Ausgewählter Beitrag

Ausgerechnet Bush!

Bush fordert Chinas Staats- und Parteichefs Hu Jintao zu Achtung der Menschenrechte auf.

Mir kam das Kotzen bei dieser Schlagzeile.

Was Bush auf Guantanamo macht wäre in den USA verboten. Auch die Menschenrechte der Iraker sind ihm kaum einen Gedanken wert. Was den Iran betrifft wäre er bereit, die Bevölkerung mit radioaktiven Bomben zu verseuchen.

Dieser Politiker hat das Recht woanders Menschenrechte einzufordern schon lang verspielt.

Nickname 20.04.2006, 22.32

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Kommentare zu diesem Beitrag

2. von Holger Ehrlich

Stimmt, das hätte nicht kommen dürfen.
Ich sehe die USA schon längst als totalitären Staat an...

vom 21.04.2006, 06.52
1. von stadtelfe

Das stimmt liebe Tirilli. Und doch bin ich froh, dass sich eine Grossmacht einmischt, denn in China passiert Schreckliches. Stichwort Falun Gong, Tibet usw. Vieles kommt wegen Zensur und Repression nicht an den Tag oder will nicht gehört werden bei uns, denn man möchte mit den Chinesen gute Geschäfte machen. :(

vom 21.04.2006, 04.39

Ausgerechnet Bush!

Bush fordert Chinas Staats- und Parteichefs Hu Jintao zu Achtung der Menschenrechte auf.

Mir kam das Kotzen bei dieser Schlagzeile.

Was Bush auf Guantanamo macht wäre in den USA verboten. Auch die Menschenrechte der Iraker sind ihm kaum einen Gedanken wert. Was den Iran betrifft wäre er bereit, die Bevölkerung mit radioaktiven Bomben zu verseuchen.

Dieser Politiker hat das Recht woanders Menschenrechte einzufordern schon lang verspielt.

Nickname 20.04.2006, 22.32| (2/0) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: politisch

Eine Mode unserer Zeit:

Alles verwalten, immer mehr reglementieren, verbieten und bestrafen. Gerade wurde für Autofahrer Licht am Tag eingeführt, jetzt wird dies vorgeschlagen.
Mein Thema ist hier nicht die Sinnhaftigkeit dieser oben angeführten Reglementierungen sondern die Tatsache an sich. Denn die Tendenz zur immer tiefgreifenderen Entmündigung der Bevölkerung fällt mir schon seit Jahren auf.

Zugleich sinkt die Bereitschaft zur Solidarität, sie ist noch nie so unmodern gewesen seit ich mich für Politik interessiere.

Mir scheint, es dümpelt wieder mehr Menschenverachtung in so manchen Köpfen als dies noch vor ein paar Jahren der Fall war. Das Vertrauen in die Vernunft des selbstbestimmten Bürgers scheint auf einem Tiefpunkt zu sein.

Wie kommt das und sind solche Tendenzen auch in Deutschland zu beobachten?

Nickname 20.04.2006, 22.24| (3/0) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: politisch

Gedanken über einen Sinn



"Alles was das Leben heran trägt hat auch einen Sinn und man darf nicht nur das Gute akzeptieren."

So schrieb ich und wusste nicht das es zum falschen Zeitpunkt war. Für eine bestimmte Leserin muss das ungeheuer oberklug, zu leicht dahingesagt, vielleicht sogar anmaßend klingen. Denn sie lebt seit heute unter dem Damoklesschwert der Angst vor einer schweren Krankheit.

Als ich davon erfuhr schämte ich mich dieses Satzes, geschrieben von einer die im Moment sorglos leben kann und vielleicht gar nicht ermessen kann wie er sich anfühlt, dieser Horror der einen plötzlich so ganz und gar umwirft.

Da mir die richtigen Worte fehlen zu erklären was ich meine, habe ich heute Abend gemalt.

Dieses Bild will ich nicht erklären, ich hoffe, dass es intuitiv verstanden werden kann.

Man sagt, diese Welt ist gebrochen. Dieses viele Leid überall, es kann einen schon am Schöpfer zweifeln lassen.

Wenn es aber keinen gibt, muss alles Zufall sein, auch das viele Elend. Eine Missgeburt kann sie dann nur sein, diese Schöpfung. Das Schöne scheint einem manchmal wie Blendwerk, diese angenehme Seite, die ja dann auch Zufall sein muss.

Ich glaube an die Sinnhaftigkeit von allem was da ist. Wenn es einen Schöpfer gibt, dann kann er seine Geschöpfe nicht vergessen haben. Er kann kein solcher sein, der sinnlos leiden lässt und sich uninteressiert von seinem Werk abwendet.

Er hat die Liebe in dieses endlose schwarze All gesetzt, auf einem winzigen Planeten im Nirgendwo. Ist das nicht ein Wunder? Und zugleich auch die unerträglichste Qual, ist sie nun absurd?

Wenn das Leben so durchgehend für alle immer wieder schwere Zeiten bereit hält, dann muss es dafür einen tieferen Sinn geben. Das kann man im Moment des Leides meist nur schwer nachvollziehen, aber es bleibt die Hoffnung, es später zu verstehen und die Hoffnung, dass dieses Leid auch sinnhaft ist.

Für mich sind wir auf der Welt um das Dunkle nicht nur vom Hörensagen zu kennen wenn wir dann später im Licht sind.

Nickname 20.04.2006, 00.47| (9/0) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: nachdenklich | Tags: Gedanken, Gemaltes,

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