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Einträge vom: 14.09.2005

Eignungstests an der Musikschule

Heute habe ich mehr als sieben Stunden lang ohne Pause Schüler auf ihre Musikalität hin geprüft. Es waren zwar nur 39 Menschlein von 6 bis 17 Jahren, aber schneller geht es nicht, sonst müsste man die Kandidaten wie eine Nummer abfertigen. Zusätzlich interviewte ich alle auch ein wenig über ihre Beweggründe, Gitarre spielen zu wollen. Das sagt oft viel aus. Wenn mehrere die gleichen Punkte erzielt haben, spielt auch die Art auf meine Fragen zu antworten eine kleine Rolle. Neben heimlich beobachteter Motorik, Reaktionsschnelle und der Bereitschaft, eine total neue Aufgabe einfach ohne langes Bedenken zu versuchen.
Aber bei aller Mühe, die Auswahl ist trotzdem nicht immer richtig. Schon oft enttäuschte ein Schüler der zuerst große Hoffnungen weckte. Andererseits, wer weiß wie viele vermutlich sehr gute Schüler ich schon in meiner Berufslaufbahn ablehnen musste!

Einmal hatte ein Kind es 3 Jahre lang vergebens versucht. Nach höflicher Intervention der entnervten Mutter fand ich dann doch ausnahmsweise einen Platz und dieses Mädchen blieb bis zum 19 Lebensjahr und machte sogar erfolgreich die höchste Prüfung die fast niemand versucht! (Oberstufenprüfung) Sie wurde an den Musikhochschulen aber dann wieder überall immer wieder abgelehnt. Welch Bitternis, sogar in Musiktherapie, wo sie doch so viel emotionale Intelligenz hat! Aber leider konnte sie nie lernen, wirklich ganz sauber zu singen. Gespielt hat sie jedoch sehr beseelt, mehr als die meisten anderen Schüler.
Dies nur als Beispiel, wie wenig so ein Aufnahmetest manchmal aussagt.

Wir zwei Lehrer konnten dieses Jahr von 39 Bewerbern nur 7 aufnehmen.
Mehr Plätze waren leider nicht frei. 16 kamen auf die Warteliste, die wird aber kaum benützt. Diese Schüler kommen vermutlich doch nie dran und haben auch kein Vorrecht für nächstes Jahr. Sonst würden ja neue benachteiligt.

Wie schön wäre es, wenn der Staat mehr Lehrer einstellen würde! Aber erkläre mal einem Politiker den Sinn musischer Bildung. Da kann man lieber gleich vor einem Kartoffelkäfer rezitieren, das macht keinen Unterschied.....

Nickname 14.09.2005, 23.51| (2/1) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: beruflich

PC-Probleme durch Zone Alarm

Heute hatte Zone Alarm ein Update angeboten dass mir sämtliche Zugänge zum Internet sperrte. Zugleich war das Programm aber nicht mehr aufrufbar. Ich musste aufgeben und zur Arbeit. Jetzt habe ich 2 Stunden damit verbracht, das in Ordnung zu bringen. Früherer Wiederherstellungspunkt war sinnlos und so musste ich Zone Alarm deinstallieren. Gerade eben habe ich es neu aus dem Netz geholt und endlich, nach 2 Stunden klappt alles wieder. Aber ich habe ein anderes Problem! Schon gestern war mein Downloadvolumen von 2 GB schon wieder ausgeschöpft! Und das nach nur 5 Tagen, vorher war ich ja auf Urlaub! Dabei habe ich kein anderes Verhalten an den Tag gelegt als sonst! Auch einen sogenannten "Sauger" also Trojaner konnte ich nicht feststellen! Mein Verbrauch in den ersten 5 Minuten: :

Gesendet

Empfangen

129.000 Bytes

3.136.000


Wenn ich nicht surfte oder mailte blieb aber diesmal der massive Download aus! (Im Gegensatz zum Juli) Aber so geht es nicht weiter! Auch im August habe ich unbemerkt unglaublich stark überzogen... (3,8 Gb!! Das kostet mich wieder etwa 150 Euro!) Die Monate vorher aber im Schnitt 1,9 GB verbraucht und ich habe mein Verhalten nicht geändert! Wie´s aussieht muss ich doch meinen PC nun neu aufsetzen lassen!  2 Tage ohne, ob ich das überlebe?

Nickname 14.09.2005, 23.08| (3/1) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: dies und das