Ausgewählter Beitrag
Telefoniermuffel
Ich will noch was posten, sollte auch zwei Mails mit diesem einen Zeigefinger tippseln, aber den halben Tag war ich weg, Besuch und dann noch... telefonieren, telefonieren, telefonieren.... habe so viel telefoniert wie überhaupt noch nie. Dabei kann ich den Hörer nicht lange halten, keine Kraft in der noch unoperierten Hand, weil sie jetzt überbelastet ist und dazu stirbt sie mir zur Hälfte dauernd ab.
Ich schreib das jetzt, weil zwei Telefonate noch ausständig sind, bitte um Geduld mit mir armem elenden aber im Allgemeinen sehr froh seiendem Erdenwürmchen...!
UND, öhm....das verstehen sicher wenige, ich bin nicht so sehr die Telefonier-Enthusiastin. Deswegen steht das Telefon auch unbequem. Kabellos geht nicht, weil mit Internet gesplittet. Bei elektronischen Telefonen funktioniert das Splitting nicht. Ich habe deswegen noch so ein altes Telefon mit Drehscheibe. Bei Telefonaten stürzt übrigens die Internetverbindung ab, lässt sich für einige Zeit nicht mehr aufbauen und manchmal muss ich den Compi runterfahren um mich überhaupt wieder einwählen zu können.
Ich finde, beim telefonieren ist alles zu sehr gedrängt. Man traut sich zu wenig Gedankenpausen! Man ist so intensiv nur in den Hörer konzentriert, man klebt dran, ist ganz darin verhaftet. Wenn man beieinandersitzt, kann man auch mal abschweifen...sich umsehen.... und, am wichtigsten, Missverständnisse viel besser klären. Das gelang zum Beispiel heute einmal nicht.
Ich weiß, es geht fast nur mir so, das werden jetzt sicher nur wenige verstehen!
Gerade eben habe ich übrigens telefonisch erfahren, dass mein Bruder vorgestern überraschend geheiratet hat. Ich bin hin und weg!
Nachtrag
Man entscheidet nicht selbst, wann man telefoniert, wird vielleicht aus einer konzentrierten Tätigkeit herausgeschrillt, aus einem angeregten Gespräch, eventuell für fast nichts als ein Schwätzchen, weil dem anderen eben vielleicht grad danach ist. Und dieser Andere kann die Situation nicht wissen, es ihm zu sagen ist eine Kunst für sich, so etwas wird schnell zum Affront..... es deutlich zu sagen, da bin ich eher untalentiert.
ABER!! Kurz und prägnant telefoniere ich sehr gerne! Es lang zu tun, haben mir meine Eltern übrigens bis ins Mark ausgetrieben.
Bitte, bitte!! Akzeptiere einfach diese Eigenheit von mir! :-((
Kommentare zu diesem Beitrag
Telefoniermuffel
Ich will noch was posten, sollte auch zwei Mails mit diesem einen Zeigefinger tippseln, aber den halben Tag war ich weg, Besuch und dann noch... telefonieren, telefonieren, telefonieren.... habe so viel telefoniert wie überhaupt noch nie. Dabei kann ich den Hörer nicht lange halten, keine Kraft in der noch unoperierten Hand, weil sie jetzt überbelastet ist und dazu stirbt sie mir zur Hälfte dauernd ab.
Ich schreib das jetzt, weil zwei Telefonate noch ausständig sind, bitte um Geduld mit mir armem elenden aber im Allgemeinen sehr froh seiendem Erdenwürmchen...!
UND, öhm....das verstehen sicher wenige, ich bin nicht so sehr die Telefonier-Enthusiastin. Deswegen steht das Telefon auch unbequem. Kabellos geht nicht, weil mit Internet gesplittet. Bei elektronischen Telefonen funktioniert das Splitting nicht. Ich habe deswegen noch so ein altes Telefon mit Drehscheibe. Bei Telefonaten stürzt übrigens die Internetverbindung ab, lässt sich für einige Zeit nicht mehr aufbauen und manchmal muss ich den Compi runterfahren um mich überhaupt wieder einwählen zu können.
Ich finde, beim telefonieren ist alles zu sehr gedrängt. Man traut sich zu wenig Gedankenpausen! Man ist so intensiv nur in den Hörer konzentriert, man klebt dran, ist ganz darin verhaftet. Wenn man beieinandersitzt, kann man auch mal abschweifen...sich umsehen.... und, am wichtigsten, Missverständnisse viel besser klären. Das gelang zum Beispiel heute einmal nicht.
Ich weiß, es geht fast nur mir so, das werden jetzt sicher nur wenige verstehen!
Gerade eben habe ich übrigens telefonisch erfahren, dass mein Bruder vorgestern überraschend geheiratet hat. Ich bin hin und weg!
