Blick von meiner Haustür aus nach gegenüber. Das war Anfang April, hab´s täglich sehr genossen.

Aber wenn ich seitwärts blickte, in meinen Garten... AUWEIA!

Hunderttausende kleine Ahornbäume! So arg war das noch nie! Ich zeig euch mal die Wiese an jener Stelle:

Klar, das konnte man wegmähen. Aber! An jeder nur denkbaren Stelle wo der Rasenmäher nicht hinkommt wachsen sie auch. Unter und in den Büschen, in der Hecke, in den Beeten, unterm Zaun, ja sogar in den Ritzen der Steinterrassen um das Haus herum und auf den Stiegen auch. Soviel kann man gar nicht zupfen, da bräuchte man Wochen und ich bin doch berufstätig! In den 30 Jahren habe ich sowas noch nicht erlebt!
Da ich in den letzten Wochen am Wochenende keine Zeit hatte, oder es regnete, sind mir die Beete zugewachsen. Sisiphusarbeit! Denn zwischen und auch in jeder Edelpflanze wächst ein hartes festes Gras. Eine besonders gemeine Unkrautsorte ist das! Lässt man auch nur ein Ministückchen Wurzel drin, ist es wieder da.

Und so grabe und wühle ich, kniend auf der Unterlage die man da hinten sieht, finde auch Steine und komme nur Zentimeterweise weiter. Die gewollten Pflanzen muss ich mit ausgraben und dann händisch diese robusten Gräser zwischen den Wurzeln rausziehen. Hier im nächsten Bild, bei der Pflanze ist es immerhin leicht, sind die Unkrautwurzeln doch heller:

Hach, man gönnt sich ja sonst nix, pfff....!
Ich hätte jeden Tag eine halbe Stunde zupfen sollen, sagt die Freundin, und dort - sie zeigt hin - wären noch Äste zu schneiden.
Himmelar..h, bei 1400 m
2 Grund, wie soll eine Trine das alles neben dem Beruf denn schaffen? Und dann heute, es regnete es zwischendurch immer wieder!
Aber das gibt es auch:

Erstmalig! Mir ist jahrelang noch jede Clematis eingegangen. Und jetzt: Vier Blüten! :-)
Und auch dies:

Überall kleine Stiefmütterchen zwischen den Steinen. Dieses allerkleinste Mini-Exemplar rührte mich.
Es macht der Garten ja auch Freude. Aber die will verdient sein!
Liebe Frau Tirilli,
es sind aber immer öfter Menschen, die sehr genau wissen, dass sie die Lebensenergie der toleranten Kollegen ausnutzen, um sich selber besser zu fühlen oder darzustellen. Das mit dem Verständnis und der Unterstützung von jungen Kollegen - egal welcher Berufssparte - wäre mir persönlich auch fast zum Verhängnis geworden. Wie es Viola schon schreibt, ist das unter Umständen schon der Anfang von Mobbing. Und wehret den Anfängen. Sie sind mir eine liebenswerte Begleiterin in späten Stunden geworden, ich lese sehr gerne bei ihnen und fühle mit ihnen. Und grad so wie sie, schreite ich auf dem Weg der Demut dahin( ich nenne es altersweise). Allerdings brauchen wir nichts zu erklären - wir müssen unsere Grenzen gegenüber solchen Übergriffen behaupten. Ich habe mit Mobbing und Bossing zu tun bekommen. Es war eine sehr schwere Zeit und doch habe ich vieles gelernt. Mit eiserner Freundlichkeit meine Grenzen zu setzen, damit mich niemand mehr zu sehr verletzt.
Hoffentlich ist es mit ihrem Gehör mittlerweile wieder besser geworden.
Liebste Grüße
vom 30.06.2014, 03.33
Liebe Frau Bettina,
vielen Dank für diesen lieben überraschenden Kommentar! Mit der Kollegin gehts inzwischen. Wir bemühen uns beide. :-)
Herzliche Grüße!