Ich bin schon eine Woche die Fotos von der Insel schuldig. Aber es ist in der letzten Schulwoche so viel zu tun und wie nur findet man schnell bei Zeitmangel unter 250 Fotos welche, die interessieren könnten? Jetzt mal ein paar, die Auswahl ist nicht sehr durchdacht.
Eine Freundin hat unglaublichen Lebensmut. Sie kaufte in Kroatien auf einer abgelegenen recht einsamen Insel eine Ruine und renovierte liebevoll und alles ist wunderschön. Gerade fertig geworden wurde gleich unsere Weiberrunde eingeladen.
Premuda hat über das Jahr nur 52 Einwohner. Es gibt kein Wasser, keine Polizei, also auch keine angemeldeten Autos, das schaut vielleicht komisch aus, so ohne Kennzeichen. Es gibt keinen Arzt, aber ein Geschäft und ein im Sommer offenes Restaurant findet man schon. Diese Freundin lernt inzwischen kroatisch und ist bei den netten Einheimischen herzlich aufgenommen, wenn sie dann etwa einmal im Monat anreist. Nur den Sommer verbringt sie ganz dort.
Ich finde das alles extrem mutig und tüchtig. Selbst würde ich mich das ja nie trauen! Allein schon, mit all den fremden Handwerkern fertig zu werden, wenn man die Sprache nicht beherrscht! Und so gelungen ist das teils denkmalgeschütze Haus das ursprünglich nicht mal mehr ein Dach hatte! Ich zeigs jetzt nicht, vielleicht wäre ihr das nicht recht. Aber ein paar Fotos die die Stimmung der Insel zeigen habe ich jetzt schon. Und vielleicht später mehr.

Der Aufstieg, wie so oft, ist auch hier das Dorf oben am Kamm.

Früher lebten hier noch etwa 1000 Menschen und es gibt daher unzählige Ruinen.

Natürlich ist hier kein Tourismus und daher auch kein gepflegter Strand zu finden. Egal, wir badeten an einer uralten halbverfallenen Anlegestelle... ähm, teilweise oi oi, nackt. :-)
Ich habe noch unzählige Fotos von Flora und Fauna, im Juni ist es ja noch grün und vieles blüht. Hier sind mal zwei Fotos von der Tamariske.


Zitronenfalter überall! Sie sind sehr flatterhaft und beim Knipsen kaum zu erwischen. Aber ich hatte es darauf angelegt. Denn diese Falter sind nicht nur gelb, hier sieht man das, wunderschön sind sie!
Und dann ging wieder mal die Sonne unter....


ooohhhhmmmm....
Nicht die Qualität des Musizierens ist wichtig, sondern die Qualität des Zuhörens.
Wenn jemand seine Musik gut spielt, so dass es nich auffällt, dass er gar nicht mag, was er spielt ... dann merkt das der Zuhörer ja nicht. Er hört ja nur (im Normalfall, gehen wir mal nicht von einem Live-Konzert aus).
Also ist es wichtig, was der, der hört, beim Hören empfindet. Gehts im gut, ist die Musik gut für ihn.
Die Ohren sind das, was bleibt, wenn die Töne schon lange eingespielt sind.
Ach so ... ich mag vieles ... ich mag auch volkstümliche Musik. Ich mag nur nicht, dass sie als unerträglich dargestellt wird. Das trifft mich dann persönlich, auch wenns gar nicht so gemeint war.
vom 31.07.2014, 16.03
"Nicht die Qualität des Musizierens ist wichtig, sondern die Qualität des Zuhörens"
Hmm, der Satz ist erstaunlich für mich. Ganz genau verstehe ich ihn außerdem nicht. Denn es gibt da eine Wechselwirkung. Spielt der Interpret nicht gut, bzw. nicht mit dem Herzen, langweilt sich der Hörer. Oft denkt man im Publikum, man sei selbst Schuld wenn man gedanklich abdriftet. Aber irgendwann kam ich drauf, dass es Übertragung ist. Der Interpret ist dann meist "nicht gut drauf". Was aber hier nicht zutreffen kann! Denn diese Musik wird einmal im Studio aufgenommen und von da an nur noch Playback gespielt. Was bedeutet: Die Interpreten schauspielern, dass sie spielen. Und zwar immer! Das nenne ich verlogen! Z.B. dies. Samt zuckersüßem Text.
Und ich darf doch schreiben, dass ich bei sowas weit weglaufe?
Ich wusste schon, dass das kontroversiell ist. Du zum Beispiel pochst auch manchmal darauf, ehrlich deine Meinung schreiben zu dürfen und hast dann eine Unmenge kritische Kommentare, manchmal auch Stunk. Besonders fiel mir das bei religiösen Themen auf. Und warum auch nicht! Das Recht nehme ich mir diesmal halt auch.
Außerdem, ich hatte ja die Hörer von diesem Klangstil nicht geschmäht! Das steht mir nicht zu. Und es passt nicht zu meiner Einstellung zu diesen Dingen. Denn alles was das Leben leichter macht ist ja auch in gewisser Weise gut. Als Lebenshilfe. Aber dies halt nicht für mich. Und ich wurde zu Haiders Zeiten damit allerorten belästigt! Volkskultur.. pah, ist es nicht. Kommerz! Also so zusammengebastelt, dass die große Masse kauft. Dass das bei uns politisch gefördert wurde, kommt noch dazu. Das war es, was denen als " Kunst" galt, überall wurde man damit beschallt -> Events über alles! Und die Kleinkunstszene wurde eingetrocknet. Ich hätte damals nur kotzen können!
Grüßchens!