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Nackte Frau tanzt nachts....


.....in Linzer Kirchen

(die Kommentare sind auch nicht schlecht!)

Nickname 23.03.2006, 21.57

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Kommentare zu diesem Beitrag

4. von gert weihsmann

Hallo Tirilli, falls ich richtig gelesen habe!
Vielen Dank für Deinen/Ihren netten Kommentar zu meinen bescheidenen Standard-Postings. Die meisten entstehen morgens bei der dritten oder vierten Tasse Kaffee innerhalb von zehn/fünfzehn Minuten - freu' mich über dein aufmunterndes Lob und wünsche Dir alles Gute für Deinen/Ihren Blog und möglichst viel Resonanz - die braucht man/frau auch, ganz besonders im WeltWeitenWahnsinn.
Best regards,
GERT WEIHSMANN

vom 08.06.2006, 17.57
3. von Frau Waldspecht

:-)
Was sind denn Sudenten? *grübel* Wieder so ein dialektisches Wort?
Liebe Grüße, Anette


vom 24.03.2006, 11.33
Antwort von Nickname:

Na eben Sud Enten, ist doch klar? :-))
*winkewinke*

2. von Renate

Na, anscheinend bin ich noch zu müd, weil ich immer "nackt" statt "nachts" gelesen hab: "Ja, soll die Nackte angezogen tanzen?" hab ich mir dabei gedacht ... :D
Hast Recht, die Kommentare sind gut, vor allem die Geschichte mit den "Sud-Enten" ... die hätt ich mir auch gern angeschaut! :D :D :D
Liebe Grüße und ein schönes Wochenende wünscht dir
Renate

vom 24.03.2006, 08.27
Antwort von Nickname:

Aaaaha! Tz tz tz *ggggg*
Schönen Tag noch liebe Renate!
Tirilli

1. von Eveline

Ich würde sagen: vor allem die Kommentare sind nicht schlecht :D

Na, und wie kalt isses jetzt in Linz?
Und wo blieb der Weggelaufene?
Und was verlangen sie Eintritt??

*lachweg*

vom 23.03.2006, 23.07
Antwort von Nickname:

Ich habe mich auch über die Kommentare sehr amüsiert. Im Forum der Zeitung "Standard" schreibt oft ein Gert Weihsmann. Seine Kommentare sind für den gelernten Österreicher immer wieder ein Fest. (Kann man ergoogeln, ist aber für Deutsche nicht so leicht zu verstehen) Über ihn fand ich diesen Link.
Lieber Gert Weihsmann, falls du dies hier zufällig findest: DANKE und mach weiter so!

Nackte Frau tanzt nachts....


.....in Linzer Kirchen

(die Kommentare sind auch nicht schlecht!)

Nickname 23.03.2006, 21.57| (4/3) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: Links

Aus der Kindheit

Als ich 5 Jahre alt war wurde meine Mutter wieder schwanger. Nach der Überschwemmung war ihr verständlicherweise alles zu viel und so brachte sie mich bei einer Freundin unter.

Dort wurde ich sehr liebevoll behandelt, verwöhnt wie ich es nie gekannt hatte und auch mit ihren beiden Kindern verstand ich mich prächtig. Es muss wohl eine besonders schöne Zeit gewesen sein, denn als meine Mutter mich wieder abholen kam wollte ich nicht mit, weinte sehr und meinte, die andere sei jetzt meine Mutter. Damals hatte ihr eine sehr schwere Kränkung zugefügt, das tut mir heute noch leid.

Aber wie ich jetzt erzählen werde wartete auch auf mich ein schlimmes Erlebnis, auch eine schlimme Kränkung, eine Lehre die mich für mein ganzes weiteres Leben geprägt hat.

Als ich nach Hause kam war ein kleiner Bruder da. Er war endlich der lang ersehnte Sohn nach drei Mädchen. Ich als drittes Mächen war vermutlich die größte Enttäuschung....