Nachtrag
Man entscheidet nicht selbst, wann man telefoniert, wird vielleicht aus einer konzentrierten Tätigkeit herausgeschrillt, aus einem angeregten Gespräch, eventuell für fast nichts als ein Schwätzchen, weil dem anderen eben vielleicht grad danach ist. Und dieser Andere kann die Situation nicht wissen, es ihm zu sagen ist eine Kunst für sich, so etwas wird schnell zum Affront..... es deutlich zu sagen, da bin ich eher untalentiert.
ABER!! Kurz und prägnant telefoniere ich sehr gerne! Es lang zu tun, haben mir meine Eltern übrigens bis ins Mark ausgetrieben.
Bitte, bitte!! Akzeptiere einfach diese Eigenheit von mir! :-((
Snobs im Wartezimmer
Wir drei Patienten saßen alle mit gleich verbundener Hand in noblen Ledersesseln. Natürlich wurden ein paar Worte gewechselt, man fragte, wie es dem anderen denn nun gehe. Aha, allen bestens. Ich meinte dann voll Freude, es sei doch großartig wie zuvorkommend da alle seien und wie ausgezeichnet der Doktor.
Eine Frau mir gegenüber, die sich sichtlich einer höheren Gesellschaftsschicht zugehörig fühlte, blickte spontan zur Ordination hinüber, etwas konsterniert, so als sei sie besorgt, man könnte meine Worte belauscht haben. Kühl antwortete sie, das sei doch heutzutage selbstverständlich, sei doch schon überall so. Der andere Patient, auch so einer mit dem Gestus des Erfolgreichen, stimmte ihr entschieden zu.
Ich verstehe das nicht, warum wird Lob in solchen Kreisen nicht gerne gehört, warum muss man es gleich niederbügeln. Sie bestätigten doch vorher, gut versorgt worden zu sein.......
Die Geschichte lebt
....hier wie überall.

Wien, Schönlaterngasse, aufgenommen im Mai 2007
Ein Spammer packt aus
Interview mit "Spammer X"
Jeder, der Spam anklickt, ist indirekt mitverantwortlich an der immer größer werdenden Spam-Lawine!
Und weil es gerade passt, unlängst las ich von der Idee, eine Software zu entwickeln, die selbsttätig wie ein Robot die beworbene Webseite anklickt. Die Auftraggeber könnten dann nicht mehr eruieren, welcher Klick echt ist. Außerdem würde ihnen der beauftragte Spammer plötzlich sehr teuer kommen, da er ja nach Seitenaufrufen bezahlt wird. Die IP wäre verraten, o.k. das ist das Problem dabei. Aber es wären hunderttausende IPs, könnten diese Fuzzis damit etwas anfangen?
Was meint ihr dazu?
Männerfreundschaft und Ego im Theater
Prinzessin Tirilli wurde gestern abend abgeholt, ins Theater geleitet, danach bei Freunden eingeladen und lang nach Mitternacht erst wieder heimgebracht.
Hehe, so ein krankes Händchen hat auch Vorteile. Da könnt man sich gewöhnen dran! :-)
So ist`s recht! 
Zurück zum Theater. Das Ensemble des Renaissancetheaters Berlin spielte "Alte Freunde" (Cloaca) von der niederländischen Autorin Maria Goos.
Ein gelungenes Stück, gute Inszenierung, großartige Schauspieler, eigentlich sollte ich nichts kritisieren. Nur zu leise teilweise und daher anstrengend. Anscheinend hat das Renaissancetheater eine bessere Akustik.
Und doch... irgend ein dumpfes Gefühl von Unbeeindrucktheit blieb zurück. Wir hatten beim Zusammensitzen danach, nicht viel dazu zu sagen. Vielleicht war das Stück trotz aller Pointiertheit zu langatmig, oder lag es einfach nur an unserer individuellen Stimmung? Vielleicht sind wir aber einfach nur schon zu sehr an wildere Inszenierungen gewöhnt!
Wiener Putiniade
Zar Putin war in Wien auf
Geschäftsreise Staatsbesuch. Russland sei mit Österreichs Umgang mit seinem Land zufrieden, denn Österreich sei nicht gönnerhaft. *nach Norden schmunzele* Stabil und sicher sei es für österreichische Firmen in Russland und er merkte extra noch an: Bisher hätten russische Firmen wohl weniger Vertrauen in Österreich als umgekehrt.
Aha. Ob die russische Mafia wohl nach Österreich augewandert ist? ;-)
Natürlich besuchte Putin auch das Denkmal für die gefallenen russischen Soldaten. Er macht dabei sicher auch einen zeremoniellen Schritt rückwärts, so wie bei den politischen Rechten in seinem Land. Schade, dass es nicht windig war wie unlängst, als ich dort fotografierte:

Das schön benetzte Russendenkmal wäre dann links vom Brunnen, dort, wohin der Wind weht. :-)
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Endlich mal jemand, dem es ähnlich ergeht mit dem Telefon. Ich mags auch nicht so gern benutzen, besonders fremde Menschen anrufen oder eine Auskunft einholen bei flüchtigen Bekannten mach ich einfach sehr ungern und delegiere die Aufgabe oder schreibe schnell mal eine Mail.
vom 30.05.2007, 09.16