Thema: bekümmert
Probleme mit dem Bildschirm!
Gerade eben habe ich meinen neuen Flachbildschirm in Betrieb genommen. Und ich muss sagen, ich bin total unglücklich über meine Wahl!! 19 Zoll ist bei einem Flachbildschirm völlig überflüssig! Die Bildfläche wäre auch bei den gewohnten 17 Zoll größer gewesen als bei dem alten Monitor. Nun sitze ich vor einem Bildschirm der mir riiiiesig vorkommt, er erdrückt mich fast!! Dann ist auch die alte Blogharmonie weg! Ich sehe plötzlich viel zu viel Rand! Die blauen Seitenteile sind zusammen genommen nun gleich breit wie das Blog selbst! Ich könnte heulen! Die Hintergrundfarbe meines Blogs ist nun sehr blass, aber das allerschlimmste: Die Schrift ist je nach Einstellung etwas zu klein oder viel zu groß. Dazwischen gibt es nichts, oder ich fand die richtige Einstellung nicht. Außerdem ist die Schrift hart, gleißend und sehr dünn. Sie verschwimmt dadurch erst recht vor meinen angestrengten Augen. Nun bastel ich schon den ganzen Abend an den Einstellungen herum! 
Angeblich gehört der Bildschirm zu den besten, hat mich 490 Euro gekostet!
Ich weiß nicht, am liebsten würde ich überhaupt nicht mehr den Compi hochfahren. Ich will das Blog so gar nicht sehen! *tiefseufze* 
Ob ich mich dran gewöhne??
Oder soll ich damit Fußball spielen??? 
Sagt, seht ihr den Hintergrund meines Blogs auch sehr sehr blass hellpastell? Und das Blau am Rand, ist das kräftig oder ausgebleicht?
Und was habt ihr für einen Monitor?
Wie kann man bloß ein relativ einheitliches Monitorbild bekommen, woher weiß ich, dass meine Einstellung dem Durchschnitt entspricht? Ich will doch die Bilder im richtigen Helligkeitswert anbieten! Was hier "Standard" ist, ist sehr hell im Vergleich zu meinem früheren Monitor. Sagt mir bitte, waren meine Bilder bisher immer zu hell? Oder zu dunkel? *seufz*
14.06.2005, 01.35 | (10/0) Kommentare (RSS) | TB | PL
Schwere Kost
Heute bin ich von einem Besuch bei einem Geburtstagskind spät heimgekommen, habe gleich den Fernseher eingeschaltet um etwas gegen die plötzliche Stille anzukämpfen... aber ach, da lief dann gerade diese bewegende Dokumentation über Thailands Bang Kwang Gefängnis. Das sogenannte „Bangkok Hilton" ist der berüchtigtste Knast der Welt.
In diesem Gefängnis wurde noch nie gedreht, aber der BBC war es nun doch gelungen, eine Erlaubnis zu erwirken.
Neben mehreren Einzelschicksalen wurde auch der Exekutionsraum und der Exekutor vorgeführt. Der aber war unkenntlich gemacht, denn die Angehörigen, oder gar Geister der Toten sollten ihn nicht finden können, wie im Film verlautete. Aus demselben Grund wurde bis vor 2 Jahren den zu Tode verurteilten in den Rücken geschossen, man konnte noch die Blutspritzer an der Wand sehen. Mir ist schlecht. Heutzutage bekommen sie die Todesspritze, man konnte in der Doku diese Abfolge vom zuständigen Beamten genau vorgeführt bekommen.
Die meisten Gefangenen (meist Drogendealer) kommen aus diesem Gefängnis nie wieder heraus. Es ist derart überbelegt, dass nachts flach liegen zu können allein schon Glück bedeutet....(mir ist wirklich übel) Und was am schlimmsten ist, die zu Tode verurteilten erfahren nicht, wann sie sterben müssen. Sie haben ununterbrochen damit zu rechnen, geholt zu werden. Einer der gezeigten Delinquenten ertrug das schon 5 Jahre und sehr viele Menschen dort verfallen dem Wahnsinn. Gibt es eine schlimmere Folter?
