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Einträge vom: 11.12.2005

Wie man sich vor Arbeit drückt:

Man malt zum Beispiel Computerbilder...  Das da ist für eine CD gedacht, es ist noch Platz für Text.



Das Bild habe ich nicht heute gemacht, es ist eher ein Lückenfüller. Außer in der Mitte, da habe ich heute den Text weggeklont, es soll ein Cover für ein Geschenk sein.
Ich hatte eine Malsoftware mit der das ganz leicht zu machen war. Aber ich habe sie verloren und weiß nicht mal mehr wie sie heißt.

Nickname 11.12.2005, 21.08| (1/0) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: Gemalt | Tags: Gemaltes

Gutn Morgn!

Ja, ich weiß, etwas spät für diesen Gruß, aber ich bin verruchterweise jetzt erst aufgestanden. Hab eine Hexe in der Schulter und die hat mir ständig zugeflüstert:
"schlaf nich schlaf nich schlaf nichhh"
....wie das halt Hexen so machen. Und wie Tirilli das macht folgt sie natürlich dann doch nicht.

Dann weckte ich meinen Compi und ließ es dingdongerln (ihr wisst ja, wenn Post einflattert) aber nix, nur der tägliche Gruß von einem Herrn "Postmaster" mit dem Sober-Virus. Heute in der Betreff mal: "Sie wurden wegen.. angezeigt" oder so. Weg damit und in die Liste der blockierten Absender. Aber sonst nüscht, keeeeeiner denkt an miiiich  ;o)

Heute ist der elende

Fernen-Tanten-einen-Weihnachtsbrief-schreib-Tag.

Wenn ich den überstanden habe ist schon mal eine große Weihnachtshürde überkrabbelt.

*seeeeeeeeeeeeeeeeeeuuuuuuuuufz*

Nickname 11.12.2005, 11.09| (7/4) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: heute

Über eine gelungene Aufführung

Heute war ich im Theater. Man brachte die Oper „Der junge Lord“ von Hans Werner Henze, 1963/64 komponiert. Das Libretto ist von Ingeborg Bachmann die wiederum Wilhelm Hauffs ironisches Märchen "Der junge Engländer oder Der Affe als Mensch" zur Vorlage nahm. (1827 geschrieben)

Ah, werdet ihr vielleicht aufseufzen, schon wieder zeitgenössisch! So etwas werden sich auch viele Abonnenten gedacht haben, fast ein Viertel war fern geblieben. Ein großer Fehler, denn es war spannend bis zuletzt und so gar nicht die typisch gefühlsschwandere Oper wie man sie gewöhnt ist.
Statt dessen gar nicht schlimme Klänge, schon sehr modern, aber nicht so dissonant dass man flüchten müsste.
Die Inszenierung war ausgezeichnet. Man ließ sich auf das Wagnis ein, so gut wie jede Bewegung durchzuinszenieren. Von Wagnis spreche ich, weil das nur gelingen kann, wenn es hundertprozentig gemacht wird und das war es auch. Manchmal hatte man fast das Gefühl, in einem gesungenen Ballett zu sein. Und die seltsamen Kostüme rundeten dieses Konzept sehr passend ab. (Schaut euch mal die Bilder im obigen Link an!)

Sämtliche Sänger/Darsteller waren großartig, musikalisch und darstellerisch gleich gut. Nur das Bühnenbild hat mir gar nicht gefallen, etwas vordergründig finde ich es, einen Stadtplan Klagenfurts über sämtliche Mauern zu projezieren um damit dem Publikum ins Hirn zu drücken dass es gemeint ist. Klagenfurt ist die Heimatstadt Ingeborg Bachmanns, das weiß doch eh jeder dort. 

Von ihr ist ein lesenswertes Zitat aus ihrem Buch Malina im Programmheft, mir tut es richtig weh, dass ich es hier nicht bringen darf. (Im Netz ist es auch nirgends zu finden.)

Nickname 11.12.2005, 02.02| (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Musik