Ausgewählter Beitrag
Noch mal über Tschutschi
Zunächst mal, meinem Kätzchen geht es um einiges besser!
Zweieinhalb Tage hatte sie nichts gefressen und sie rührte sich kaum von ihrem Platz. Manchmal schlich sie ganz langsam zum nahen Kistchen, machte aber daneben. Oder wählte gleich die Schaufel für ihr Pipi. Der Darm aber wahr wohl schon leer. Wenn sie mal auf der Seite lag, konnte ich den Unrat unter ihrem Schwanz sehen und riechen, aber sie ließ mich nicht ran um ein wenig zu reinigen. Ich ließ sie bis auf zarte Streichler natürlich ganz in Ruhe.
Katzen überleben nur 3 Tage ohne Nahrung, las ich im Netz. Termin bei meiner Tierärztin bekam ich am Freitag nicht, heute wäre es gegangen. Aber dann stand sie gestern Nacht urplötzlich auf, wirkte lebendiger und forderte Futter. Ich war so erleichtert! Auch heute früh wirkte sie viel besser als noch gestern. So sagte ich den Termin bei der Ärztin ab. Ich dachte ja, sie hätte nur schlimme innere Prellungen erlitten.
Sie putze sich wieder. Sie kam wieder hintenrum ran. Und da entdeckte ich es... ein großes Loch knapp über dem After! Man sieht direkt in den Darm hinein! Die Ärztin in der Klinik hatte das gar nicht bemerkt! Ich bin entsetzt!
Das muss genäht werden. Hoffentlich geht es am Montag!
Wie hart Tschutschi im Nehmen ist, unglaublich! Sie läuft jetzt herum, springt sogar wieder aufs Sofa! Wirklich unglaublich! Und wie schlimm, dass die Ärztin der Klinik und ich diese arge Verletzung nicht entdeckt hatten!
Kommentare zu diesem Beitrag
Noch mal über Tschutschi
Zunächst mal, meinem Kätzchen geht es um einiges besser!
Zweieinhalb Tage hatte sie nichts gefressen und sie rührte sich kaum von ihrem Platz. Manchmal schlich sie ganz langsam zum nahen Kistchen, machte aber daneben. Oder wählte gleich die Schaufel für ihr Pipi. Der Darm aber wahr wohl schon leer. Wenn sie mal auf der Seite lag, konnte ich den Unrat unter ihrem Schwanz sehen und riechen, aber sie ließ mich nicht ran um ein wenig zu reinigen. Ich ließ sie bis auf zarte Streichler natürlich ganz in Ruhe.
Katzen überleben nur 3 Tage ohne Nahrung, las ich im Netz. Termin bei meiner Tierärztin bekam ich am Freitag nicht, heute wäre es gegangen. Aber dann stand sie gestern Nacht urplötzlich auf, wirkte lebendiger und forderte Futter. Ich war so erleichtert! Auch heute früh wirkte sie viel besser als noch gestern. So sagte ich den Termin bei der Ärztin ab. Ich dachte ja, sie hätte nur schlimme innere Prellungen erlitten.
Sie putze sich wieder. Sie kam wieder hintenrum ran. Und da entdeckte ich es... ein großes Loch knapp über dem After! Man sieht direkt in den Darm hinein! Die Ärztin in der Klinik hatte das gar nicht bemerkt! Ich bin entsetzt!
Das muss genäht werden. Hoffentlich geht es am Montag!
Wie hart Tschutschi im Nehmen ist, unglaublich! Sie läuft jetzt herum, springt sogar wieder aufs Sofa! Wirklich unglaublich! Und wie schlimm, dass die Ärztin der Klinik und ich diese arge Verletzung nicht entdeckt hatten!
sorgenvoll...
Als es die ersten zwei Tage Tschutschi augenscheinlich nicht so arg schlecht ging, hätte ich meine innere Trauer und Unruhe eigentlich ablegen müssen. "Das ist doch nicht normal" dachte ich, "nun ist das fast sicher gut ausgegangen und du kannst die innere Bedrücktheit trotzdem nicht ablegen..." Ich warf mir meine Lebensuntüchtigkeit vor. Andere sind da vernünftiger, nehmen Dinge nicht so tragisch, sind eben tüchtiger im Umgang mit den Dingen.
