Ausgewählter Beitrag

Farn und Narzissen




z o o m

Ist der Mensch nicht veraltet, verwelkt, ist er nicht wie ein abgefallen Blatt, das seinen Stamm nicht wieder findet und nun umher gescheucht wird von den Winden, bis es der Sand begräbt? Und dennoch kehrt sein Frühling wieder!
Johann Christian Friedrich Hölderlin

Nickname 17.04.2008, 22.57

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Kommentare zu diesem Beitrag

2. von Inge aus HH

Ein wunderschönes Bild, aber der Vers von Hölderlin macht traurig... :nachdenk:

vom 14.05.2008, 19.35
1. von Renate

Boah, das Bild ist ja eine Schau! Wann hast du das denn reingestellt? Zum Glück hab ich grad ein bisserl runtergescrollt ... du weisst ja, den langen Texten über die Musikalitäten und Politiken kann ich mit meinem Spatzenhirn nicht folgen! :clown:
Darf ich mir das am Montag im Büro in meinen Bildschirmschonerordner reinkopieren?
Dankschön schonmal & noaknudderl
Renate

vom 19.04.2008, 17.44

Farn und Narzissen




z o o m

Ist der Mensch nicht veraltet, verwelkt, ist er nicht wie ein abgefallen Blatt, das seinen Stamm nicht wieder findet und nun umher gescheucht wird von den Winden, bis es der Sand begräbt? Und dennoch kehrt sein Frühling wieder!
Johann Christian Friedrich Hölderlin

Nickname 17.04.2008, 22.57| (2/0) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: Fotos | Tags: Blumen

Frühlingsgefühle mal anders

Jedes Jahr um diese Zeit befällt mich eine leichte... wie soll ich sagen... Bedrückung. Ich bin weniger unbeschwert und sorglos als im Allgemeinen. Es ist nicht gerade eine Depression, nur ein leichtes Gefühl der Schwere und Sorge um alles. In der deutschen Sprache gibt es gar kein Wort dafür. Sie ist immer so drastisch! Ich denke, der Begriff "Depression" sollte lieber für schwere Niedergeschlagenheit reserviert sein. Wie könnte man es benennen?



trine_fruehjahrsdepri1.jpg

Irgendwo las ich mal, dass diese Niedergeschlagenheit im Frühling bei vielen Menschen vorkommt. Es soll mit den Aufbruchsgefühlen zu tun haben. Die Natur macht es uns vor und wir wollen irgendwie mithalten. Aber wir fühlen uns innerlich zu schwer dazu. Der innere Winter den man gar nicht bemerkt hatte, will noch nicht weichen. So irgendwie. Mir scheint diese Erklärung irgendwie stimmig zu sein.

Für mich bedeutet es auch, wieder älter zu werden. Demnächst, oh Gott, schrecklich. Wie die Zeit vergeht! Ich wollte doch noch so viel vom Leben....

Nickname 16.04.2008, 23.37| (10/9) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: unbekümmert

Mit Leidenschaft gedroschen ;-)

Im Theoriekurs wird von den Schülern gefordert, einmal ihr Instrument vorzustellen.

Nun waren die E-Gitarristen dran. Drei nach der Mode gestylte pubertierende Burschen die mir manchmal das Leben nicht leicht machen. Sie loten ständig ihre Grenzen aus und ich lote zurück. *g*
Nun waren die drei also dran. Und siehe da, sie waren ganz gierig darauf. Der eine stöpselte eilig den Verstärker an, nahm sich nicht die Zeit einen Stuhl zu nehmen und kniete aufrecht am Boden, der Gitarre vor sich jämmerliche und irre laute Klänge entlockend. Ich meinte noch vorsichtig, ob diese Lautstärke nicht ein wenig übertrieben sei, da könne man ja den Tinnitus kriegen und ich hätte den übrigens schon. "Ich auch" meinte er nur trocken und schlug nur noch mehr in die Saiten.

Es wirkte auf mich unglaublich rührend wie der Sechzehnjährige da neben mir kniete, den Kopf gebeugt und der ganze Mensch vollkommen eins mit seinen geliebten Klängen.
Das Herz hätte einem übergehen können. Da war der Missklang dann ja auch egal.

Nickname 15.04.2008, 23.35| (2/1) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: beruflich

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