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Einträge vom: 12.05.2006

Fichtenzäpfinnen und -zapfen

Letzte Woche schrieb ich über die außergewöhnlich starke Fichtenblüte dieses Jahr. Seither kommen täglich viele Googler die danach suchen, was mich animierte. Ja, manchmal bin ich ein Animiermädchen! *g* Ach nein, es ist ja umgekehrt die animierten ja mich! Naja, ist ja egal, ich habe nochmal hingeknipst. Der eigentliche Anlaß war aber, dass mir die Kamera runter gefallen war! Nun wollte ich prüfen, ob sie noch geht. Anscheinend habe ich Glück gehabt, ganz sicher bin ich mir allerdings noch nicht ob die Bilder so scharf sind wie früher.

Auf dieses Foto von letzter Woche war ich ein wenig stolz, muss ich zugeben:

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Das ist der weibliche Zapfen.
Und wie das bei den Weibchen so ist, sie entwickeln sich flott weiter, hier die gleiche Zäpfin zehn Tage später:

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Sie lässt sich nach der Befruchtung hängen, was ja sonst eher eine männliche Untu allgemein bekannt sein dürfte. *räusper* Und sie hat sich zugemacht, na wer will ihr DAS verübeln....

Und die Männchen männlichen Zapfen? Na die sind natürlich unverändert, pah, Männer!  Fühlen sich Sind höchstens nach dem exzessivem Pollenverlust der letzten Woche ein bisschen leichter, schön sind sie nicht, aber der Gerechtigkeit wegen zeige ich sie auch her, ich will ja nicht so sein, auch wenn es fad aussieht:



Naja.

Dabei sieht die Zäpfin auch ein wenig männlich aus ob die bei Wikipedia deswegen "gemeine Fichte" schreiben?



Mit der Zeit wird sie unscheinbar braun, was beweist: das Leben ist eben nicht immer ganz gerecht!

Nickname 12.05.2006, 21.52| (7/0) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: Fotos

Nachbetrachtung

*mich recke* ...aha, zweiundzwanzig nach zwei... viereinhalb Abendstunden schlafend auf der Couch waren mein heutiger Fernsehabend :-)) So, das waren die Zahlen... *g*

Jetzt hoffe ich, wenn ich zu Bett gehe gleich wieder einschlafen zu können und dann bin ich morgen wieder ganz die alte.

So ein Schülerkonzert ist ja für mich inzwischen schon Routine. Aber dieses Mal war es anstrengend, so in einem Pulk von zusätzlichen Aufgaben. Durch die vorangegangenen Feiertage und Krankenstände war es nötig geworden, viele der Schüler zusätzlich zum Unterricht zu bitten, Ensembles und Blockflötenschüler kamen dazu, alle diese brauchten Extrazeit, manchmal unterrichtete ich in zwei Zimmern gleichzeitig. Die Kollegin mit der ich zusammenarbeite war von der Hexe geschossen und so übernahm ich sämtliche Organisation. Programm zusammenstellen und schreiben, Generalprobe organisieren, für jedes Stück die Notenständer und Sessel richten... alles das tat ich diesmal allein. Schüler beruhigen, das Richtige zum richtigen Zeitpunkt sagen, alle Antennen auf ihr Befinden vor dem Auftritt richten, alle Instrumente unter Zeitdruck stimmen, Publikum begrüßen. Ich war sozusagen ständig unter Strom. Zusätzlich Externisten-Prüfungen organisieren und ausfertigen, eine Besprechung über eine zukünftige Webseite der Schule, eine Diskussion, ein klärendes Elterngespräch, ein Problemkind.

Das habe ich jetzt eben auch für mich geschrieben, um mir bewusst zu machen warum ich eigentlich ausgebrannt bin. Denn ich mache mir immer wieder Vorwürfe weniger als andere leisten zu können, mir kommt vor, alle halten mehr aus als ich.

Ich weiß ja nicht, vielleicht war das gar nicht so viel, meine Belastungsgrenze kann ja eventuell niedriger sein als bei anderen. Aber es bleibt die Tatsache, dass es eben meine Grenze ist. Vielleicht auch weil mir nichts bei der Arbeit gleichgültig ist und ich immer das beste rausholen will.

Nickname 12.05.2006, 02.39| (4/0) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: heute