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verkühlt
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06.10.2010, 02.50| (5/0) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: heute
Der Gesellschaftswandel
Langsam still und leise schleicht er sich in unsere Köpfe. So langsam, dass nur eine Minderheit ihn wahrnimmt. Ein Satz wird in Medien breitgetreten und schon ist er in den Wohnzimmern angekommen und wird als Teil unserer Welt empfunden. Und dann geht etwas ab, dass die Werbung so erfolgreich nützt: Er wird vertraut. Über Vertrautes denkt "man" nicht nach, es ist einfach da.
In den 70gern wäre ein Satz wie: "Es gibt kein Recht zu demonstrieren" undenkbar gewesen. (Unlängst gesagt von einem gewissen R.Grube im Zusammenhang mit Stuttgart 21 - sinngemäß)
In den 80gern hätte keiner in unserem Kulturraum gewagt, dies zu sagen.
In den 90gern wäre niemand auf die Idee gekommen, es auszusprechen, schon weil der demonstrierende Bürger ausgestorben schien. (Außer beim Atomthema, aber die wurden ja als linkslinke Chaoten bzw. unrealistische Idealisten angesehen.
Nun aber sagte es einer. Und der Aufschrei der Bevölkerung war mir zu zurückhaltend.
In manchen Dingen sind wir wohl wieder bei den 50gern gelandet? Verbote, ja, die sind "En Vouge" sie sind zeitgemäß, erfindet man doch schon seit einem Jahrzehnt immer wieder neue. Und nur wenige merken, was hinter diesem Trend steht: Ein wieder stärkeres Misstrauen gegen die Vernunft des Menschen. Dieses Misstrauen war in der Geschichte schon immer der Anfang, Menschenverächtliches folgte auf schnellem Fuß.
In Österreich gab es im Netz bis zum 30. September das größte politische Echtzeitforum im deutschen Sprachraum. "Echtzeit" bedeutet in diesem Zusammenhang, der Kommentator musste nicht auf Freischaltung seines Beitrags warten. Sein Beitrag war sofort da. Aber eventuell auch gleich wieder weg, denn manchmal war halt auch Zensur wirklich nötig.
Dieses Forum auf orf.at hatte intensiv Zulauf, 45.000 User nützten es, um ihre Meinung zu den neuesten Nachrichten anonym zu posten. Das war einmalig im Netz! So etwas gab es sonst nirgendwo!
Man konnte der Volksseele zuhören, ungeschminkt sehen, was in den Köpfen so vorgeht. Man konnte menschliche Ängste, Unvollkommenheiten, Vorurteile, aber auch schlichte oder intellektuelle Klugheit erleben, auch Weitherzigkeit. Halt alles, was sich in den Herzen so abspielt. Und so konnte man den Menschen in seiner ganzen ureigenen Wahrheit kennen lernen, ja sogar das eigene Menschenbild konnte man erweitern, wenn man dort las. Es gab dunkle Gestalten, zugegeben. Solche, die für ihre rechtsextreme menschenverächtliche Gesinnung warben. Diese gibt es eben auch, das war halt dort schmerzvoll als existent zur Kenntnis zu nehmen.
Kurz und gut, man konnte sozusagen dem Volk "aufs Maul" sehen, insofern war das Forum unendlich wertvoll. Ein seltener Edelstein.
Aber den Politikern war das gar nicht recht. Sie wurden ja schließlich immer wieder angegriffen. Auch dem Zeitungswesen war das ganze wegen der Konkurrenz schon längst ein Dorn im Auge. Drei unserer Parteien beschlossen also ein neues Rundfunkgesetz, in dem die Rechte des ORF massiv beschnitten wurden. Den Usern des Forums wurde die Tür gewiesen und fast sämtliche Foren mit einem Schlag eingestellt. Dazu ist noch zu sagen, dass über Visitenkarten dieses Forums, auf denen man miteinander schwätzen konnte, verschworene Gemeinschaften entstanden waren. Übrigens hatte ich auf diesem Weg Von Ferdl kennen gelernt...
