Ausgewählter Beitrag

Musical-Kritik

Gestern war ich im Theater. Man gab das Musical "Into the Woods" von Stephen Sondheim.

Der Inhalt: Eine amüsante Vermengung von Grimms Märchen.

Der erste Akt war spritzig, zwar nur oberflächliche Belustigung, aber warum auch nicht, macht Spaß. Inszenierung, Kostüme, Bünenbild haben mir gut gefallen. Besonders herausragend Anna Montanaro als Hexe. Das Ende des ersten Aktes war eigentlich auch das Ende des Stücks, tatsächlich musste einer der Protagonisten ein Plakat mit der Aufschrift "Pause" hochhalten, sonst wären alle gegangen. *g*

Hätte ich es doch nur getan! Dann wäre der Eindruck in der Kategorie "nett" einzuordnen gewesen, nun aber wurde es zum Ärgernis.
Mit Krampf wurde die Handlung weiter geführt, ein plötzlich herumstampfender Riese musste für weitere Längen herhalten. Dazu kam nun moralinsaure Moral, ein Zeigefinger wie im Dreigroschenroman für klein Lieschen. Die ewig gleichen Melodien waren auch kaum noch auszuhalten, schade.

Nickname 07.01.2006, 12.50

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Kommentare zu diesem Beitrag

1. von Eveline

Mei und dann sitzt man drin, ärgert sich und der ganze Abend ist versaut...

GsD passiert uns das nicht oft, aber ab und zu kommt es doch vor und dann ärgert man sich "so richtig"....

vom 07.01.2006, 19.18

Musical-Kritik

Gestern war ich im Theater. Man gab das Musical "Into the Woods" von Stephen Sondheim.

Der Inhalt: Eine amüsante Vermengung von Grimms Märchen.

Der erste Akt war spritzig, zwar nur oberflächliche Belustigung, aber warum auch nicht, macht Spaß. Inszenierung, Kostüme, Bünenbild haben mir gut gefallen. Besonders herausragend Anna Montanaro als Hexe. Das Ende des ersten Aktes war eigentlich auch das Ende des Stücks, tatsächlich musste einer der Protagonisten ein Plakat mit der Aufschrift "Pause" hochhalten, sonst wären alle gegangen. *g*

Hätte ich es doch nur getan! Dann wäre der Eindruck in der Kategorie "nett" einzuordnen gewesen, nun aber wurde es zum Ärgernis.
Mit Krampf wurde die Handlung weiter geführt, ein plötzlich herumstampfender Riese musste für weitere Längen herhalten. Dazu kam nun moralinsaure Moral, ein Zeigefinger wie im Dreigroschenroman für klein Lieschen. Die ewig gleichen Melodien waren auch kaum noch auszuhalten, schade.

Nickname 07.01.2006, 12.50| (1/0) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: Kunst

Gute Aussichten für Verkaufspsychologen

"Menschen wie die Pawlowschen Hunde" steht da. Na eh klar! Abgesehen von der ungekonnten Überschrift ist dieser Beitrag aber recht lesenswert. Man kann nur hoffen, dass die Verkaufspsychologen heute ihre Brille nicht finden ;-)

Ach was, dieses Wissen ist uralt. Weil ich in Santiago (wie alle Schulkinder) jedes Jahr süße Kondensmilch von der Firma Ne***e geschenkt bekam benütze ich sie heute noch. Viele wenden sich mit Grausen wenn sie sehen, dass ich sie aus der Tube in meinen Morgentee quetsche und deswegen mache ich es heimlich.. in der Küche... psst. *g*
Als ich Kind war wurde diese gezuckerte Kondensmilch in Dosen verkauft und von vielen Müttern dann karamellisiert. Meine Mutter hatte auch keine Wahl, ich zappelte bis sie die Dose im heißen Wasserbad hatte. Es entstand der allerbeste Brotaufstrich überhaupt für uns Naschkatzen.

Abgesehen von diesem Produkt meide ich aber aus politischen Gründen die Ware dieses Konzerns. (Im Link nach unten scrollen!)

Nickname 07.01.2006, 11.21| (1/0) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: Links

Tanz nur, Mädchen!




Tanz nur, Mädchen, 
solange deine Welt es noch erlaubt!
Der Drache wartet schon,
er wird es dir verderben.

