Zum aktuellsten Eintrag

Einträge vom: 12.09.2008

Ein Hurrican über Galveston.

Meine vielen Verwandten in Texas sind betroffen. Ich hoffe, sie haben sich ins Landesinnere zurück ziehen können.
Mein Schwager, die Nichten und Neffen mit ihren insgesamt 11 Kindern leben in Houston.
Der Großstadt vorgelagert ist der historische Ort Galveston. Lauter Häuser aus dem 19. Jahrhundert findet man dort, einen alten Hafen, die historische Zuckerfabrik die man besichtigen kann und im Golf befinden sich in sichtweite Ölbohrtürme.

Ich war schon dort, damals mit meiner schon schwer leidenden krebskranken Schwester. Es ist ein schönes historisches Städtchen auf einer Landzunge vor dem Festland. Die alten Häuser waren original wiederaufgebaut worden, denn schon im Jahr 1900 gab es einen verheerenden Hurrican. Man sagt, es sei der schlimmste der Geschichte gewesen - sagte es zumindest vor dem Geschehen in New Orleans.

Es gibt einen Roman darüber: "Isaacs Sturm" von Eric Larson

Galveston via Google Maps

Nickname 12.09.2008, 22.47| (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in:

Ein Bad, nein zwei...

Heute war ich noch ein letztes Mal im See. Er hat noch 23° und warm war es außerdem noch.
Die zwei Kerle waren natürlich auch da. Der Ältere klebte wieder an seinem Platz und redete und redete so laut, dass die Hälfte der Gäste auf der wiese zuhören musste.

Gerade, als ich zum Ufer zurück schwamm, düste vor mir ein Schwan vorbei. Leute, ich schwöre, so schnell hab ich noch nie einen Schwan schwimmen sehen! Er zielte direkt zu dem ollen Plappermaul, wäre aber, ich kann es bezeugen, an dem Kerl knapp vorbeigesaust. Da nahm doch der Wüstling sein Handtuch und schlug immer wieder auf den Schwan so stark ein, dass dessen langer Hals sich krümmte!
Da konnte ich nicht schweigen. "Hey, wo sind wir denn, da Tiere zu schlagen, was fällt ihnen ein!" schnauzte ich ihn laut an. Während ich an ihm vorbei aus dem Wasser stieg, verteidigte er sich erbost. Das Tier hätte ihm schließlich vor ein paar Tagen in den Zehen gebissen, er hätte schließlich ein Recht, sich zu verteidigen! "Sie hätten ja auch die Beine hochziehen können!" Er aber fing nur so laut an, dass alle es hören konnten, seinem Gesprächspartner detailliert zu schildern, wie schändlich er in den Zehen gezwickt worden sei.
Während ich mich in mein Handtuch wickelte, gab es ein großes Raunen bei den anderen Gästen. Man schüttelte den Kopf und warf unhöfliche spitze Bemerkungen in Richtung Tierquäler. Der aber schien das gar nicht mitzubekommen. Er dozierte schon wieder und seine Wortkaskaden übertönten jede andere Stimme.

Nun aber hieß es, schnell heimradeln, schwarze Wolken türmten sich im Norden. Schon eine Stunde später tobte ein Unwetter das den Tag zur Nacht machte. Ich musste auf die Hütte klettern um die wehenden Planen notdürftig mit Nägeln und Schnüren zu befestigen. (Die Stiege die man da sieht ist schon durchgebrochen) Zum zweiten Mal war ich pitschnass, diesmal aber unfreiwillig.

Nickname 12.09.2008, 21.42| (4/0) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: heute