Ausgewählter Beitrag

Sonne und Tageslänge

februarsonne07.jpg

Ich kann mich nicht erinnern, wann wir zuletzt so einen sonnigen Winter hatten...
Herrlich, dieses Februarlicht, so hell, es wirkt ganz anders als das Herbstlicht.  Die Tage sind auch wieder spürbar länger. Ich habe mal nachgesehen:

Sonnenuntergang am 21. Dezember: Wien 16:02, Berlin 15:53 Uhr
Und heute, am 6. Februar: 16:59 Uhr, in Wien und Berlin gleich.

Sonnenaufgang: da müsst ihr selbst nachsehen, ich erlebe den ja nie. :-)  

sonnenuntergang.de

Nickname 06.02.2007, 21.32

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Kommentare zu diesem Beitrag

7. von Renate

"Dank" der Spiegelung in den Nachbarfenstern (und meinen fehlenden Rollos, die ich eh nicht zumachen würde, weil ich nicht im Finstern schlafen mag) werd ich vom Sonnenaufgang geweckt (wenn's nicht grad regnet wie gestern und heute ... :()! Ich kann dir versichern, er ist mindestens genauso schön wie auf deinem Foto! Hättest du's nicht verraten, dann hätt ich ihn dir sogar als Sonnenaufgang durchgehen lassen ... :D
Und wenn du Hier klicken nach unten scrollst, wird dir erklärt, um wieviel sich der Sonnenauf- und -untergang ab Weihnachten verschiebt!
Liebe Grüße und einen Frühdienst-wachen KNUDDLER schickt
Renate



vom 07.02.2007, 10.01
Antwort von Nickname:

Knuddler angekommen, danke! :-)) Uuuund neu aufgeladen zurück geworfen:

(¸.¤´¯)
*****(¸.¤´¯`¤.»*knuddel

perlweiss.gif

6. von Falk (Psycho-Blog)

Romantisches Foto :D

Mein letzter/aktueller Beitrag kann ja auch als romantisch aufgefasst werden :D

vom 07.02.2007, 09.51
5. von kelly

helles februarlicht - grausam.
ich sehe an den scheiben schlieren und streifen, dazu noch farbkleckse die bisher im vorborgenen dämmerten.
rote und hundhaare, mäuse aus wolle und blumen die vor durst dahinsiechen, lt. mondkalender erst wieder am freitag giessen.
nimmt der mond rücksicht auf knallige sonnenhitze bei fensterblumenpflanzen?
NEIN!
ich sehe es auch positiv...
einen sonnigen tag wünsche ich.
kelly


vom 07.02.2007, 08.12
4. von Claudia

Mir ist ein später Sonnenuntergang auch lieber als ein früher Sonnenaufgang.
Meistens geht die Sonne schon vor dem Aufstehen auf.

Melde: München nix Sonne: Sauwetter zum Abwinken!

C.

vom 06.02.2007, 23.25
3. von Frau Waldspecht

@Evi
Das liegt am dapperten IE *sfg* :D

vom 06.02.2007, 22.51
2. von Eveline

Die lassen mich die schönen Bildle ned größer anschauen :(

Ich kann mich nicht erinnern, wann wir zuletzt so einen schneearmen Winter hatten... :(

Aber Sonne ist auch schön :D

Sonnenaufgang - irgendwann, wenn er sich Zeit lässt.... ;)

Schönen Abend noch, gut's Nächtle :)
Huggels, Eveline


vom 06.02.2007, 22.34
1. von Frau Waldspecht

Sonnenaufgang Wien 07.02.2007 7.17 Uhr
Mannheim 7.51 Uhr !
Gemein! Ihr habt die Sonne früher ...
Ist aber eh egal, morgen scheint sie eh net oft bei uns, maximal 57 Minuten sind vorausgesagt ...
Wir holen Wien irgendwann wieder ein :D
Liebe Grüße von einer, die auch selten die Sonne aufgehen sieht *gg*

vom 06.02.2007, 21.44

Sonne und Tageslänge

februarsonne07.jpg

Ich kann mich nicht erinnern, wann wir zuletzt so einen sonnigen Winter hatten...
Herrlich, dieses Februarlicht, so hell, es wirkt ganz anders als das Herbstlicht.  Die Tage sind auch wieder spürbar länger. Ich habe mal nachgesehen:

Sonnenuntergang am 21. Dezember: Wien 16:02, Berlin 15:53 Uhr
Und heute, am 6. Februar: 16:59 Uhr, in Wien und Berlin gleich.

