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Februar-Header

Den neuen Header bastelte ich, als ich noch dachte, im Februar würde Winter sein. Ist aber nicht. Zu warm und kein Schnee. Das da oben ist eine sogenannte Schneefahne. Und die wehte letztes Jahr vom Dach gegenüber.



Nickname 11.02.2016, 02.09

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Kommentare zu diesem Beitrag

5. von Kathy

Ich vermisse sone Wetter, so einen knackigen, sonnigen, trockenen Winter, wo man die Schneefahnen am Haus gegenueber beobachten kann ..or die dicken, fetten Schneeflocken die vor der Sonne so ganz langsam zur Erde schweben und wo der Schnee unter den Fueßen knirschelt. Mir ist ohne Winter grad so, als haette man mir die Winterruhe genommen :(

*mir Schneefahne bastel*


vom 20.02.2016, 00.31
4. von Angeloberto

Nachher tust halt noch ein bissl warten mit dem Basteln vom Osterblog. Sonst haust ja wettermäßig wieder voll daneben. :-D

vom 13.02.2016, 15.47
3. von christine b

tolle schneefahne! wenn bei uns welche vom dach gegenüber wehen, dann ist föhnsturm.

vom 13.02.2016, 10.04
2. von Elena

Hübsch, das Gestöber :-)

E.

vom 11.02.2016, 20.51
1. von Trude

Liebe Tirilli, au ja - Schnee und Sonne und Urlaub könnte ich gut gebrauchen. Die Schneefahne ist schon sehenswert, vielleicht im nächsten Jahr dann wieder in echt? Schön hier wieder was zu lesen....Liebe Grüße.

vom 11.02.2016, 07.50

Februar-Header

Den neuen Header bastelte ich, als ich noch dachte, im Februar würde Winter sein. Ist aber nicht. Zu warm und kein Schnee. Das da oben ist eine sogenannte Schneefahne. Und die wehte letztes Jahr vom Dach gegenüber.



Nickname 11.02.2016, 02.09| (5/0) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: dies und das

Schreibhemmung

Es scheint mir alles zu viel, was da so im Netz abgeht.



Über die drängenden Themen unserer Zeit wird allerorten so viel gesagt, brauchts da auch noch meine Stimme? So fragte ich mich in letzter Zeit. 

Stellt euch mal vor, diese vielen virtuellen Äußerungen würden einen Schall produzieren, wie unglaublich laut wäre es doch dann auf der Welt! Durch sogenannte Echokammern verstärkt, treibt sich die Gesellschaft immer mehr in aggressive Positionen. Dieser Trend wirkt auf mich bedrohlich. 

Frieden und Harmonie gibt es in den Netzwerken nur noch auf kleinen Inselchen, der Umgang wurde immer härter und die Meinungen undifferenzierter.

In unseren Köpfen ist so viel vom Flüchtlingsthema. In vielen von uns auch so viel vom Flüchtlingsleid. Es belastet. Da kann ich zum Beispiel nur noch schwer von den Kleinigkeiten meines Lebens berichten. Obwohl diese Reaktion wiederum auch nicht ganz richtig ist, ich weiß es ja. Aber es hemmt mich jene Dramatik da draußen.

Ich wundere mich, wie andere jetzt so viel Nebensächliches äußern können und dann denke ich wieder: Hach, recht haben sie, es ist doch lebenstüchtiger so. Was hilft es, wenn man vor dem vielen Leid da draußen beginnt, schweigsam zu werden. Und doch, ich bin entmutigt.

Bei anderen bewirkt das Flüchtlingsthema Angst, vor allem um den eigenen Wohlstand und die Unbelastetheit des eigenen Gewissens. In besagten Echokammern (siehe unten) lässt sich trefflich der eigene Egoismus salonfähig machen, laut und aggressiv wird jede Mitmenschlichkeit und auch die mühsam eingelernte christliche Nächstenliebe eifrig zu Grabe getragen. Vorgeblich, um den Islam zu bekämpfen, jetzt muss man ja wieder, glaubt man.

Das Netz lässt greller als früher jene Fratze sichtbar machen, die immer schon im Menschen vorhanden war.

Was einzig bliebe, wäre Verweigerung. Nicht mehr zu lesen in den diversen Foren. Sich keinesfalls anstecken zu lassen. Durch Gegenaggression zum Beispiel. Ich denke, zu schnelle Rassismusvorwürfe sind auch nicht konstruktiv. Überhaupt, dieser Begriff Rassismus! Es bedeutet schon lange nicht mehr das, was er ausdrückt. Es ist ja meist nicht die Rasse die abgelehnt wird. Und dann fühlen sich viele zu Unrecht beschuldigt. Man sollte es ihnen richtiger sagen. Aber dafür fehlen uns die Sprachbegriffe. Denn, Fremdenfeind, Antikulturalist, wie klingt denn das. Auf jeden Fall nicht so dramatisch. Während diese Gesinnung aber Dramatisches bewirken kann und schon bewirkt.

Soll ich trotz alledem von meinen Kleinikeiten berichten, wieder blödeln und kreativ rumtun? Seufz. Ich weiß nicht.

Echokammer

Nickname 07.02.2016, 18.44| (4/1) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: nachdenklich

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