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Einträge vom: 31.03.2005

Über Wachkoma


Anlässlich des Todes von Terri Schiavo wurde heute in den österreichischen Nachrichten ein ehemaliger Wachkoma-Patient interviewt. Er berichtete von seinem Leiden während diesem - ich glaube - halbem Jahr. Er hatte damals alles ganz klar mitbekommen. So hatte er zum Beispiel durch schlecht angezogene Schuhe einmal furchtbare Schmerzen. Aber er konnte sich in keiner Form mitteilen und musste das den ganzen Tag hilflos ertragen. Eine schreckliche Zeit war das, berichtete er. Jetzt ist er Obmann eines Vereins zur Förderung von Wachkoma-Patienten in Österreich. Hier zeigt er sich selbst in diesem Zustand. Wohl um Menschen zu berühren und damit zu finanzieller Hilfe zu bewegen. Ich finde das großartig.
Natürlich ist jeder Fall anders, je nachdem, welche Regionen des Gehirns schaden genommen haben. Aber man darf nicht annehmen, alles zu wissen.
In Wirklichkeit weiß niemand, was bei Frau Chiavo tief im Inneren vorgegangen ist, unabhängig von dem, was die Hirnströme anzeigten.
Nun hat sie es auf schreckliche Weise beendet bekommen, ihr trauriges Dasein.

Ich fühle mit den trauernden Angehörigen.

Über Wachkoma ein Textauszug aus dieser Webseite:

Wissenschaftlich ist jedoch bewiesen: Es gibt ein Zurück aus dem Wachkoma. Durch eine individuelle Therapie, frühzeitige Reha - Maßnahmen und vor allem durch liebevolle Zuwendung der Bezugspersonen könnte die Hälfte aller Patienten zum Aufwachen motiviert werden. Etwa 30% der Aufgewachten können ihr normales Leben wieder führen.
Nicht einmal 40% der Menschen, die in ein Wachkoma fallen, bekommen die Chance einer Besserung, weil keine Rehabilitationsmaßnahmen für sie eingeleitet werden.  (Österreich)

Hier las ich folgendes:

Obwohl rund 50% dieser Patienten jünger als 40 Jahre sind, erfolgt nach Leistungsentfall durch die jeweilige Krankenkasse die Unterbringung fast ausschließlich in geriatrischen Institutionen, die für diese Anforderungen nicht geschaffen wurden. (Österreich)

Ich habe solche Institutionen kennen lernen müssen. Das war nicht gerade ein schönes Erlebnis und ich wünsche niemandem, dort von einem teilweise demotivierten und überarbeitetem Personal abhängig zu sein. Ich plädiere in diesem Zusammenhang dafür, Altenbetreuer besser zu entlohnen, damit nicht wie jetzt, idealistische Pfleger vorzeitig das Handtuch werfen und sich eine andere Arbeit suchen.  
Kann man verstehen, dass diese schwere Arbeit schlechter entlohnt wird als die fast jedes Beamten?


Nickname 31.03.2005, 23.47| (2/0) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: politisch

*grumml* ;-))


Für Robert

Da kann man reden und pfauchen. Schimpfen und drohen.... was Frau Schnuzl betrifft nützt des gor nix.



Ksch ksch ksch!! Hey, das Bett iss doch absolut tabu??
Nur wenn ich selbst drin bin darfst du es dir auf meinen Arm bequem machen und 3 deiner Pfötchen in meine Hand legen, gö!


Nickname 31.03.2005, 20.52| (5/0) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: Fotos

Von einer Schuldnerin


Was den schönen Kontakt mit euch und all die anregenden Mails betrifft.

Immer wenn etwas langwieriger ist und Zeit braucht, schiebe ich es vor mir her. Das führt dann dummerweise dazu, dass das Wertvolle, das Tiefergehende zu kurz kommt oder gar schweigend übergangen wird. Dabei würde ich sehr gerne antworten, Unlust ist es nicht. Nein, ganz und gar nicht. Aber leider... alles was ich hier am Compi so mache, muss schnell und spontan machbar sein. Denn ich klaue die Zeit dafür oft von anderen Pflichten und manchmal versage ich dann woanders peinlicherweise.

Daher will ich hiermit einmal allen danken, die mir so interessant schreiben. Es freut mich riesig und ich kann das nicht richtig zeigen! Einige Einträge und Mails sind noch offen, bitte um Geduld, da kommt sicher noch was von mir!

So und jetzt eile ich zur Arbeit, einen schönen Tag euch allen!

Tirilli


Nickname 31.03.2005, 13.22| (2/0) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: dies und das