Ich bin im Grunde ein schwerblütiger Mensch. Aber ich kann auch ordentlich scherzen. Bei den Schülern gelte ich als die Lustige. Gerade am Montag lachten einige in einer Klasse Tränen über mich und ich ließ das gerne zu.
Zurück zur derzeitigen inneren Finsternis, eine Fachfrau sagte mir heute, im Gehirn kommen in solchen Situationen zugleich unbewusst alle alten Trauersituationen hoch, man hat Situationen eingespeichert und reagiert dementsprechend.
Ich fühle mich wie damals, als meine Mutter in den letzten Zügen lag, als Schwester und Vater starben, als ich mich von Frau Schnuzl verabschieden musste.
Jetzt ist aber dieses Gefühl wieder berechtigt. Beim Heimfahren von der Arbeit bangte ich, ob mein Tierchen überhaupt noch lebt. Tschutschi geht es sehr schlecht. Sie hat sich schon seit 30 Stunden kaum noch bewegt und nichts mehr gefressen. Ganz im Gegensatz zu den Tagen davor, wo sie teilweise, gemessen an den Umständen, recht munter war.
Aber ihr Blick ist klar. Ich weiß nicht, ob der Körper jetzt genau richtig reagiert, denn nach dem Fressen kotete sie ja immer sofort blutig ab und Bewegung, meinte die Ärztin, sei schlecht. Aber es dauert schon so lange, der sechste Tag ist seit dem Unfall vorüber.
Ich weiß nicht, ob sie die Nacht überleben wird. Sollte sie morgen früh weiterhin so krank sein, bringe ich sie sofort wieder in die Klinik.
DANKE!
Eure lieben Kommentare haben mich sehr gefreut, mich teilweise gerührt, positiv erstaunt und in allen Fällen sehr erfreut. (Von Ferdl mal abgesehen, aber der ist halt so, der Olle! Damit muss man halt läbän!)
Blöderweise habe ich grad so viel um die Ohren, dass ich zumindest heute noch nicht einzeln antworten kann. Ich will das aber nachholen!
Fräulein Tschutschinella ist wieder zu Hause. Zuerst konnte sie es kaum glauben und schlich erstaunt und piepend herum. Sie jammert viel, will Zuwendung, möglichst auf dem Schoß sitzen, was nicht leicht ist. Wie hebt man ein Tierchen auf, dem der hintere Körperteil so weh tut. Sie wollte auch schon aufs Sofa springen. Dabei heulte sie auf und schaffte es nicht. Das hatte ich befürchtet. Die Ärztin sagte: So wenig Bewegung wie möglich, kleiner Raum ohne die Möglichkeit, wo rauf zu springen. Hab ich nicht. Wenn ich jetzt ins Bett gehe, nehme ich sie samt Katzeklo mit rauf. Aber dann wird sie ins Bett wollen und während ich schlafe, wieder runter. Geht nicht, Tschutschiiii!
Aber meist liegt sie eh. Doch dann kommt der Drang. Will sagen, der geschundene Darm will nichts drinnen haben. Häufchen sehen fast normal aus, aber eben blutig. Sie landen auch mal nicht dort, wo sie sein sollten.
Dann kann sie sich am Po nicht putzen. Dort abwischen lässt sie nicht zu.
Nicht einfach, aber was ist das schon gegen die Sorge der letzten Tage! Nichts!
Auch mit krankem Kätzchen, es ist einfach nur schön! Ich bin so dankbar!!
Noch ist nicht Entwarnung, aber ich habe ein supergutes Gefühl!
:-)
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alles gute, kleine tschutschi! bleib stark, dann schaffst du das und dein liebes frauchen auch.
ich halte euch beide ganz fest die daumen!
liebe grüße, renate
vom 16.11.2010, 09.55