Dreh dich, Mädchen!
Fein kostümiert wagst du den leichten Schritt.  
Hast du an diesem Tag                        
dein Fühlen auch verborgen?

Noch stehst du da,
vertrauensvoll dein Blick und ganz entspannt.
Und zeigst noch nichts von dem
was später dich beschwerte.

Es kommt die Nacht.
Das Tier erwacht und schafft sich böse Kraft!
Der Wahnsinn deiner Zeit,
treibt dich bald in die Ferne.

Doch nun, Mädchen!
Komm tanz, sei froh und tu nicht nur als ob!
Das Leben wird auch gut,
nur nie mehr frei und leicht.

Es kommt die Zeit
da wird die Tochter suchen was da war.
Ein Schatten war in dir,
ganz tief und sehr verborgen.

© Tirilli 


Für meine 1997 verstorbene Mutter anlässlich ihres gestrigen Geburtstags.

Nickname 06.01.2006, 18.10| (5/5) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: Gedichte

Dieser Winter macht mich wahnsinnig!

Es hat wieder einmal die ganze Nacht geschneit und es schneit immer noch. Viel ist zwar nicht zusammen gekommen, aber schaufeln muss man doch. Heute fahre ich ins Theater, ich muss es also tun. Aber wie, mit der lädierten Hand? :-(

Nickname 06.01.2006, 11.56| (1/1) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: heute

Es soll nicht sein

Vor ein paar Wochen kam mir ein Kinderbild meiner verstorbenen Mutter in die Hand das ich nie so genau betrachtet hatte. Nun starrte ich es an und versuchte zu ergründen wie sie als Kind wohl gewesen war. Da kam mir die Idee, zu diesem Bildchen ein Gedicht zu schreiben. Die erste Strophe war auch sofort da, aber dann ging es nicht mehr weiter. Das sehr ungleiche Versmaß sollte stimmen aber reimen brauchte es sich nicht.
Da ich also stecken geblieben war legte ich es beiseite, das Bild lag herum und immer wenn es mir ins Blickfeld kam versuchte ich weiterzukommen. Aber es schien hoffnungslos. So gab ich mir die Aufgabe, es bis zu ihrem Geburtstag geschafft zu haben.

Gestern wäre es so weit gewesen. Ich setzte mich mit dem Gedicht auch wirklich so lang auseinander bis es fertig war. Keine Ahnung wie lang ich gebraucht habe, wenn ich mir etwas vorgenommen habe kann ich bohrend sein.
Aber das Foto! Es ist verschwunden! Ich suchte stundenlang, arbeitete mich durch Unmengen von den Papieren die ich schnell in irgend eine Lade zu stecken pflege wenn Besuch kommt. Durchblätterte Bücher, suchte überall. Ohne Foto ist das Gedicht nicht zu brauchen!

Ich suchte bis spät in die Nacht und das erklärt auch, warum ich gestern hier nichts geschrieben habe.

Nickname 06.01.2006, 11.52| (6/6) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: bekümmert

Gutes und Schlechtes...

Die Gäste sind weg, es war wunderschön und obwohl ich eine furchtbare Nacht hatte konnte ich in aller Frische genießen. Leider war ich wieder einmal nicht mit allem fertig als sie kamen. Die Wurstplatten waren nicht alle belegt, trotz entschiedenem Vorsatz die Zeit diesmal besser einzuteilen. Wie es scheint werde ich diesen Fehler nie überwinden.

Ich habe hier nie geschrieben, dass ich viel Hüftschmerzen habe, normalerweise lamentiere ich nicht. Und eigentlich will ich nichts Unerfreuliches im Blog schreiben, auch ist es nicht so interessant. Diesmal lasst mich aber mal jammern ;-) Der Schmerz war nachts so quälend, dass ich kaum schlafen konnte. Dazu unruhige Beine und eine immer schlimmer werdende Gelenksentzündung an der Hand. Ich bin sozusagen ein einarmiger Bandit. :-(  Mit Musizieren ist schon seit drei Wochen nichts. Natürlich macht mir das Sorgen, meine Hände sind ja Berufswerkzeuge....

So, genug davon. Und aus!

Nickname 05.01.2006, 14.19| (4/1) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: heute

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