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Einträge vom: 03.07.2006

Nur noch drei Tage Schule!

Ich fühle mich ganz schön ausgebrannt. Dabei ist das nur ein subjektives Gefühl. Kennt ihr das? Ein paar Tage vor Urlaubsbeginn meint man, nicht mehr zu können.
Einige Lehrer unterrichten kaum noch oder fassen die Schüler in Gruppen zusammen. Die sind dann um vier schon fertig. Ich Doofkopf nicht. Werde versuchen, das nächstes Jahr zu ändern. Das Ferienprogramm für die Schüler muss aber zum Schluss noch erarbeitet werden. Jawohl jaa..., zwei Monate Pause ist beim Instrumentalspiel zu viel. Aber sie kriegen nur ganz leichte Sachen auf. Und nur solche, die sie wirklich mögen. Etwas habe ich heute zum ersten Mal bei der Arbeit erlebt: Eine Schülerin bat um Tonleitern und Kadenzen für die Ferien. Sie sei gerade so motiviert. Pfff, ich machte Stielaugen. DAS wäre mir als Schüler nie eingefallen! *g*
In der Schule ist es sehr ruhig. Der Direktor war schon überhaupt nicht da. Dabei wäre so viel für das Schulschlussfest zu organisieren. Hab halt ich ein bisschen was übernommen... aber schon wirklich nicht mehr gerne...

Nickname 03.07.2006, 21.55| (2/0) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: beruflich

All'improvviso

So hieß das Konzert in dem ich heute beim Festival für Alte Musik, der Trigonale war. Ich hätte es ja auch im Radio oder Internet hören bzw. sehen können, es wurde zeitgleich übertragen. Aber Live ist Live, da geht nichts drüber.
Es war ein tolles Erlebnis!
Neben zwei außergewöhnlichen und ganz unterschiedlichen Sängerinnen und Könnern auf der Barockgeige, konnte man seltene Instrumente wie zum Beispiel Barockgitarre, Theorbe, Lirone, (hab ich noch nie gesehen oder gehört) und Zink hören. Das was uns als Psalterium verkauft wurde, war allerdings ein stinknormales Hackbrett. Aber das macht nichts, auch Klarinette war dabei, ein Instrument das es ja erst viel später gab. Gianluigi Trovesi improvisierte seelenvoll, spaßig und sehr berührend über alten Klängen.
Der Titel deutet es an, man begnügte sich nicht allein mit Musik aus Renaissance und Frühbarock sondern wagte es manchmal, die Musik mit Klängen unserer Zeit zu mischen. Das Wagnis ist hervorragend gelungen. Jazzklänge über einem Monteverdi-Ostinato, das musste ja einmal kommen. Das Gelingen ist vor allem den ausgezeichneten Musikern von "L Árpeggiata" zu verdanken. Hier, auf ihrer Webseite kann man kurz ein wenig hineinhören.

Nickname 03.07.2006, 01.32| (1/0) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: Kunst