Zum aktuellsten Eintrag

Einträge vom: 02.10.2008

Mein geliebtes Kätzchen ist sehr krank

Die Hoffnung, dass Frau Schnuzl nur wegen der Zahnfleischentzündung durch den Zahnstein so wenig frisst, hat sich zerschlagen.
Es ist hauptsächlich die Leber. Der Leberwert sollte, wenn ich richtig verstanden habe 9, 5 betragen, sie hat aber einen Wert von 700.  Auch die Bauchspeicheldrüsenwerte sind vielleicht nicht in Ordnung, das ist aber nicht sicher, weil wir nicht wissen, ob sie damals vor der Probe ein Häppchen gegessen hatte oder nicht.
Die Tierärztin meinte, immer noch besser als ein Nierenleiden. Denn Nieren sind nicht regenerativ, die Leber aber schon. Nun hängt alles davon ab, ob ein Tumor die Ursache ist, oder ein entzündlicher Vorgang. Und es ist auch entscheidend, ob sie Diätfutter annehmen wird oder nicht.
Morgen wird ihr eigentlicher Arzt prüfen, ob sie narkosefähig ist, um den Zahnstein zu entfernen. Die Narkose wird auf jeden Fall riskant sein.

Ich bin sehr bedrückt. Aber es kann immerhin auch vielleicht wieder heilen...

Leberschäden bei Katzen

Nickname 02.10.2008, 19.55| (5/0) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: bekümmert

Eine durchaus überflüssige Oper....

Heute war ein langer angefüllter Tag, ich kam kaum zum Essen. Am Abend waren wir dann noch in der Oper. Aber nicht lange, nach dem ersten Akt sind wir geflüchtet. Man gab (leider) LA WALLY (Die Geier-Wally) Eine Oper von Alfredo Catalani ( † 1893) Warum man gerade dieses Werk aussuchte? Es gäbe so viel kunstvolleres Repertoire..... Vielen Abonennten fehlt der ehemalige Intendant, die Auswahl der Stücke und die Umsetzung war um so vieles besser!

Catalani halte ich für einen miserablen Komponisten. Man hätte seine Oper in Frieden ruhen lassen sollen. "Kongenial" war die oberflächliche Regie. Da musste die Walli an Tischdecken ziehen damit sie was tut, der Bär von dem gesprochen wurde, musste in form eines Puppenkopfs herumgetragen werden, damit auch der Dümmste versteht. Das alles in trachtenähnlichem Gewande, damit man ja weiß: Wally ist ein Volksepos, gell. Stimmungsmäßig passte alles zum Wahlergebnis des letzten Sonntags. Die pseudo-bäuerliche Volkskultur lebe hoch, aber nicht mit mir!

Aber! Irgendwas kann eventuell noch gut gewesen sein, ich war ja nur im ersten Akt, vielleicht war es dann später besser? Jedenfalls hätte ich diese billige Musik, gepaart mit regiemäßiger Unfähigkeit nicht zweieihalb Stunden ausgehalten!

Wir waren dann noch lange aus und haben gute Gespräche geführt.... daher: ein schöner Abend, nur etwas zu teuer.....

Nickname 02.10.2008, 00.46| (2/0) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: Musik | Tags: Kulturkritik