Liebe Leser, ihr fragt jetzt sicher, warum tu ich mir das an? Und warum auch auf diesem Wege euch?
Ich schütze mich eh schon vor solchen Nachrichten mehr als früher. Wenn ich darauf stoße kann ich nicht einfach die Augen davor schließen, ich sehe gebannt hin und will verstehen.
Einerseits verstehen, wie Menschen das aushalten können, daher halte ich in solchen Dokumentationen krampfhaft nach kleinen Tröstungen oder Erleichterungen für die Leidenden Ausschau, versuche etwas Lebenswertes zu finden. Einfach weil ich es nicht fassen kann, wie sie es ertragen, dieses verdorbene und zerstörte Leben und wie sie es im Bewusstsein seiner Einmaligkeit auszuhalten versuchen.
Andererseits weil ich mich selbst dazu anhalte, um wieder einmal dankbar bewusst zu werden, wie gut es mir im Verhältnis zu einem großen Teil der Menschheit geht und welche Gnade der Geburt ich einfach so, ganz unverdient geschenkt bekommen habe. Ich glaube, dadurch bin ich weniger anfällig für Bitterkeit und auch werde ich hoffentlich nicht blind oder gar oberflächlich im Verhältnis zu den dunklen Seiten der Welt.
Warum ich es euch zumute? Ich kann gar nicht anders, es beschäftigt mich und was mich beschäftigt ist auch immer mein Thema beim Bloggen.
Lieber Leser, wenn du bis jetzt durchgehalten hast, danke ich dir vielmals!
Bitte um Nachsicht für dieses so unerfreuliche Thema, aber auch das ist doch ein Teil unserer Welt? Übrigens, neben meinen lustvollen Blödeleien ist auch mal solche Stimmung wie jetzt eine Seite von mir.
Ich bin wie der Clown mit dem melancholischen Blick. Aber es ist nicht dieses "himmelhochhochjauchzend zu Tode betrübt"... nein, beides findet immer gleichzeitig statt:
Eine der beiden Seiten lehnt immer am Seelenfenster um sich auszuruhen, während die andere gerade ihre Pläsierchen treibt.
Vor einiger Zeit schrieb ich übrigens in meinem Blog gegen die Todesstrafe an, naheliegend auch über die Rache. (Siehe auch da) Dieses Thema beschäftigt mich immer wieder.
02.06.2005, 02.25 | (2/0) Kommentare (RSS) | TB | PL
So ein Mistwetter!
14.05.2005, 23.04 | (1/0) Kommentare (RSS) | TB | PL
Selbstbeschimpfung
B in nicht plangemäß aus dem Bett gekommen.
Heute war ein Tag wie jeder andere.
I mmer das Gleiche: Dienst überzogen.
C haos im Notenschrank ein wenig vergrößert.
H underte Kalorien zu viel zum Abendessen geschluckt.
Jetzt wisst ihr ein bisschen mehr von mir! :-(

21.04.2005, 22.39 | (4/1) Kommentare (RSS) | TB | PL
Dunkles
19.04.2005, 11.33 | (4/0) Kommentare (RSS) | TB | PL
Ich friere.

Es regnet und schneit jetzt den vierten Tag, drauße hat es 4° und drinnen nur 17, Tendenz fallend. Mir ist heute Nacht das Öl ausgegangen, nein, nicht mir, meinem Ofen! *gg*
Ich hatte gehofft, es passiert erst nach dieser Kältewelle. Genaueres Überprüfen des Ölstands unterließ ich, selbst kann ich nicht in den Tankraum kriechen und wisst ihr warum? Dort gibt es unerträgliche Ungeheuer!! Manche nennen sie auch Spinnen. Wenn ich sie nur sehe falle ich schon fast tot um. Daher war ich in den letzten zehn Jahren da nicht mehr drinnen. Ich lasse es halt immer drauf ankommen und sitze dann irgendwann im Kalten. Bisher geschah das meist im Februar, aber diesmal habe ich es in den April gespart. Nicht nur gespart... es gibt da diese neuen elektrischen Wärmewellenöfen. Die schicken einem wirklich Wärme entgegen dass es nur so freut. Aber diese Wärme strahlt mich nur von einer Seite an.
