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Einträge vom: 23.05.2007

kurzes lebenszeichen


es geht mir sehr gut. alles bestens.

danke für die guten wünsche!

Nickname 23.05.2007, 19.24| (9/1) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: heute

Schlimmer Tag....

Viel zu tun hatte ich gestern und heute. Ich habe vorgearbeitet, weil ich nun einige Zeit in der Schule fehlen werde. So nahm ich gestern zum Beispiel eine Menge vorgezogene Externistenprüfungen ab. Diese Prüfungen mussten schriftlich vorbereitet werden, so kam ich wenig zum Bloggen und auch überhaupt nicht zu Blogbesuchen.
Zusätzlich musste ich meinen Haushalt teilweise so organisieren, dass ich einarmig zurande komme. Denn heute werde ich an der Hand operiert.
Ich gebe zu, ich bin ängstlich bis panisch! Bauchweh vor Anspannung.

Die vielen Beiträge heute haben mich ein wenig abgelenkt. *seufz*

Nickname 23.05.2007, 01.47| (7/0) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: bekümmert

Zum Abschluss der Katzenbloggerei

Ah, endlich, geschafft. Die katzenbezogene Bloggerei hatte mir zwar zuerst Spaß gemacht, dauerte mir aber nun schon viel zu lange. Viele meiner Leser dachten auch so, ich spürte das schon länger! Aber ich wollte das Projekt ganz durchziehen. Ich empfand es sogar bald schon als ein Opfer, dabei zu bleiben, weil ich doch so viel anderes auch gern erzählt hätte!

Aber ich hatte einen Grund für das alles.

Schon lange war mir aufgefallen, wie sehr das Thema Katze polarisiert. Es gibt viele, die regelrecht Katzenfeinde sind. Tatsächlich wurde ich auch bald angegriffen. Plötzlich galt ich als eine von diesen Anstrengenden, eine solche, die damit einfach übertreibt. Vergessen war, dass ich schon ewig überhaupt nichts über Katzen geschrieben hatte, ich wurde eingeordnet, schubladisiert, so in der Art: noch eine Katzenhysterikerin, auweh!

Der eigentliche Anlass ist schnell erklärt:

In einem Stadtteil wurden plötzlich sehr viele Katzen vermisst. Man vermutet Diebe die auf das Fell aus waren.

Das gab mir zu denken. Ich nehme an, für so einen Täter ist nicht nachvollziehbar, was er anrichtete. Für ihn ist so ein Tier ein Ding das er gestohlen hat, mehr nicht. Vermutlich hat er nicht mal schlechtes Gewissen, das Töten von Katzen hält er vielleicht für bedeutungslos. Dass da Menschen trauern, findet er vermutlich übertrieben wie bei jedem anderen Nutztier. Er kann sich eben nicht hineinversetzen.

Mein nächster Gedanke war, dass nur der weiß, was die Katze ausmacht, der selbst eine besessen hat. Denn Katzen zeigen ihr Wesen Fremden kaum, im Gegensatz zu Hunden.
Da dachte ich mir: Schreibe mal intensiv und konsequent alles auf, wenn nur einer derer, die mit dem Tier nichts anfangen können ein bisschen liest, ist schon etwas gewonnen.

Aber ich glaube, ich war da zu blauäugig. Verfestigte Meinungen sind wohl nicht so leicht zu ändern.

Nickname 23.05.2007, 01.37| (3/0) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: Frau Schnuzl sagt

Wie ich Katzenfreundin wurde.

Jeder geliebte Gegenstand ist der Mittelpunkt eines Paradieses.
Novalis, (1772 - 1801)

Ich war früher Katzen gegenüber eher gleichgültig. Mochte und verstand eher Hunde, ich hatte ja in der Kindheit nur Hunde, gleich 7 hintereinander. Es war sogar so, dass mir Katzen auswichen! Mehr als anderen Menschen.
Recht nett fand ich sie schon, wie ich eben fast alle Säugetiere mag. Aber dieses verzückte "ach sind die süß" verstand ich in Wahrheit überhaupt nicht. Mutter konnte Katzen nicht leiden, dieser Einfluss prägte mich, für mich waren sie gar nicht da.

Dann eines Tages vor etwa 13 Jahren blickte ich zufällig aus dem Fenster, den Tag werde ich nie vergessen! Da saß diese weiße fremde Katze bei Nachbars Holzhütte und wedelte unruhig mit dem Schwanz. Heimlich vom Fenster aus beobachtete ich, wie sie die Nachbarin umwarb und ihr so sehr um die Beine schmierte, dass diese kaum gehen konnte. Schlagartig verliebte ich mich in dieses Tier und empfand sogar Eifersucht, als ich das Umwerben der Nachbarin sah. Seltsam, oder? 

Schnell lief ich vor das Haus, schürzte die Lippen und ließ einen Lockruf los. Sie rannte sofort zu mir, obwohl sie im Allgemeinen recht scheu ist und sich von niemandem anfassen lässt. (Zumindest in meiner Gegenwart, wie man mir sagt *g*) Ich durfte sie vom ersten Tag an streicheln. Und musste nun Kätzisch lernen. Es war, als wäre sie für mich geboren worden und von einem.... tja, das klingt jetzt furchtbar kitschig.... Schutzengel geschickt worden. Ja, so ein Gedanke kam mir irgendwann tatsächlich.

Natürlich ist sie eine Hilfe gegen Einsamkeit, ich gebe es ja zu.

Seitdem bin ich also ein Katzenfan. Es liegt in meiner Natur, auch ich selbst habe viel katzenartiges in mir.

Nickname 23.05.2007, 00.44| (1/0) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: Frau Schnuzl sagt