Eine Begegnung
Heute hatte ich nicht so viel Schule und konnte mich daher stundenlang mit einem der Handwerker unterhalten, der die Hütte renoviert.
Er ist ein sehr eigener Typ, alternativ, Tierschützer mit Leib und Seele, er hatte auch zwei nette Hunde mit. Frau Schnuzl durfte den halben Tag natürlich nur drinnen sein! Ich hatte ihr durch das Fenster die Hunde gezeigt und da war sie gleich einverstanden mit ihrer Haft! :-)
Der neue Bekannte, Sohn eines Pianisten, hat auch eine musikalische Ausbildung. Aber interessanter ist, er glaubt nicht nur an die Wiedergeburt, er lebt auch sehr konsequent danach. "ich weiß es, habe es deutlich erfahren!" Genauer fragte ich lieber nicht nach, für so etwas reicht schließlich die Sprache nicht, da waren wir uns einig. Er lebt jedes Jahr einige Wintermonate in Indien. Wir sprachen viel über unsere Lebensphilosophien, über Meister in Indien, von denen er allerdings meinte, dass von dreihundert höchstens zwei echt sind, überhaupt erfuhr ich viel über das geistige Leben in Kerala. Sehr interessant, dorthin kommen viele ausgeflippte Europäer und Asiaten, sie werden von der Bevölkerung wie selbstverständlich akzeptiert. Diese Junkies und Individualisten sind den Leuten fast lieber als ein Europäer der an allem mäkelt und für ihre Art zu leben oft zu steif und penibel ist. So bekam ich es erzählt.
Wir waren in unserer Unterhaltung oft auf einer Linie, es war sehr anregend.
Einmal sagte er:
"Wer nicht auf andere eingeht, reflektiert sich immer nur in seinem eigenen Spiegel."
Gut formuliert, wert, aufgeschrieben zu werden finde ich. Deswegen nun dieser Beitrag.
Das Leben ist halt saugefährlich:

Eine weggeworfene Zigarette kann auch in Kroatien viel Unheil anrichten. Das Paradies wo wir waren ist auch immens gefährdet....
Und Abstürze auch bei den Gehwegen und Promenaden gibt es, ich sag´s euch! Manchmal waren wir schockiert. In Kroatien lernt man, immer gut hinzusehen. Tatsächlich war eine junge Frau irgendwo abgestürzt, Gott sei Dank ist sie nicht lebensgefährlich verletzt worden.