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Einträge vom: 11.03.2006

Wolken über den Karawanken



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Aufgenommen im September

Nickname 11.03.2006, 21.03| (2/1) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: Fotos

zitiert

Menschenliebe ist nicht so vom Zaun zu brechen, auch sie erfordert Anstrengung.
Bettina von Arnim
(1785 - 1859)

Nickname 11.03.2006, 10.43| (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Zitate

In Pariser Universität...

Studenten unter Einsatz von Tränengas und Schlagstöcken aus dem Gebäude vertrieben.... !!!

Gewaltanwendung bedeutet immer Kurzsichtigkeit. Die Geschichte lehrt und keiner hört zu. Ich kann mich noch dunkel an die Fernsehbilder der Pariser Stundentenrevolte 1968 erinnern. Aber der Verantwortliche für diesen Einsatz anscheinend nicht. Er könnte einen Flächenbrand provozieren.

Wer meinen letzten Beitrag gelesen hat wird vielleicht verstehen, dass ich froh über diese protestierenden Studenten bin. Heutzutage ist die Jugend viel zu unpolitisch.

Die Pariser Studenten machen mir Hoffnung, dass es in Europa vielleicht doch wieder ein langsames Erwachen gibt und den Politikern und Wirtschaftstreibenden wieder mehr auf die Finger geklopft wird.

So unbequem es für den ruhebedürftigen Durchschnittsbürger sein mag, die Geschichte lehrt, dass nach einer wilden Phase auch dessen Rechte wieder mehr ins Bewusstsein der Oberen gerückt wurden. Auch bei uns.

Nickname 11.03.2006, 10.28| (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: politisch

Zerstörungswerk

Was ich heute so alles von unserer Personalvertreterin erzählt bekommen habe!

Da wird über die jungen Kollegen drübergefahren wie es noch vor ein paar Jahren undenkbar war. 30 von ihnen sind nur teilzeitbeschäftigt und ohne fixe Anstellung. Sie haben keinerlei Sicherheiten und dürfen nicht mit "Weiterverwendung" (das Wort sagt alles!) rechnen.
Wenn aber einer von ihnen 3 Jahre lang Karenzvertretung im vollen Dienstausmaß gemacht hat, steht ihm automatisch eine Anstellung zu wenn eine Stelle frei wird. So sagt es das Dienstrecht. Einer junge Kollegin legte man letztens eine Erklärung vor, in der sie auf dieses Recht verzichtet. Sie hat unterschrieben....

Alle 30 Betroffenen kuschen, lassen sich wie Marionetten behandeln, haben Angst. Hauptsache sie finden auch nächstes Jahr eine neuerliche Anstellung. Und wer ist die treibende Kraft bei diesem menschenverachtenden Umgang? Der Sekretär! Der gleiche der den weiblichen Neueinsteigern "empfahl", Kinderwünsche besser hintanzustellen. Ja wo sind wir denn?? Ist das nicht wieder wie im letzten Jahrhundert? Der Sekretär führt sich auf wie Gott himself und entscheidet über Schicksale. Dafür wird er von den Bittstellern die um eine Anstellung kämpfen dann mit Geschenken bedacht und freut sich über Würste und andere Kleinigkeiten wie man hört.
Als wir unsere jetzige Direktorin bekamen waren wir sehr hoffnungsvoll. Wir ahnten nicht, wie schnell alle Errungenschaften der Jahre davor ganz schnell wieder abbröckeln könnten. Nun denkt sie plötzlich Dinge an gegen die alle vor kurzem noch vehement gekämpft haben. Privatisierung der staatlichen Schule, keine fixe Anstellung mehr, das sind nur die schlimmsten davon.
Sie ist jung und wird uns leider noch lange erhalten bleiben. Die jetzigen Politiker können sich über diese willfährige Frau sehr freuen...

Bleibt nur eine Hoffnung, der politische Wechsel! Alle guten Reformen geschahen unter der Federführung der SPÖ und in Umfragen liegen sie vorn. Aber andererseits, sie haben keine Ideologie mehr. Daher fürchte ich, sie werden froh sein, Dinge erledigt bekommen zu haben die sie selbst nie gewagt hätten weil sie nicht ihren offiziellen Prinzipien entsprachen.

Nickname 11.03.2006, 02.49| (4/3) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: politisch