Ich frage mich nun, soll ich mit meinen zwei kleinen Heizgeräten warten bis der Ölpreis sinkt oder so tief in die Tasche greifen wie es im Moment nötig ist.....
Was meint ihr? Gibt es Hoffnung dass der Ölpreis bald sinkt?
12.04.2005, 10.18 | (4/0) Kommentare (RSS) | TB | PL
Irgendwie...
29.03.2005, 10.48 | (11/7) Kommentare (RSS) | TB | PL
dahin....

Man soll nicht traurig sein über das was man verloren hat, sondern dankbar, dass man es hatte....sagt die Vernunft.
:´-(
26.03.2005, 09.43 | (2/0) Kommentare (RSS) | TB | PL
Noch einmal Terri Schiavo
24.03.2005, 21.39 | (1/0) Kommentare (RSS) | TB | PL
Noch einmal wegen Sterbehilfe
„Der Fall Terri Schiavo bewegt und erschüttert“ las ich im interessanten und mir sehr sympathischen HerzwaertsDenken-ist.net -Blog.
Der berührende kurze Beitrag ließ in mir so sehr alte Erinnerungen wach werden, dass ich wie ferngesteuert vergangenes Leid hinein tippseln musste.
Es ging auch um die persönliche Erfahrung mit dem Leid eines Angehörigen.
Ich habe diese Problematik selbst hautnah erlebt.
In 13 Monaten schwerstem Leiden meiner krebskranken Mutter. Zuerst war da der Hirntumor mit den damit verbundenen Aussetzern, die erfolgreiche Operation, doch dann Darmdurchbruch...wochenlanger Tiefschlaf und immer wieder ein wenig Hoffen in all dem Leid. Knochenauflösung und Lymphome bald überall! Immer wieder hing sie an Schläuchen, völlig der Apparatemedizin ausgeliefert, manchmal dann wieder für uns doch wieder leichte Entspannung,. Den letzten Monat hatten wir sie zu Hause. Sie konnte nicht mehr sprechen, ein 24-Stunden-Alptraum für alle Beteiligten war es.
Dieses lange Leiden war nicht von Natur gegeben. Es war das Ergebnis der modernen Medizin. Dabei war von Anfang an klar, dass diese Krebsform unheilbar ist nur sagte man uns das erst spät. Und trotzdem hofften wir, klammerten uns an jeden Strohhalm. Hinauszögern wollten wir den Tag des Abschieds furchtsam und verzweifelt.
Hätte sie doch früher Einkehr gehalten, die Erlösung!
Aber das kann man nur nachträglich herausseufzen.
Doch andererseits.... ich habe Dinge erlebt und in der Krebsstation beobachtet, die mich für alle Zeit formten. Ich wäre nicht die, die ich bin wenn es anders gekommen wäre. An diesem ganzen schrecklichen Leid bin ich gewachsen.
Und nicht nur deswegen bin ich gegen die Sterbehilfe.
Wie kann man es einem Angehörigen zumuten, zu sagen: So, genau jetzt soll Schluss sein?? Diese Entscheidung geht über die menschliche Kraft. Nicht nur in dem Moment, auch für das ganze restliche Leben!
Hier sieht man nicht, wie überanstrengt meine Mutter sich in Chile immer fühlte. Auch ihr nagendes Heimweh ließ sie sich nicht anmerken.
Ach ja, und die 8jährige da kennt so mancher hier schon ein bisschen :-))
23.03.2005, 00.29 | (6/0) Kommentare (RSS) | TB | PL