Ausgewählter Beitrag
Für meine geliebte Frau Schnuzl

Danke dafür, dass du mich zu deinem Frauchen erwählt hattest.
Danke für das große Glück das du mir täglich so intensiv schenktest.
Ich hoffe, du bist jetzt in einer Ebene, in der es dir wieder gut geht!
Ich werde dich niemals vergessen!
:Für meine geliebte Frau Schnuzl

Danke dafür, dass du mich zu deinem Frauchen erwählt hattest.
Danke für das große Glück das du mir täglich so intensiv schenktest.
Ich hoffe, du bist jetzt in einer Ebene, in der es dir wieder gut geht!
Ich werde dich niemals vergessen!
03.11.2008, 13.23| (25/2) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: bekümmert
Das letzte Foto

Frau Schnuzl, vor 4 Tagen.
Am Freitag hatte sie ein homöopathisches Mittel bekommen, welches ihr Wohlbefinden brachte und sie zu einem guten und leichten Tod überreden sollte.
Aber sie wollte noch nicht sterben, auch heute nicht, sie knurrte und wehrte sich.
Die Tierärztin, die aus philosophischen Gründen nicht so schnell ein Tier einschläfert, war aber auch dafür. Sie meinte, nun würde es sonst schlimm werden. Auch meinte sie, Schnuzlchen konnte vielleicht mir zu liebe nicht sterben. Weil die Bindung so groß war und weil sie meine Emotionen sehr spürte. Sie erlebe das in so einem Fall immer wieder.....
Und sie sagte auch, vielleicht hat mir Schnuzlchen ein Leid abgenommen, für mich stellvertretend. Da gäbe es diesbezügliche Beobachtungen in der Schweiz.
Ich habe mich für heute und morgen krank geschrieben. Muss sie ja jetzt eingraben. Und körperlich geht es mir schlecht genug um kein schlechtes Gewissen deswegen zu haben.
Ich danke euch vielmals für all die lieben Worte, für das Verständnis und das Mitfühlen.
Hätte ich mir meine Pein hier nicht von der Seele schreiben können, ich weiß nicht, ob ich es so ertragen hätte. Denn ich bin ja alleine.
Herzlichen Dank!
03.11.2008, 13.03| (10/0) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: Fotos
Wie die Lage ist.
02.11.2008, 20.27| (6/0) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: bekümmert
Allerheiligen
Kein fremder Blick.
Deshalb so spät am Grab.
Dem Flackern rundherum,
stelle ich meine Kerzen entgegen.
Der Dunkelheit aber trotzen sie nicht
und der Tod wird sie bald schon auslöschen.
Fühlen wie es war,
damals, in fernen Jugendtagen.
Das Lächeln der Eltern suchen,
damit es anderes überdecke.
Innere Bilder verscheuchen,
an ihre verwesten Körper nicht denken.
Ich stelle die Beiden neben mich,
um Vergessenes zu wecken.
Mit all meinen Sinnen
spüre ich ihrem Wesen nach.
Und nun flüstere ich mit ihnen,
ringe um das Gefühl der Dankbarkeit.
Irgendwann ist´s genug.
Aber ein Bann hindert mich zu gehen,
es ist an Allerheiligen ja immer so.
Nach einigen inneren Kämpfen
verlasse ich endlich das Grab.
Und bleibe doch gebunden.
© Tirilli
01.11.2008, 23.06| (1/0) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: Gedichte | Dasein
Kolumbiens böse Politik
01.11.2008, 11.38| (1/0) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: politisch
Ich fühle und leide mit Dir, Tirilli, weil ich weiß, wie schmerzhaft eine solche Trennung ist.
Der Schmerz wird mit der Zeit nachlassen und der Erinnerung an schöne Zeiten Platz machen - ich wünsche Dir, daß es nicht zu lange dauert.
Liebe Zitantengrüße von
Christa
vom 04.11.2008, 16.32
Liebe Christa, ich glaube was du sagst, du bist ja leider so eine Erfahrene im Leid. Es wird besser werden, ja. Danke für den Wunsch!
Dir alles Gute einstweilen!