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Einträge vom: 24.09.2008

Meine Arbeit herschenken soll ich.....

Heute musste ich mal sehr früh raus. Was mir ja bekanntlich sehr schwer fällt, es ist nicht gerade Gewohnheit. Seit Jahrzehnten ist mein Tagesrhythmus ja nun schon um zwei Stunden Richtung Abend verschoben uns sowas brennt sich ein.
Ich war gestern "schon" kurz nach eins ins Bett, aber es war zu früh, ich lag dann erst recht wach, weil die graue Masse im Kopf noch Purzelbäume schlug.
Aber es ging heute früh, man muss nur müssen. ;-)

Vormittags war Lehrerfortbildungsseminar. Und es passierte, was ich eh schon vermutet hatte, ich wurde eingeladen, beim nächsten Mal selbst Referentin zu sein.

Ich mach das einerseits gerne, andererseits aber auch nicht. Denn es bedeutet, viele viele Stunden Basisarbeit einfach so herzuschenken. Besonders denke ich da an meine Unterlagen und die selbst erstellten Arbeitsblätter für die Schüler. Sie werden das natürlich kopiert haben wollen. So werden die Blätter verbreitet, bevor ich sie einem Verlag anbieten kann. Ein Buch über spielerisch vermittelte Musiktheorie fehlt am Markt, es gibt da noch gar nichts! und genau daran arbeite ich. Das mit der vorzeitigen Verbreitung ist also nicht gerade optimal.... bis ich mit dem Buch ganz fertig bin, wird es allerdings noch ein, zwei Jahre dauern.
Andererseits, was das Seminar in ein paar Monaten betrifft, habe ich dann die Möglichkeit zu testen, wie diese Arbeit ankommt.

Heute geh ich vermutlich wieder früher ins Bett, ich habe einen 10-Stunden-Arbeitstag hinter mir....

Nickname 24.09.2008, 21.46| (6/1) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: dies und das

Frau Schnuzl macht mir Sorge.

Manchmal vermute ich, Frau Schnuzl ist zu verwöhnt. Dann wieder bin ich besorgt, sie ist so schlank geworden! Früher sorgte sie um diese Jahreszeit immer für ihren Winterspeck.
Seit ich von der Reise zurück bin, frißt sie immer nur ein paar Häppchen vom Futter und lässt prinzipiell ein Stück liegen. Wenn sie dann etwas später wieder bettelt, zeige ich zum Futternapf und sage: "Da ist ja noch!" worauf sie sich aber mit Verachtung abwendet. Eine neue Futtersorte frisst sie aber schon. Doch nur ein paar Häppchen...dann bleibt wieder was liegen, sie will eine neue Sorte und so weiter.
Ich müsste so viel von ihrem Essen wegwerfen, wenn da nicht der Hund wäre, der täglich vormittags in meinem Garten auf sein werkelndes Herrchen wartet.

Vor zwei Monaten ist übrigens die Nachbarkatze gestorben. Dieser Kater fraß die letzten Wochen vor seinem Tod plötzlich immer weniger, er war bald nur noch Haut und Knochen und musste dann eingeschläfert werden. Er war 13 geworden, Frau Schnuzl ist schon 14. Wie ich in dem Zusammenhang erfuhr, leiden 40% der Katzen ab dem 7. Lebensjahr an allmählich beginnender Nierenschwäche. Zum Schluß wird es dann plötzlich akut. Genau so war es beim Mucki meines Nachbarn.

Daher meine Sorge! Eine Hoffnung ist, dass Frau Schnuzl nur an zu viel Zahnstein leidet. Ich hoffe und werde das bald abklären.

Nickname 24.09.2008, 21.22| (7/1) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: bekümmert