Ausgewählter Beitrag

Über die Zeit

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An und für sich geht die Zeit spurlos an uns vorüber.
Nur die Tage und Nächte hinterlassen ihre Kratzer.

© Ernst Ferstl


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Das Spiel gegen die Zeit können wir auf Dauer nicht gewinnen,
wohl aber von Augenblick zu Augenblick.
 
© Ernst Ferstl

Mit freundlicher Genehmigung des Autors

Nickname 26.03.2006, 22.16

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Kommentare zu diesem Beitrag

2. von zoookratez

Also den Fredl Fesl find ich lustiger als den Ernst Ferstl. ;)

vom 27.03.2006, 20.34
1. von Eveline

Möge die Zeit mit dir sein und der montägliche Stress an dir abprallen ;)

Schönen Wochenstart!! :)

vom 27.03.2006, 08.50

Über die Zeit

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An und für sich geht die Zeit spurlos an uns vorüber.
Nur die Tage und Nächte hinterlassen ihre Kratzer.

© Ernst Ferstl


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Das Spiel gegen die Zeit können wir auf Dauer nicht gewinnen,
wohl aber von Augenblick zu Augenblick.
 
© Ernst Ferstl

Mit freundlicher Genehmigung des Autors

Nickname 26.03.2006, 22.16| (2/0) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: Gemalt

Spaziergang

In letzter Zeit fällt mir die Decke auf den Kopf. Es ist nicht immer leicht allein zu sein, da kann es passieren dass man sich zu jedem Handgriff überwinden muss. Wo ist bloß meine Dynamik hin? Jede Arbeit außer die in der Schule schiebe ich vor mir her weil ich mich zu nichts aufraffen kann.
Ich stecke im Moment im Sumpf wie diese da. ;-)

Aus oben erwähnten Gründen zwang ich mich außer Haus und fotografierte wieder ein bisschen.

Das Foto entstand aber gar nicht im Sumpf, es ist eigentlich die Wiese eines Parks vor der Klagenfurter Bucht des Wörther Sees. So wie sich das Gras bald regenerieren wird werde auch ich bald wieder zu neuem Leben erwachen, das ist ganz sicher und war immer wieder so. Auch die dunklen Phasen haben ihren Sinn, man muss nur sehen dass man versucht daran zu wachsen. 



Hinter diesem Ringelspiel stand das weiße Entlein von vorhin und labte sich tz tz tz.
Jedem Tierchen sein Pläsierchen kann man da nur sagen!

Und so sah es in der Bucht aus:



Da ich über viel Vogelkot getreten war, reinigte ich mir im Schnee die Schuhe und wusch die Sohlen zu Hause dann sogar noch einmal. Es hatte nämlich eine Ente zu meinem Schreck geniest...  *g*
Tja, früher hatte man sowas ja nicht weiter beachtet, aber ich dachte gleich an meine gefährdete Frau Schnuzl.

Nickname 26.03.2006, 18.35| (2/1) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: heute

Na? Habt ihr schon eine Uhr umgestellt? ;-)




Für mich ist die Zeitumstellung ein Grund zum Feiern. Denn mein Leben spielt sich so etwa zwischen 9 und 2 Uhr in der Nacht ab, nun wird es erträglicher.

Nickname 26.03.2006, 17.38| (1/0) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: heute

Möwenkonferenz



Konferenzen auch am Eis.
Allianzen:
scharenweis.

Sitzung wird nun abgesessen.
Und es wurd´ recht kühl
indessen!

Konferenzen will im Lenz
mancher schwänzen.
Influenz!

Einer hockt bald ganz verloren
hat´s verbockt:
ist angefroren!

© Tirilli

Fotografiert am 24. März, Wörther See

Nickname 25.03.2006, 23.39| (5/0) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: Gedichte

Urlaub in Nordnordnorden

Mein Bruder fuhr nach Island.
Im frühen März, oh wie extrem!
Doch hat die ganze Woche
kein Wölkchen er geseh´n!


Nickname 25.03.2006, 22.09| (2/0) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: dies und das

Versuch einer Deutung

KYRIE ELEISON

("Herr, erbarme dich")

aus Wolfgang Amadeus Mozarts Requiem (KV 626)

Mozart komponierte dieses Werk in Form einer Doppelfuge. Man kann mit Recht behaupten, dass dies die am schwierigsten zu komponierende Form überhaupt ist. Stark vereinfacht gesagt müssen dabei fast ununterbrochen zwei Themen (Melodien) so gelegt werden, dass sie jederzeit hörbar sind und nie mit der Harmonie verschmelzen. (Kontrapunkt) Sie müssen über und untereinander zusammen passen und werden zeitlich versetzt gelegt als wenn sie voreinander fliehen wollten (fuga = Flucht)

Ich will nun zeigen welche zwei Themen Mozart gewählt hat und wie man sie deuten kann.

1. Thema: Text: Kyrie eleison

Kern dieser wuchtigen kurzen Melodie mit dem großen Tonschritt in der Mitte ist ein Molldreiklang* der oben und unten um einen Halbton erweitert wird. Diese zwei Töne überhöhen ihn klanglich dramatisch, es klingt, als wenn Gott ihn selbst umfassen wollte. (blaue Noten) Man könnte annehmen dieses Thema stelle den göttlichen Aspekt dar.

Hier noch einmal die Töne des ersten Themas zum besseren Verständnis:



*In der abendländischen Musik ist der Dreiklang das zentrale Grundelement jeder Komposition ab ca. 1600. Er ist wie ein Baustein der dem Gebäude Halt, Form, Spannung und Farbe verleiht, er ist auch wie das Leben selbst. In der Mitte so eines Dreiklangs liegt der Ton der ihm seinen Charakter verleiht, er steht für Dur oder Moll, zum Beispiel für Fröhlichkeit oder Melancholie. 

2. Thema



Die Unruhe und Wildheit des zweiten Themas erkennt man schon an seinem Aussehen. Es klingt wie das Rufen einer suchenden Menschheit. Die vielen Noten stellen die Vielfalt der Geschöpfe dar und vielleicht auch ihr Drängen nach Erlösung. (Siehe die letzten Töne) Auch sie umfassen übrigens den gleichen Tonumfang wie das Thema 1, das kann kein Zufall sein.

Nun verweben sich beide Themen, kreuzen sich als wenn sie sich umarmten und durchlaufen miteinander alle Tonarten! Gott und die Menschheit, untrennbar und niemals voneinander abgelöst auf allen nur denkbaren Ebenen!

Aber was ist am Ende? Wir wissen es nicht und daher endet Mozart das Kyrie mit einem Akkord ohne mittlerem Ton! (Terz) Musiker nennen das leere Quinte denn hier klingt weder Dur noch Moll, es bleibt alles offen.....

Die Auffassung, dass diese Themen Gott und das irdische Leben darstellen könnten stammt übrigens nicht von mir, ich hörte es in einem interessanten Vortrag vor vielen Jahren als Studentin der Musikhochschule. Die genauere Deutung des ersten Themas habe ich mir aber selbst zusammen gereimt.

Nickname 25.03.2006, 02.56| (4/1) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: Musik

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