Ausgewählter Beitrag

erfolglos

Der Kampf um die Webseite ist verloren.

Ich kann gar nicht mehr nachvollziehen, warum ich mich damals so reingekniet habe, was geht mich die Schulorganisation eigentlich an? Statt dessen hätte ich eine eigene Webseite machen, oder den freien Himmel genießen können.
Cheffe hat sehr nett gemailt:  
"Nicht alles gleich so zu Herzen nehmen, du hast das bisher sehr gut gemacht u. wir brauchen nur einen Weg zu finden (u. den gibt es.), Kohle u. Anforderungen unter einen Hut zu bringen. Das ist alles.
Siehst Du, es scheint sogar wieder die Sonne draußen."

Er will aber was. Nämlich, dass ich es ohne CMS mache. Auf irgend einem Server des Amtes. Er will mich rumkriegen.

Der Tag war saumäßig stressig. Ich hatte nicht mal gefrühstückt. Arbeit im Akkord, ständig unter Zeitdruck und nur 5 Minuten Pause. Ich wunderte mich selbst, wie ich das durchhielt. Werden wohl die Algen geholfen haben.
Jetzt bin ich seelisch und körperlich wieder an einem Tiefpunkt.

Nickname 11.12.2006, 22.16

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Kommentare zu diesem Beitrag

3. von Eveline

Wobei wir wieder beim "kosten soll's nix" wären....

Manchmal sollte man sich ganz einfach nicht um die Arbeit reißen - vielleicht merken wir uns das mal und schauen a bisserl mehr den blauen Himmel an....

@ Herr vonferdl
*applaus* :D

(((((Tirilli)))))
Lass dich.........

vom 12.12.2006, 00.03
2. von astrid

Ach lass dich mal ganz fest umarmen liebe tirilli ;) ...und wenn du was brauchst weisst du ja wo du mich findest und bloss keine scheu, dich auch wirklich zu melden :)

lieben Gruss und Umärmler
Astrid

vom 11.12.2006, 23.03
Antwort von Nickname:

Danke liebe Astrid!! du hast mir schon genug geholfen! Die Liste habe ich übrigens heute früh verbessert, nun ist sie fehlerlos. Ich will ja selbst alles können.
Dein Angebot ist sehr sehr lieb! Ich weiß nun, ich darf. Falls ich mich wo nicht auskenne, frage ich dich ganz bestimmt!
Knuddels!!
lg. Tirilli
1. von vonferdl

sag deinem scheff, er soll sich die website hinten rein schieben. vorher soll er sich aber auf dem markt umhören, was ein professioneller verlangt, dann werden ihm nämlich die augen aufgehen ....
aber dann musst du auf jedenfall hart bleiben - auch wenn er dir 2.000 euro gibt (sagt taurus).

und im übrigen gefrieren bei uns schon die autoscheiben. :(

vom 11.12.2006, 22.21
Antwort von Nickname:

2000 Euro? *g* Nö. Ich bekomme "rückwirkend" ab 1 November 40 Min. Überstundengeld. Die Webseite wollen sie eventuell von Studenten in einem Studienprojekt erstellen lassen. Das ist so schön gratis. Außerdem erfuhr ich heute: Wir dürfen ab nun nicht einmal mehr selbst erstellte Unterrichtsmaterialien kopieren. Zu teuer!! Aber dafür ist vom gleichen Auftraggeber Geld da! SPEIB!!

erfolglos

Der Kampf um die Webseite ist verloren.

Ich kann gar nicht mehr nachvollziehen, warum ich mich damals so reingekniet habe, was geht mich die Schulorganisation eigentlich an? Statt dessen hätte ich eine eigene Webseite machen, oder den freien Himmel genießen können.
Cheffe hat sehr nett gemailt:  
"Nicht alles gleich so zu Herzen nehmen, du hast das bisher sehr gut gemacht u. wir brauchen nur einen Weg zu finden (u. den gibt es.), Kohle u. Anforderungen unter einen Hut zu bringen. Das ist alles.
Siehst Du, es scheint sogar wieder die Sonne draußen."

Er will aber was. Nämlich, dass ich es ohne CMS mache. Auf irgend einem Server des Amtes. Er will mich rumkriegen.

Der Tag war saumäßig stressig. Ich hatte nicht mal gefrühstückt. Arbeit im Akkord, ständig unter Zeitdruck und nur 5 Minuten Pause. Ich wunderte mich selbst, wie ich das durchhielt. Werden wohl die Algen geholfen haben.
Jetzt bin ich seelisch und körperlich wieder an einem Tiefpunkt.

