Ausgewählter Beitrag

Meerestreibgut, mal schrecklich, mal witzig

Entsetzlich, diese Geschichte mit den abgetrennten Füßen vor Kanada. Aber deswegen schreibe ich diesen Beitrag nicht. Es sind die Entchen auf großer Meeresfahrt, die es mir angetan haben. Da kann doch einer tatsächlich auf Jahre vorhersagen, wo sie hintreiben werden!

Curtis Ebbesmeyer und die "friendly floatees"

Nickname 17.02.2008, 21.04

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Meerestreibgut, mal schrecklich, mal witzig

Entsetzlich, diese Geschichte mit den abgetrennten Füßen vor Kanada. Aber deswegen schreibe ich diesen Beitrag nicht. Es sind die Entchen auf großer Meeresfahrt, die es mir angetan haben. Da kann doch einer tatsächlich auf Jahre vorhersagen, wo sie hintreiben werden!

Curtis Ebbesmeyer und die "friendly floatees"

Nickname 17.02.2008, 21.04| (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Links

Zum Winterausklang

Nickname 17.02.2008, 14.06| (5/0) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: Zitate

manchmal bohrend

trine_noten_malen2.jpg Ich habe zwar Ferien, aber von wegen frei wie ich dachte.
Heute hatte ich vier Stunden Noten schreiben müssen. Es war eh nur das vierstimme "Innsbruck ich muss dich lassen" für Chor und der Schlager "Schuld war nur der Bossa Nova".
Bei beiden waren jeweils drei umgedichtete Strophen zu unterlegen, aber ich schaffte nicht mal das ganz.
Weil die Notenschreibsoftware einen falschen Taktstrich generierte verzettelte ich mich bei der Suche nach dem Fehler total. Einmal schrieb ich es neu, dann stürzte alles ab und letztendlich blieb dann doch nichts anderes, als diesen Taktstrich mit einem weißen Objekt zuzudecken.

Ich kann da so penibel werden! Während rundherum ein Saustall herrscht....
Aber wenn ich etwas mache, mache ich es genau. Deswegen raffe ich mich immer zu allem so schwer auf und bin dann dort unordentlich, wo mich grad was nicht interessiert.

Was die Noten betrifft, bei der heutigen Probe waren nur Leute, denen der Fehler nichts weiter ausgemacht hätte. Dafür hätten sie lieber gehabt, wenn auch das zweite Stück fertig gewesen wäre.
Aber so bin ich leider, ich kann nicht anders. Was mir übrigens immer beim Üben zugute gekommen ist. Denn wenn man ein Instrument so halbwegs beherrschen will, muss man eine Stelle notfalls auch zwanzig Mal wiederholen können.

P.S. bohrend bin ich aber nie bei anderen!

Nickname 17.02.2008, 00.20| (4/0) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: heute

Ghetto

"...je kräftiger das Theater an Tabus rüttelt, desto unterhaltsamer muss es sein. Und je gefährlicher Theater ist, desto mehr unterhält es."
Joshua Sobol

Ich war heute ungern und mit Furcht vor dem zu erwarteten Grauen in das Theaterstück "Gettho" von Joshua Sobol gegangen. Und mit dem Gedanken, so etwas doch nicht mehr sehen zu müssen, hatte ich mich doch während des Studiums mit allen Schrecklichkeiten dieser Welt recht ausgiebig befasst um diesen Teil des Lebens verstehen zu lernen.
Außerdem gab es schon letztes Jahr ein Stück mit demselben Thema im Abo, immer und immer wieder?

Aber es wurde ein für mich wertvoller Abend. Eine bessere Inszenierung für dieses zu recht berühmte Stück über das man hier nachlesen kann, ist für mich überhaupt nicht vorstellbar. Die Regie hatte übrigens Joshua Sobol selbst übernommen. Und wie es im Eingangsszitat steht, das Stück war auch unterhaltsam, oft allerdings auf schreckliche Weise, es ist das Lachen im Hals stecken geblieben.

Es wirkten ausgezeichnete Schauspieler mit, allen voran eine junge Schauspielerin die unglaublich berührend die Puppe ihres bauchredenden Puppenspielers darstellte. (Auf der neuerdings wenig informativen Webseite des Stadttheaters Klagenfurt konnte ich leider nicht herausfinden, wie sie heißt) Aber auch die Darstellung des ambivalenten Nazi beeindruckte sehr. In seinem Verhalten war schon vorweggenommen, wie er sich später als Zivisilst von jeder Verantwortung wegstehlen wird.

Am Ende lud dieser Kommandant die Theatertruppe des Ghettos zum Dank für ihre Aufführung freundlich zu Brot und Marmelade ein, doch während sie sich zaghaft der Speise zuwandten, erschoss er sie alle mit einer einzigen Salve aus einem heimlich gereichten Maschinengewehr.
Dieses Bild wird mich noch lange verfolgen.......

"Ghetto" im Stadtheater Klagenfurt

Nickname 16.02.2008, 02.19| (1/0) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: Kunst

An einem frühen Morgen im Februar

Ich muss das doch festhalten, wenn ich schon seltenerweise mal früh auf bin ;o)

morgenstimmung1_140208.jpg

Die ersten Sonnenstrahlen durchdringen den Nebel.
Wie man sieht, ist bei uns noch keine Spur von Frühling und das ist recht so. Weil es sich für Februar doch so gehört!

morgenstimmung2_140208.jpg

Die leuchtende Schönheit des Raureifs ist mit der Kamera nur schwer einzufangen.

blatt_im_frost.jpg

Mal nicht an die Arbeit denken und wieder die kleinen Schönheiten der Natur genießen....

Nickname 15.02.2008, 15.40| (5/0) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: Fotos

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