Ausgewählter Beitrag
Lagarde - miserabler Stil!
Stell dir mal vor, du hättest gerade Bauchkrämpfe und jemand würde dir ins Gesicht sagen, er hätte kein Mitgefühl mit dir, weil es ja Leute mit schlimmeren Krankheiten, zum Beispiel Krebs, gäbe. Und viele rundherum würden dem applaudieren.
Wie würdest du das empfinden?
Die Chefin des Internationalen Währungsfonds Christine Lagarde sagte, sie hätte mehr Mitleid mit afrikanischen Kindern, die keine ordentliche Bildung bekommen, als mit Schülern in Griechenland. "Zahlt endlich eure Steuern!" sagte sie auch.
Davon abgesehen, dass diese Aufforderung verallgemeinernd alle Griechen der Steuerhinterziehung beschuldigt, was so nicht stimmt:
Lagarde selbst bezieht ein Gehalt von 467.940 US-Dollar plus 83.760 US-Dollar Repräsentationszuschuss und das wird ihr steuerfrei ausbezahlt.
Jetzt hoffe ich, der Chor kritischer Stimmen zwingt sie nun unvermutet dazu, etwas von ihrem Megagehalt zu den afrikanischen Kindern rüberwachsen zu lassen!!
Dann hätte die harsche Aussage dieser Upper-Class-Lady wenigstens einen Sinn gehabt!
Lagarde - miserabler Stil!
Stell dir mal vor, du hättest gerade Bauchkrämpfe und jemand würde dir ins Gesicht sagen, er hätte kein Mitgefühl mit dir, weil es ja Leute mit schlimmeren Krankheiten, zum Beispiel Krebs, gäbe. Und viele rundherum würden dem applaudieren.
Wie würdest du das empfinden?
Die Chefin des Internationalen Währungsfonds Christine Lagarde sagte, sie hätte mehr Mitleid mit afrikanischen Kindern, die keine ordentliche Bildung bekommen, als mit Schülern in Griechenland. "Zahlt endlich eure Steuern!" sagte sie auch.
Davon abgesehen, dass diese Aufforderung verallgemeinernd alle Griechen der Steuerhinterziehung beschuldigt, was so nicht stimmt:
Lagarde selbst bezieht ein Gehalt von 467.940 US-Dollar plus 83.760 US-Dollar Repräsentationszuschuss und das wird ihr steuerfrei ausbezahlt.
Jetzt hoffe ich, der Chor kritischer Stimmen zwingt sie nun unvermutet dazu, etwas von ihrem Megagehalt zu den afrikanischen Kindern rüberwachsen zu lassen!!
Dann hätte die harsche Aussage dieser Upper-Class-Lady wenigstens einen Sinn gehabt!
29.05.2012, 00.28| (1/1) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: politisch
Über Song Contest und das Drumrum.
Ich finde es großartig, dass genau die Sängerin gewann, die als einzige den Mut hatte, politische Äußerungen wegen der Missstände in Aserbaidschan zu tätigen.
Unlängst sah ich eine Doku über Aserbaidschan. Dort geht es ja noch schlimmstens zu! Verhaftete, zusammengeschlagene und ermordete Journalisten, erstunkene Anschuldigungen und eine Mauer an der Autobahn, die die Elendsviertel vor den vorbeifahrenden Contest-Touristen verbirgt. Das sind nur ein paar der haarsträubenden Fakten.
Warum ein ganzes Volk geknechtet und in Armut gehalten wird, obwohl es dort massenhaft Erdöl und auch Gasvorkommen gibt ist schnell notiert: Wegen der abgründigen Gier des Alijew-Clans.
Zurück zum Song Contest, ich finde, dass das Niveau heuer besser war als in den letzten Jahren.
Falls jemand zugesehen hat und sich jetzt noch ein wenig amüsieren will, empfehle ich weiter unten die Äußerungen zweier moderierender Kabarettisten.
Zum Beispiel:
„Roman Lob sieht aus wie der typische deutsche Gaststudent, der uns den Studienplatz, den Kellnerjob und die Freundin wegschnappt.“ - Dirk Stermann
Und falls man dann auf das Wort "Tetschn" trifft: Das ist in meinem Bundesland das Dialektwort für Ohrfeige. Unser - übrigens wegen Korruption angeklagter Landeshauptmann-Stellvertreter (FPÖ = ganz ganz rechts) - äußerte in seiner Eigenschaft als Bildungs- und Jugendreferent, er würde die Tetschn in den Schulen "hier und da" für "sinnvoll und gut" halten. (!!) Da er Scheuch heißt, sagen wir Kärntner übrigens neuerdings nicht mehr "Tetschn" sondern nur noch "Scheuche"... *g*
Falls ihr es kaum glauben könnt: Doch liebe deutsche Freunde, bei uns in Kärnten IST die Politik so arg!
