Lasst mich einmal lamentieren!
20.10.2005, 12.29| (9/7) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: nachdenklich
Entscheidung im Traum
Lieber Ferdl, lieber Taurus, heute nacht habe ich mich entschieden, doch nicht der Einladung nach Wien zu folgen. Die Gründe für meine Absage sind vielfältig, was ja normalerweise immer verdächtig nach Ausreden aussieht, aber so ist es nicht.
Unter anderem habe ich es einfach nicht geschafft, mich aus meinem inneren Sumpf zu ziehen. Das ist der übliche Herbstknick, der dauert aber meist nicht lange. Ich geh mit ihm einfach ironisch um, mache mich über meine Herbstmelancholie lustig, dann geht sie hoffentlich von selbst vorbei.
Ferdilein, heute nacht habe ich geträumt ich sei nach Wien gefahren um euch, besonders dir das zu sagen. Im Traum erkannte ich dich gar nicht gleich und musste zu deinem Erstaunen nachfragen ob du es seist. Du hattest eine andere Frisur, so ewa 10 cm lange Haare und hattest eine stilvolle Brille der 70ger-Jahre auf der Nase. *ggg* Du warst mit irgend etwas so sehr beschäftigt, dass man dich kaum ansprechen konnte. Was machtest du schnell noch... *grübel* Es war im Freien, ich glaube Kärntner- oder Mariahilferstraße? Jedenfalls eine wichtige Innenstadtstraße. Dich störten lieblose Baulücken dort und so hast du dort einfach Zweige rein gesteckt, ich glaube, es waren Lorbeerzweige weil die so fest sind und länger grün bleiben. Wunderschön gleichmäßig und dicht hast du diese teils hohen Stängel drapiert, so penibel genau, dass man die nackte Erde nicht mehr sah. Eine kunstvolle grüne Wand war es geworden.
Ich war nur angereist um dir sagen, dass ich nicht kommen könne. *gg* Die anderen, irgendwo im Gasthaus (natürlich) hatten diese Tatsache leicht unterkühlt zur Kenntnis genommen.
Irgendwie wurde mir Blödl dann schon bewusst, dass ich doch schon da sei, nur einen Tag zu früh. Aber da fiel mir ein, ohne Gepäck könne ich unmöglich bleiben und meine plötzlich vorhandene Nichte meinte nun außerdem schnippisch, es könne ja auch nicht so einfach eine Übernachtungsmöglichkeit frei gemacht werden. Die Betten seien schließlich alle genau eingeteilt *ggg*
Schnitt.
Und aus.
Wie das halt bei Träumen ist, die haben nie ein richtiges Ende.
20.10.2005, 11.58| (4/4) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: dies und das
Beklemmend
20.10.2005, 00.13| (2/2) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: politisch