Nickname 11.12.2006, 22.16| (3/2) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: beruflich

Über einen Sinn

Die Disharmonie des Menschen ist Teil des Schöpfungsplans. Die Harmonie (Paradies) ließe und stagnieren, ja wir wären umsonst geboren. Wir sind auf der Welt, die Unvollkommenheit zu erleben, die vielen Knoten in uns zu fühlen, zu erkennen und eventuell auch aufzuknüpfen. Eventuell, denn es reicht auch schon, von ihrer Existenz zu wissen. Darum haben wir die Freiheit, sie auch zugeschnürt zu lassen. Wenn wir uns mit diesen beengenden inneren Stricken versöhnen ist es gut, wenn nicht, haben wir sie zumindest erlebt. Aber am wichtigsten ist eben, die Unvollkommenheit überhaupt wahrnehmen. Und zugleich die Vollkommenheit eben durch diese Existenz so vielfältiger Seiten in uns. Wir sind ein Universum und zugleich zerbrochen, Licht und Dunkelheit steckt in unserem Wesen. So können wir ahnen, was Vollkommenheit bedeuten könnte.
Um tiefer wahrzunehmen, braucht es das Leid. Auch das Sehen anderen Leids. Manches Leid anderer ist unverhältnismäßig groß, man liest davon und denkt, das geht ganz sicher über alle Kräfte. Trotzdem tappe ich nicht in die Falle, es wie die Kirchen, als besondere Gnade zu interpretieren. Da ich für die Existenz von großer Ungerechtigkeit keine Lösung finde, lege ich den Gedanken daran ab. Quasi wie in eine Schublade, die ich ja jederzeit wieder öffnen kann. Aber ich habe einen Auftrag: Leid zu mindern und sei es nur im kleinen.

Das Streben nach innerer Harmonie entsteht aus der Sehnsucht nach dem Paradies. Dort haben wir im Diesseits jedoch keinen Platz und müssen deshalb scheitern.
Manchmal gelingt Vollkommenheit aber doch, in Momenten der Liebe.

So irgendwie ist im Moment meine Daseinsphilosophie. Unvollkommen, ich weiß. Hoffentlich nach einiger Zeit wieder etwas weiter entwickelt. Aber im Groben bin ich schon sehr davon überzeugt.


Nickname 11.12.2006, 02.58| (4/2) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: nachdenklich

Sonntagsruhe dem Konsumdiktat unterordnen?

Nachdem heute mein Besuch abgefahren war, bin ich gerostet.

trine_rostet.jpg Wer aber rostet bloggt nicht!

Sonntagsrosten ist schön. In Wahrheit macht es rostfrei. Pflichten.

Wie ich gehört habe, kämpfen einige Geschäftsleute darum, auch Sonntags offen halten zu dürfen. In Wien haben es einige illegal getan. Falls sich das durchsetzt sehe ich schwarz für die Familien. Natürlich haben die Geschäftsleute Kreide gefressen. Keiner müsse am Sonntag arbeiten, nur auf freiwilliger Basis, hieß es. Und zusätzliche Angestellte könne man dann auch aufnehmen.

Das glaube ich nicht!! Durch den längeren Samstag gab es auch nicht mehr Arbeitsplätzer! Eine Verkäuferin und Mutter erzählte mir, sie wurde damals indirekt genötigt, samstags zu arbeiten. Mehr gekauft soll werden. Ja, haben die Menschen denn mehr Geld auszugeben, wenn der Sonntag für einen höheren Umsatz zum Alltag wird? Profitieren wird immer nur der Großunternehmer.

Sorgsamer Umgang mit den Menschen führt zu besserer Produktivität! --> Das ist wohl das einzige Argument, dass bei Unternehmern ziehen würde.

Ich für meinen Teil würde für den frei bleibenden Sonntag jederzeit bei Protesten aktiv mitmachen. Auch wenn es mich nicht direkt betreffen würde. Denn ich will, dass die Menschen sich den Sonntag frei gestalten können. Man darf die Gesellschaft doch nicht nur auf ihren Konsum reduzieren!

Allianz für einen freien Sonntag

Nickname 10.12.2006, 23.30| (2/0) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: politisch

Aus der Ecke des Journalismus

Nickname 10.12.2006, 00.17| (2/2) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: politisch

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