Nun aber zum Contest-Amüsement: Stermann und Grissemann: "Leider geil"
28.05.2012, 00.31| (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: politisch
Zum neuen Header
Die Gier nach Macht und persönlichen Erfolgen
läßt die Menschen nüchtern und gleichgültig werden.
Anton Pawlowitsch Tschechow
Die Gier des Menschen zerstört unseren Planeten.
Das weiß aber ja schon jeder, darum ist dieser Satz nur noch ein Gemeinplatz.
Das Zitat Tschechows geht einen Schritt weiter. Es drückt mit nur einem Satz aus, auf welche Weise Machtstreben den Menschen verändert, mit allen Konsequenzen, auch für das Umfeld.
Maß des persönlichen Erfolges ist für viele die Anhäufung von Besitz. Es handelt sich wohl meist um eine Ersatzhandlung auf Grund eines anderen Mangels und den gilt es aufzudecken um etwas zu ändern.
Nicht gestillt wird die Gier durch Geld, so wenig wie der Durst durch Salzwasser.
Aus Indien
Und so dreht sich alles immer schneller, man strebt danach, sich noch tollere Ablenkungen leisten zu können und bedarf stärkerer Reize für sein vermeintliches Glück.
Grenzen sprengend, treibt es uns schließlich irgendwann ans bittere Ende.
Mehr Innenschau würde vielleicht helfen. Und auch eine Besinnung auf das, was uns in unseren frühen Jahren Zufriedenheit beschert hatte. Meist war das ein gutes Wort der Mutter oder auch des Vaters.
Vermutlich suchen wir alle immer nur nach dem verlorenen kindlichen Wohlgefühl, das stark den Körper und die Seele durchströmte, wenn wir die menschliche Wärme einer bedingungslosen Liebe erleben durften.
Auf dem Header sieht man um mich herum das Biotop eines Tümpels, eigentlich Sumpf, der, schon bis über die Gürtellinie reichend, freiere Schritte verhindert. Irgendwo schwimmt eine alte kaputte Uhr als Symbol für ungenützte Zeit. Da liegen außerdem auch Perlen, die kann man auf verschiedene Weise deuten, jeder, wie er empfindet. Das kleine Reptil ist eigentlich ein schlimmes Ungeheuer, nur nehmen wir das zu selten so richtig wahr.
Ich habe auch meine Laster. Aber materiell bin ich nicht. Ich brauch nicht mehr als ich habe und könnte auch mit weniger leben. Was allerdings leicht gesagt ist wenn man keine finanziellen Sorgen hat, das gebe ich gerne zu.
23.05.2012, 01.54| (5/1) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: nachdenklich
Theatererlebnis
21.05.2012, 00.23| (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Musik
Was ist daran so falsch? Mit Diplomatie kommt man in diesem Fall nicht sehr weit,wie die Situation zeigt!
Was die Aussage über die Kinder in Afrika angeht,bin ich ganz auf deiner Seite!
Spenden wäre angesagt für die Dame! Vielleicht tut sie es ja bereits!
vom 29.05.2012, 19.45
Liebe Hanna, glaubst du denn, dass man ein Leid mit einem anderen aufwiegen darf?
Die Jungen in Griechenland sind eine verlorene Generation. Unendlich viele arbeitslos. Und die jetzigen Schüler dürfen erst gar nicht damit rechnen, später eine Arbeit zu finden. In dieser verzweifelten Lage ihnen zu sagen, dass man wegen der Kinder in Afrika kein Mitleid mit ihnen habe, findest du das wirklich richtig??
Ich kenne jemanden, der mir unlängst viel von dort unten erzählte.
Zum Beispiel von einem Bauern, der seine abgearbeiteten Hände herzeigte und dazu sagte, er hätte sein Leben lang gearbeitet, aber jetzt stünde er vor dem Nichts. Und das tat er um zu fragen, was die Leute in Deutschland und Österreich so von einem wie ihm halten würden. "Was sagen sie?" fragte er deprimiert.
Die Erzählerin stockte damals. Wollte ihm nicht von den bösen Meinungen reden, das war ihr peinlich.
Hanna, ich glaube nicht, dass zum Beispiel jener Bauer mitschuld ist! Aber man vergleicht solche mit afrikanischen Kindern um irgendwas zu erreichen. Und viele andere auch! Taktik nennt man, was die Großkopferte da lieferte. Sie bezweckte etwas. Was, werden wir schon noch erleben.
Nö, also ich will nicht zu denen gehören, die auf solche medialen Beeinflussungen ansprechen! Ich bedauere beide, die Afrikaner UND die Griechen!
Die Wort der superverwöhnten Lagarde waren mir sprichwörtlich auf den Magen geschlagen und warum das so ist, liest du im ersten Absatz meines Poistings doch eh ganz deutlich, warum fragst du also, hast du nicht schon irgend ein Leid gehabt und selbstverständlich angenommen, man würde das als solches respektieren?