Mich interessierte das Baby sehr. Einmal ging ich in das Zimmer in dem er schlief und entdeckte, dass er die Augen beim Schlafen nicht ganz geschlossen hatte. Ich dachte mir, so sei das nicht richtig, dürfe nicht so sein weil dann muss man ja blinzeln sonst gehe das Auge kaputt. So versuchte ich, ihm sanft die Lider zu schließen. In dem Moment kam meine Mutter herein und es gab einen riesen Aufruhr. Sie beschuldigte mich, ich hätte ihm aus Eifersucht die Augen eindrücken wollen, hörte überhaupt nicht auf meine Beteuerungen und glaubte auch später nie, dass es nicht so gewesen sei. Es war in mir mit meinen fünf Jahren ein großes Entsetzen weil man mir so etwas zutraute und mich für so böse hielt.
Da ist in mir etwas zerbrochen, das Urvertrauen in meine heile Welt. Die Unbeschwertheit im Umgang mit meiner Mutter auch, hielt sie mich doch für so etwas fähig.

Natürlich werde ich eifersüchtig gewesen sein. Aber von da an hatte ich mir dieses Gefühl endgültig verboten.
Mein Bruder wurde mir gegenüber sehr vorgezogen aber ich versuchte das nicht zu bemerken. Ich tat als wenn dieser Umstand nicht existierte. Erst als meine ältere Schwester mir im Erwachsenenalter eindringlich klar machte, dass es eines meiner entscheidenden Jugendprobleme gewesen war konnte ich gefühlsmäßig auslassen und diese Tatsache selbst eingestehen. Für das Selbstbewusstsein war es nicht gerade dienlich, wie kann man sich unter solchen Umständen selbst für liebenswert halten?

Aber ich habe mit meinem Bruder trotzdem ein gutes Verhältnis, er kann ja selbst überhaupt nichts für dies alles.



Da habe ich mein so sehr geliebtes Buchstabenkleid an auf das ich so stolz war. :-)

Nickname 23.03.2006, 02.04| (7/6) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: nachdenklich

Ist wieder mal Zeit....

...für eine Bloggerkrise.

Das Blog wie es gerade ist hinterfragen, sich selbst auch... das gehört einfach dazu.

Wenn man schon über ein Jahr bloggt ist so viel schon gesagt und zu viele Nebensächlichkeiten will ich auch nicht bringen. Der Humor kam in letzter Zeit überhaupt zu kurz, Tiefe war auch keine da. Das sind aber nun mal meine Vorgaben.

Selbst war und bin ich zur Zeit ein bisschen in der Krise, einfach so, wie in dieser Jahreszeit schon so oft. Das gehört doch zum Leben auch dazu! Und alleine zu leben ist nicht immer leicht.

Nun, als ich heute überlegte was ich hier überhaupt mache und was ich bloggen soll entstand dieser Beitrag wie von selbst.

Er eignet sich nicht für Kommentare, soll nicht in ein "fishing for compliments" ausarten, daher habe ich ausnahmsweise diese Funktion gekappt.

Um etwas zu ändern habe ich mir vorgenommen zu versuchen Gehaltvolleres zu schreiben. Über meine Zeit in Chile vielleicht, oder auch anderes. Mal sehen. Das wird aber ein bisschen dauern, es soll nicht nur so hingeworfen sein.

Einen schönen restlichen Abend euch allen!

Nickname 21.03.2006, 21.54| PL | einsortiert in: nachdenklich

Stunk im Hause Tirilli!

Die letzten Tage war das Frauchen zu viel weg! Die schau ich überhaupt nicht mehr an! Da kann sie dann sehen wo sie bleibt!!



Frauchen lockt mit so komischen Tönen, dazu macht sie so einen komischen Kussmund! Das hilft aber auch nix!

Nun gibt Frauchen auf.....
Ha, das ist Frau Schnuzl nun aber auch nicht recht! Pffff....!
Nun wird mit runden Augen fixiert:



Das hilft jetzt aber auch nix, nun iss Frauchen wiederum beleidigt!
Was nun?

Nickname 21.03.2006, 01.46| (9/1) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: Fotos

Was wir Österreicher so alles...

....in den Nachrichten lesen:

TV-Romanzen für deutsche Frauen wichtiger als Sex

Jo hallo, ihr deutschen Männer! Tz tz tz....

Nickname 21.03.2006, 01.10| (3/0) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in:

Weil einige mich gefragt hatten...

...so sah das Foto aus diesem Beitrag unbearbeitet aus:



Ich musste also nur wenig dran herummachen :-)

Nickname 20.03.2006, 01.51| (2/0) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: Fotos

Ein viel zu langer Beitrag....

...aber ich brauch den! Wohl mehr für mich, für euch ist er vermutlich nicht so interessant. Bloggen ist ja immer auch eine Motivation, Dinge durchzudenken!

