marionettenhaft
20.06.2007, 20.09| (5/4) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: bekümmert
Meine Methode zur Entscheidungsfindung
Irgend jemand gab mir mal einen Tipp der mir oft weitergeholfen hat. Wenn ich trotz Grübelns nicht wusste, ob ja oder nein, ob ich eine Kehrtwendung machen solle oder nicht, immer fand ich letztendlich auf folgendem Weg was ich im Grunde eh schon wollte.
Die Methode:
Zuerst schreibt man in die Mitte eines möglichst großen Bogens um was es geht. Dann notiert man möglichst unzensiert und ohne langem Nachdenken, rundherum was einem dazu einfällt. Auch Blödsinn wie "Hängebauchschwein" darf hinein, was einem halt grad in den Sinn kommt. (Das ist wichtig, Selbstzensur blockiert!)
Zu den eingeschriebenen Wörtern kann man wieder dazu schreiben, wieder möglichst ohne lange nachzudenken.
Dann fängt man an, das ganze distanzierter anzusehen. Man macht sich einen Überblick. Man kann über die verschiedenen Punkte nachdenken, es geschieht nun geordneter.
Letzendlich bewertet man, ich habe es im Beispiel durch Plus und Minus gekennzeichnet, natürlich nur, wo es eindeutig ist, nur ja kein Zwang.
Nun gewinnt man eine deutlichere Sicht der Umstände.
In meinem Beispiel ging es spielerisch ums Auswandern. Ich fand mehr negative Einträge, somit wurde mir klar, die Zeit ist dafür nicht reif. Konsequenz: Einen anderen Weg suchen, um etwas zu verändern. (Muss ich nur bedingt, wie gesagt, es war nur spielerisch!)
Diese schlichte Methode eignet sich auch zur Vorbereitung von Geschichten oder Romanen. Man muss schließlich vorher genau abstecken, wie die jeweilige handelnde Person ist und wie sie den Handlungsablauf beeinflussen wird. Ich war nicht gerade männerfreundlich, gebe es ja zu! Stanislaus Pimpelmann ist aber im Grunde doch ein armer Kerl.. :-)
Und er kann sich im Laufe der Geschichte ja auch noch wandeln, vielleicht sogar mit Hilfe eines Weibchens? ;o)
20.06.2007, 01.14| (5/0) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: dies und das