzburg im Endeffekt doch gelohnt.

 

Nickname 11.03.2005, 16.06| (2/0) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: Musik

todmüde heim gekommen..


...schlage ich mich nach absolvierten Pflichten (wie schnuzeln zum Beispiel) bis zum PeZeh durch, höre die herrlichen Töne des Hochfahrens, die seelenvolle Microsoft-Kennmelodie jubiliert mir die belebende Bestätigung zu, dass er nun da ist, ein gleißender Moni-Tor schmeichelt meiner Seele, der Lieeebe, der Gute.. ach. Dann schnell Outgluck gestartet: "Dingdong"!! Das läßt mich erbeben, jaah!! Ha, Imehls da, o welche Froide!!!

Und was für eine Begrüßung, auch wirklich! Die hier oft kommentierende "Bärenmami", ich kenne sie nur als sehr lieben Gast meines Blocks und als zukünftige Katzenmami (siehe unten) hat mir ein Gedicht gewidmet! Ein Wahnsinn, MIR! Liebe Bärenmami, vielen Dank!

Ich fühle mich sehr herzerwärmt!   

Hier ist es:

Tirilli ist heut im Konzert
das war ihr eine Reise wert.
Frau Schnuzl sitzt allein zu Haus
und denkt sich: "heut muß ich nicht raus!"
Der Baum da draußen hat mal Ruh
Viel lieber schlag ich drinnen zu.
Es gibt herinnen so viel Stellen
die brauchen Kratzer noch und Dellen.
Hier eine Vase - dort ein Topf,
aus Teppichfransen wird ein Zopf.
Tirilli laß gesagt Dir sein:
Ein Kätzchen läßt man nicht allein.
Wenn Katz nicht da ist, tanzt die Maus
und ist das Frauchen außer Haus
dann geht es rund in allen Räumen
Bist Du zurück - wird brav sie träumen.

Für Tirilli
9.3. 2005

 

Liebe Barbara/Bärenmami, Schnuzl hat es auch gelesen, leider !!
*vieleteppichfranseneinsammelngehe*


Nickname 11.03.2005, 00.00| (1/0) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: heute