Heute las ich im Psycho-Blog einen Satz der mich sofort anregte zu kontern. Ich mag das, irgendwo meinen Schmus hinkritzeln zu dürfen, einfach nur aus Spaß an der lustvollen Gegenrede *g* Da bin ich wohl manchmal anstrengend, aber es ist meist spielerisch gemeint, nicht bitterernst! (Falls ich euch schon mal damit geärgert habe, büdde um Gnade!)

Es ging um Burnout und als ein Beispiel für eventuell Belastendes stand dann dieser Satz:
"Und ich meine mit zusätzlichen Aktivitäten nicht den Musikunterricht, den ehrgeizige Eltern ihren eigentlich unmotivierten und wenig talentierten Kids aufzwingen wollen, sondern selbstgewählte Dinge, die vielleicht...." (weiter geht es hier, Permalink geht leider nicht.)

Wir Musikschullehrer werden sehr oft mit der Einstellung von außen konfrontiert, die armen Kinder wären meist Opfer ehrgeiziger Eltern und würden nur selten freiwillig ein Instrument lernen. Meine Antwort dazu steht schon dort, daher will ich hier nun auf eine Antwort Falk Richters eingehen.

Ich schrieb, ca. 90% meiner Schüler würden freiwillig spielen, er antwortete: "Dass bei Dir immerhin auch 10 % nicht ganz freiwillig mitmachen, sehe ich schon als nicht ganz unproblematisch an. Allerdings kenne ich natürlich die individuellen Hintergründe nicht ;-) .."

Das habe ich nicht erwartet und es gab mir zu denken.
Ich hatte diese Prozentzahl nur nach Gefühl aus dem Ärmel geschüttelt. Hätte ich geschrieben, fast alle würden freiwillig spielen wäre mir das zu Recht als pure Angeberei ausgelegt worden.
Ich kann kein Paradies schaffen, kann in meiner Arbeit nur bemüht sein und muss es gut machen wollen, das zuerst. Und ich muss meine Arbeit immer wieder kritisch durchleuchten, bereit sein für Änderungen wenn ich merke das etwas nicht so läuft. Aber immer alles perfekt, das geht einfach nicht.

Die Antwort animierte mich, einmal genauer die Schülerliste zu durchforschen.

Das Ergebnis: 

Zwei Schülerinnen so um die 15 sind recht faul, zu wenig motiviert? Die eine ist sehr pubertär, träumt sich viel weg, die andere sportelt mehr. Aber beide wollen nicht aufhören.
Ein kleines Mädchen mit 8 geht normalerweise lieber zu ihren Hasen, im November merkte ich Unlust und Widerstand, aber im Moment hat sie einen richtigen Drang zu spielen und fordert mich richtig.
Ein 11-jähriger Bub ist vielleicht nur brav, er hat Ängste, will nicht vorspielen was er aber muss. (Lehrplan und gut!) Deswegen wollte er schon fast aufhören. Er hätte dürfen. (?) Hach, ich möbele sein Selbstbewusstsein deswegen schon das zweite Jahr auf, einmal hat er schon das Vorspielen geschafft und es ist schon ein bisschen besser.
Ein 7-jähriges Mädel im ersten Jahr will tatsächlich nicht üben. Diese kleine Italienerin saß fast das ganze letzte Jahr freiwillig als Zuschauerin in meinem Unterricht während die Mutter im Haus Klavierunterricht nahm. Sie wollte unbedingt Gitarre lernen, hatte aber nicht begriffen, dass dafür üben notwendig ist. Die Mutter will sie nun raus nehmen, das Kind kämpft darum, bleiben zu dürfen. Ich bin nämlich nicht sehr streng und lasse diese Phase noch zu und übe halt in der Stunde mit ihr. Nun gab es ein Gespräch mit Mutter und Tochter in dem vereinbart wurde, die Mutter dürfe eine Zeit lang nicht zum Üben drängen. Wenn das Mädchen wirklich will, muss es mir das durch Taten bis Ostern beweisen. Sie ist so musikalisch!

Alle anderen 19 Kinder und Jugendlichen sind heuer ein reines Vergnügen, es wird anregend gespielt und gemacht :-)) Davon hatten ein paar in vorangegangen Jahren auch mal eine Übungskrise, na und? Das ist überwunden!

Nickname 20.03.2006, 01.11| (5/2) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: beruflich

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