Zurück zum Zeitgeist, der neu verpasste Maulkorb auf orf.at passt für mich zu dem anfangs erwähnten Satz "Es gibt kein Recht zu demonstrieren"
Meine Meinung:
Die Politiker gewöhnten sich in den 90gern zu sehr an den stillen und angepassten Bürger. Sie meinen seit längerem, schalten und walten zu dürfen wie sie wollen. Alles oben Beschriebene ist die Frucht dieses Zeitgeistes: "Schaffe schaffe, Häusle baue", wie in den 50gern. Geboren aus der Rezension, durch neue Existenzängste und eifrig ausgenützt durch "die da oben"
Zum Schluß schreibe ich noch, worauf ich hinaus will:
Die Proteste Stuttgart 21 sind in meinen Augen unendlich wertvoll! Weil sie einen Trend umkehren können! Mögen sie etwas erreichen oder nicht, eines ist sicher:
Der so unendlich abgehobene Politiker unserer Zeit lernt gerade, dass er doch nicht alles machen kann. Zumindest in Deutschland!
politwatch.at - Heute ist das neue ORF-Gesetz in Kraft getreten. Es bringt weniger Information. Und weniger Demokratie.
SOS Orf-Foren auf Facebook (aber es ist ja nun zu spät, weil schon geschehen, sprich abgemurkst von den Mächtigen)
06.10.2010, 02.38| (1/0) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: politisch
hmm...
02.10.2010, 19.58| (2/1) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: heute
Ich mach euch mal einen Ohrwurm:

Hehe.
02.10.2010, 00.04| (4/0) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: Fotos
Der Ärztin gehört die Zulassung entzogen, denn Jemanden, der krank ist zur Arbeit zu schicken, nur weil der Kranke ein bestimmtes Medikament nicht nehmen will, gehört zu mittelalterlichen Erziehungsmethoden, die im 21. Jahrhundert verboten sind.
Strafe muß sein, danach hört sich das an. Warum Strafe, warum strafen und abstrafen ? Die Wenigsten Patienten wissen, daß die Ärzte und Krankenhäuser Provisionen von den Pharmakonzernen bekommen für jedes Medikament, daß sie einem Patienten verschreiben. Wer als Verordnungen des Arztes verweigert, weil er es nicht verträgt oder aus einem anderen Grund, der wird zur Ordnung gerufen durch den Arzt, da der Patient damit den Profit des behandelnden Arztes schmälert.
Vom gesundheitlichen Aspekt betrachtet ist die Verhaltensweise der Ärztin, der absolute Wahnsinn und schon sehr gefährlich für die Patientin, denn Hustenanfälle, Schweißausbrüche, Kreislaufbeschwerden und Schwarz vor den Augen sind Krankheitssymptome, die aufzeigen, daß die Erkrankung noch nicht auskuriert wurde. Hier wird nicht nur die Patientin gefährdet, sondern sie ist auch gleichzeitig eine gesundheitliche Gefahr für ihre Mitmenschen und somit auch für die Schüler, denn die Bronchitis oder Grippe ist noch hoch ansteckend. Und da Viren oder Bakterien über die Atemluft übertragen werden – Tröpfcheninfektion – hilft es Niemanden, wenn man sich nach dem Kontakt eines hustenden oder niesenden Menschen die Hände wäscht.
Eine Lehrerin als Infektionsherd verspricht der Ärztin und ihren Kollegen viele neue Patienten, denen sie die Medikamente verschreiben können, wo sie die höchsten Provisionen erhalten.
Doch Sie als Lehrerin werden auch keine Freude an der übergangenen Bronchitis oder Grippe haben, denn wenn man Erkrankungen oder Krankheiten übergeht, passiert es, daß sie sich entweder als chronische Erkrankung festsetzen oder sie schlagen auf das Herz bzw. auf den Herzmuskel. Nun das weiß jeder Arzt und wer es seinen Patienten bewußt verschweigt, tut dies nur als Habgier, denn er will sich den Patienten als Kuh, die er auch zukünftig melken kann, erhalten. Was nützt es einem Arzt oder den Krankenhäusern, wenn sie die Menschen wirklich gesund machen würden. Gesunde Menschen brauchen keinen Arzt und somit sind gesunde Menschen nicht tragbar für das Gesundheitswesen.
Ihre Ärztin möchte, daß sie regelmäßig wieder kommen und Sie werden regelmäßig wieder zu ihr gehen oder zu einem Anderen, wie Alle, die dieses System der Gelddruckmaschine nicht durchschaut haben, tun.
MENSCHEN wach endlich auf und merkt, was man mit EUCH anstellt, damit IHR EUCH in die Reihen der Geldabnehmer anstellt.
vom 11.10.2010, 01.27