Ausgewählter Beitrag

Besuch...

Bei mir ist es so still, weil Frau Mo samt Kind und Kegel für drei Tage da sind. Klein Carina, 18 Monate alt, ist nun ein richtiges Kleinkind, redet viel und Tante Tirilli kann schon so richtig blödeln mit ihr.
Bitteschön, albern sein mit Kindchen geht doch vor computerln! Oder??

Aber damit ies hier nicht so öd ist, mache ich hier gleich noch was.

Nickname 06.11.2009, 01.41

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Kommentare zu diesem Beitrag

2. von Eveline

Nochmal siebentausend!!

so!! :D

vom 07.11.2009, 22.19
1. von Kathy

Ganz, ganz, ganz viel Spaß mit der Süßen und ihrer Mama ...ich kann das herzerfrischende Gluggsen und Lachen bis hier her hören. :D

Busserls :-)

vom 06.11.2009, 18.42

Besuch...

Bei mir ist es so still, weil Frau Mo samt Kind und Kegel für drei Tage da sind. Klein Carina, 18 Monate alt, ist nun ein richtiges Kleinkind, redet viel und Tante Tirilli kann schon so richtig blödeln mit ihr.
Bitteschön, albern sein mit Kindchen geht doch vor computerln! Oder??

Aber damit ies hier nicht so öd ist, mache ich hier gleich noch was.

Nickname 06.11.2009, 01.41| (2/0) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: heute

mystisches....

Als meine Mutter starb, war ich gerade ausnahmsweise nicht bei ihr. Ich saß morgens auf meiner Terrasse, schon auf dem Sprung zu ihr und murmelte verzweifelt innerlich: "Mutti, bitte stirb, Mutti bitte stirb." So schlimm war es schon mit ihr, wie eine beinahe verdorrte Pflanze war sie und so viel leiden musste sie, Leid auch für meinen Vater und mich.

Ich hatte ihren Tod nicht gespürt.
Und das war in Ordnung so, sagt der Verstand.

Einmal besichtigten meine Salzburger Schwester, ihre Kinder und ich eine kleine norditalienische Stadt. Dieser Ort wurde mir plötzlich zunehmend unsympathischer. Es war mir, als wenn ich eine schwarze Aura um ihn spüren würde. Unsere Stimmung wurde immer gereizter und dann trennten wir uns im Streit, teilten uns in zwei Gruppen. Mir der älteren Nichte streifte ich durch die Straßen und konnte mich nicht enthalten, ständig zu erwähnen, wie ungut hier alles sei, die Gebäude, aber auch die Menschen, alles fühlte sich irgendwie seltsam dunkel an.
Am selben Abend kam die Nachricht, dass meine amerikanische Schwester gestorben war, genau in der oben beschriebenen Zeit. Da war mir einiges klar.

Ich hatte ihren Tod gespürt.
Und das war so, das sagte mir ein sicheres Gefühl.

Als mein Vater starb, kam sein Geist zu mir. Im Schlaf zwar, aber er war es. Ich durfte sogar noch zwei Worte mit ihm wechseln. Gleich rief ich im Krankenhaus an, es stimmte mit seinem Tod. Dieses Erlebnis war mit das stärkste in meinem Leben, fast nicht zu fassen, so stark.

Ich hatte seinen Tod direkt wahrnehmen dürfen.
Und das war eine wertvolle Lehre, sagt mir Herz und Verstand.

Ganz überzeugt war ich davon, dass der erste Todestag meines Kätzchens morgen sei.
Heute Vormittag plötzlich musste ich so außergewöhnlich intensiv an sie denken. Ich starrte zu dem Platz, wo sie mich hinter meinem Rücken zum letzten Mal wortlos gerufen hatte. Als ich den Gedanken hatte, sie würde mir gerade auf den Schoß springen, spürte ich mit den Händen und in Gedanken ihrer Aura nach. (Erzählte ich schon, dass ich die Aura von allen Lebewesen, inklusive Pflanzen ertasten kann?) Ich sah mir ihre Fotos an und war sehr bewegt. Dann entdeckte ich, dass gerade genau ihre Todesstunde war.....

