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Einträge vom: 30.10.2007

Mal ordentlich den Herbst anfeiern

Auf zum Törggelen. Ich bin heute eigeladen.

Für mich war das ein neuer Begriff, den lernte ich aber gerne! grinsen.gif

Ich blogge übrigens gerade von der Schule aus. Das ist neu. Allerdings komme ich hier normalerweise nur schwer an den Compi ran. Bin aber froh, dass es die Möglichkeit gibt, denn demnächst startet der Umbau bei mir. Das wird dann bedeuten: tagelang ohne Computer zu vegetieren.  Tierisch! zwinker1.gif (aber heilsam)

Nickname 30.10.2007, 19.02| (4/0) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: heute

Prominenz fuhr mit.

Heute erzählte mir eine Kollegin von der Reise eines Schulorchesters nach Rom am letzten Wochenende. Schön sei es gewesen, sogar 27° hätte es gehabt und abends essen gehen im Freien sei sowieso möglich gewesen. (hach, auswandern....)

Bei der Fahrt waren, einfach so, weil sie mit einer der Lehrerinnen befreundet sind, 2 Wiener Philharmoniker und ein bekannter Konzertmeister eines anderen großartigen Orchesters dabei. Sie hatten mit den Schülern ganz entspannt mitgeprobt, einfach so, nie die Stars hervorgekehrt die sie ja in Wirklichkeit sind und sie hatten sich überhaupt völlig normal verhalten, fast bescheiden und nett in die Schülergruppe eingefügt. Am Anreisetag mussten sie sogar fünf Stunden warten, bis sich ein Hotelzimmer für sie fand. Kein Problem, im Lokal wurde halt über Kultur und das Leben geplaudert und die Zeit genossen.

Man stelle sich das mal vor. Leute vom besten Orchester der Welt, die gewohnt sind, in den berühmtesten Konzertsälen der Welt mit enthusiastischen Ovationen bedacht zu werden, die übrigens ähnlich viel verdienen wie Bankdirektoren, spielen zum Spaß mit nicht einmal besonders guten Schülern aus der Provinz in Rom eine Messe mit. Einfach so.

Meine geigende Kollegin erzählte das mit leuchtenden Augen. Schließlich meinte sie, so sei das eben mit den ganz Großen. Die hätten keinen Stress nötig, keine Angeberei, kein Wichtigmachen, keine Starallüren. Die seien einfach nur Diener ihrer geliebten Kunst.

Dabei kann es auch anders gehen. Ich kann mich erinnern, bei der festlichen Einweihung eines Kongresshauses vor Jahren vergaß der Bürgermeister bei seiner Eröffnungsrede, die Philharmoniker hinter seinem Rücken auch zu begrüßen. Eklat! Sie weigerten sich zunächst sogar zu spielen. Bis der Lapsus ausgebügelt war. Sie wissen wer sie sind und dass es eine Ehre ist, sie da zu haben. Recht haben sie, sollen sie sich ruhig zelebrieren.  Sie sind mehr als Stimmung machendes Personal, sie sind ein Team das Klangwunder schafft!

Ich bin ein enthusiastischer Fan dieses Orchesters...

Nickname 30.10.2007, 01.18| (5/0) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: Musik