Notwendiges getan, Unnotwendiges gekauft
Was machte Frau an ihrem ersten Ferientag?
Etwas dringend Nötiges: Das Auto war in der Werkstätte. Ich war nämlich schlimm gewesen, hatte das "Pickerl" über die Zeit ablaufen lassen und war dadurch nicht mehr versichert.... Während des Krankenstands durfte ich ja nicht und danach war keine Zeit. Ich fuhr die letzten Wochen wirklich vorsichtig und mit einem flauen Gefühl. Und vor dem Krankenstand? Tja... öhm..., da hatte Chaostirilli vergessen....
"Pickerl" heißt bei uns im Volksmund diese vorgeschriebene jährliche Prüfplakette, wie heißt die in Deutschland eigentlich? Tüff?
Jedenfalls dauerte das fast den ganzen Tag. Ich nützte die Zeit in der Stadt und habe mir gleich ein paar Kilo neue Kleidung gekauft. *g* Nicht nur eine mickrige Radtasche wie eine andere berühmte Bloggerin. *sfg* Aber! Das war das erste gröbere Shoppen in diesem Jahr, bitteschön.
Nu hab ich ein Problem. Wo stopfe ich die neue Kleidung rein?? Alle Kästen quellen über, ich kann immer nichts wegschmeißen!!
Ich weiß was ich mache. Der Juli wird zum Monat der Entrümpelung erklärt. Erstens das, und zweitens zum Monat des bewegten Lebens. Sport ist zwar Mord, aber wenn man dadurch ein wenig weniger wird... aber, huch, nicht zu viel, sonst passen mir die neuen Sachen gleich nicht mehr! *g*
Sirenen und 2 Hubschrauber
Gerade jetzt, direkt hinter meinem Haus auf der Autobahn. Ich bete dann immer spontan kurz mal für die Opfer und Angehörigen. Auch wenn ich gar nicht sicher bin, dass es hilft, es ist einfach ein Reflex.
Bei einer Bekannten war unlängst ein schlimmer Unfall im Ort. Zwei Eltern tot und ein Freund des nunmehrigen Waisenkindes hat es gesehen. Ich kann mir gar nicht voestellen, wie schrecklich das für das nun verlassene Kind sein muss.
Aber wie es jenem Kind geht, das zusehen musste, das kann ich mir vorstellen. Ich habe als Kind Unfälle gesehen und auch mal einem Selbstmord zusehen müssen. Ich wohnte an einem Fluss und jemand ging langsam ins Wasser. Zu spät verstand ich was da vorging, erst als plötzlich Polizisten gelaufen kamen wusste ich alles. Es war zu spät.
Ein Kind, dass einem Unfall wie oben beschrieben zusehen musste, wird natürlich lange brauchen das zu verarbeiten. Nicht vergessen sollte man, dass es starke Verlustängste entwickeln dürfte. Die Furcht, so etwas könnte irgendwann auch den eigenen Eltern passieren wird es wohl auch lange verfolgen.
Die Hubschrauber kreisen immer noch über der Unfallstelle, was bin ich dankbar und froh, gerade eben gut nach Hause gekommen zu sein!