Hatte mein Unterbewusstsein mir da ein Schnippchen geschlagen?
Denn das kann doch nicht sein? Ist ja nur ein Tier.... Tiere sind doch einfach nur tot...
Aber sicher ist, dass ich von unserem gemeinsamen Anfang an das Gefühl hatte, dieses kleine Wesen sei ein Geschenk des Himmels.

Manche werden das seltsam finden. jetzt spinnt sie aber sicher, die Tirilli?

Aber wenn ich das heute doch so gespürt hatte!
Was soll ich machen, es war halt so. Und was man erlebt, hat auch Realität.

wirzwei.jpg




Nickname 03.11.2009, 23.39| (8/1) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: nachdenklich

Naschkatze und noch eines.

Heute hatte ich frei, aber der Tag war derart trüb, dass mich nichts aus dem Haus gelockt hätte. Gemacht habe ich nicht viel, bin unter anderem bei Google Maps hängen geblieben und über Australiens Outback geflogen. Zeitverschwendung, tjaja. Aber frei ist frei, nicht? Dazwischen habe ich Süßes gegessen, Kaffee getrunken, Süßes gegessen, Kaffee getrunken und das ganze noch mal von vorne. *knabber* Ich kann nichts dafür! Frau Germana brachte mir gestern Naschereinen von Ständen am Friedhof. Das sei Brauch meinte sie, an Allerheiligen bringe man Süßigkeiten vom Friedhofsbesuch mit. Hmm, davon hab ich ja noch nie gehört. In meinem Dorf ist es jedenfalls nicht so. Sind ja fast mexikanische Verhältnisse! *g*

Von Ferdl kommt in 2 Wochen und wollte ein Mitbringsel dabei haben. Ich habe schwerstenen Herzens abgelehnt. Aber sowas Süßes! Ich muss mich richtig zusammen reißen. Das ist noch ein Foto. Es tut mir fast weh, dass jemand anderes sie kriegen soll... Von Ferdl schwärmte schon immer von Maine Coon, sie seien so anschmiegsam, fast wie Hündchen seien sie und würden außerdem viel reden.

Aber ich habe das etwas seltsame Gefühl, dass mir ein neues Tier nicht nur zufällig begegnen soll. Es soll außerdem ein Weibchen sein, sie strawanzen weniger. Sie soll wieder mich aussuchen, so wie damals bei Schnuzelchen, die ja mich ausgesucht hat und nicht umgekehrt. Außerdem müsste ich an ihr... äh...schnuppern bevor ich mich entscheide. Ich weiß, verrückt....!

Ich habe übrigens auch Angst vor der Verantwortung, den Sorgen um das Kätzchen und auch vor dem Gebundensein. Besonders vor eventueller schwerer Krankheit. Noch habe ich das Gefühl, das nicht noch einmal erleben zu können, ich lass mich auf sowas immer viel zu sehr ein.
Übermorgen jährt sich der Todestag von Frau Schnuzl. Gerade in diesen Tagen denke ich sehr viel an sie. Bin noch nicht drüber.

Nickname 02.11.2009, 23.17| (13/2) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: heute

Allerheiligen




z o o m

Natürlich war ich am Grab. Aber ich konnte nicht auf die gleiche Weise meiner Eltern gedenken wie in den letzten Jahren. Diese schmerzhafte melancholische Liebe zu meiner Mutter ist mir im Moment fern. Das hat wohl mit den letzten schwierigen Monaten zu tun. Vieles in der Kindheit war nicht so wie es hätte sein sollen und vieles erkannte ich erst in diesem Jahr.

Nun muss ich lernen, dass der Mensch nicht immer so handeln kann, wie sein Ideal es ihm gebieten würde. Jeder ist ja doch durch seine eigene Geschichte gebunden.

Und alle laufen Gefahr, etwas Dunkles weiter zu geben, auch wenn sie dies nie wollten.

Das ist mein inneres Thema an diesem Allerheiligentag und darauf bezieht sich die Karte.

Nickname 01.11.2009, 23.56| (1/0) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: Zitate

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