Sonnenaufgang: da müsst ihr selbst nachsehen, ich erlebe den ja nie. :-)  

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Nickname 06.02.2007, 21.32| (7/1) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: heute

Musikunterricht anders

notenbildchen1.jpgDie meisten Musiklehrer in den Allgemeinschulen spielen in ihrem Unterricht ein Musikstück vor und verknüpfen es dann mit Lerninhalten. Ein logischer Vorgang, wie sollte man den Stoff auch sonst vermitteln.
Aber! Das ganze hat einen Haken! Dem Schüler wird die historische Musik auf diese Weise nur zu leicht madig gemacht. Man erreicht oft das Gegenteil, diese Musik findet dann sogar über Jahre erst recht kein Interesse. Diese Vermeidung ist die Konsequenz einer unverzeihlichen Sünde gegenüber Musik, ja gegenüber der Kunst an sich: Ihre Reduzierung auf kopflastige Inhalte.

Musik ist zuerst Vergnügen, Lebenshilfe, ja sogar Überlebensmittel und das muss der Musiklehrer vermitteln!

In der Ausbildung zum Musiker wird sie schon manchmal zum Folterwerkzeug, immer wenn man beim Üben nicht recht weiter kommt, wird sie subjektiv gehörter Missklang, an dem man sich nur zu oft reibt. Sie ist für den Studierenden oft Kampfobjekt und geliebte Leidenschaft in einem.
Aber wenn man sie später vermittelt, darf nur noch das Herz sprechen und wenn man dann aus Enthusiasmus zeigen will, was sich darin verbirgt, muss man es mit echter Begeisterung tun.

Ich löse das Problem im Musiktheorieunterricht so: Zuerst sollen die Schüler nur entspannt genießen. Ich verwende absichtlich nicht das Wort "zuhören", denn das ist eventuell schon wieder negativ belastet. "Wer will kann auch wegtäumen, tut was euch gefällt, nur macht bitte nichts anderes" so sage ich dann. Und was ist die Folge dieses Satzes? SIE HÖREN ZU! Ob mit Verstand oder mit der Seele baumelnd spielt da keine Rolle. Manche machen sogar plötzlich die Augen zu, alle sind regungslos.

So war es auch heute. Nun danach, weil es doch interessant ist, das Stück noch einmal, mit irgend einer Aufgabenstellung. Das Lust- und Wohlgefühl hatten sie schon, jetzt kann man nicht mehr viel kaputt machen.
Heute gab es die Aufgabenstellung, zu dirigieren, die Hemiole heraushören und die Kadenz im Ostinatobaß mitzudenken oder, wer wollte, mitzusummen.

Nach jedem Stück waren die Schüler am Wort. Sie durften nun durch Punktevergabe ausdrücken, wie es ihnen gefallen habe. (Nur wer wollte, Zwang finde ich in so einem Fall ungeeignet!) 0 - 10 Punkte waren zu vergeben.

Das Ergebnis war mir Freude und Belohnung!

Nr.  2* Joh. Seb. Bach, Aria aus der Suite Nr. 3: 6 bis 8 Punkte
Nr.13* A. Marcello, Presto aus d. Conc. f. Oboe: 8 bis 12 (!) Punkte
Nr.15* Joh. Pachelbel, Canon: 8 bis 10 Punkte

Die etwa 20 Schüler waren zwischen 13 und 18 Jahre alt, die Mehrzahl etwa 16.
Man stelle sich das mal vor, da sitzen Burschen mit Piercing, gestylter Frisur, coolem Outfit und vergeben an barocke Musik hohe Sympathiepunkte! Ja, ich gebe zu, es sind Musikschüler, aber trotzdem! Nicht alle spielen klassische Musik (auch Schlagzeuger, jazzelnde Saxophonisten dabei) und nicht alle üben wirklich viel.

* Reinhören bei genau der gleichen CD die auch die Schüler hörten.

Nickname 05.02.2007, 23.43| (7/1) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: beruflich

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