Ausgewählter Beitrag
Ein Stein versucht, vom Herzen zu rollen
Gerade komme ich von meinem Hausarzt. Er meint, es wäre nur eine Nervengeschichte. Jedenfalls hat er keine Lymphknoten gefunden.
Noch kann ich nicht einfach entspannt und heiter sein, zu bedrückt fühlte ich mich in den letzten Tagen.
Kennt ihr das? Der Stein sollte von der Seele plumpsen, aber das Schwere lässt sich nicht gleich wegschieben.
Außerdem bin ich noch nicht hundertprozentig sicher, ob er richtig diagnostiziert hat. Denn er hatte in unserer Familie schon zweimal arg daneben gegriffen. Obwohl ich langsam immer mehr an mein Glück glaube. Bei meiner krebskranken Mutter behandelte er aber zum Beispiel zunächst eine vermutete Herzschwäche!
Ich bin bei Ärzten furchtbar misstrauisch. Das ist eine meiner kleinen Neurosen. Seltsam unlogisch. Im Umgang mit Mitmenschen habe ich mir angewöhnt, immer das Gute in ihnen zuerst zu sehen. Aber bei den Ärzten fürchte ich, lieblos wie ein Vieh behandelt zu werden. Erwarte gar nicht ihre Gutwilligkeit. Wenn ich dann dort bin, sehe ich, wie unrecht ich ihnen tue.  Ich spreche von einem Gefühl, es ist ein Vorurteil das ganz tief in mir drin ist. Gefühle verlernt man nur schwer. Wie kriege ich das weg?
Außerdem empfinde ich meinen Körper für den anderen ganz diffus als Zumutung. Habe ich schon mal erzählt, dass ich ihn überhaupt nicht mag? Mit Verstand kann ich nicht dagegen an. Ja ja, gleich wird jemand schreiben, ich solle da eine Therapie beginnen. Ich weiß doch. Viel in meinem Leben habe ich durch diese Spinnerei schon verdorben. Aber ich bin trotzdem ein heiterer Mensch mit viel Frohsinn!
Sollte ich wirklich zu den Priviligierten gehören, die ganz gesund durch den Tag gehen dürfen?
Wenn es so sein sollte bin ich dem Schöpfer, Schicksal, der Bestimmung, was auch immer, unendlich dankbar!Â
freu.
Ein Stein versucht, vom Herzen zu rollen
Gerade komme ich von meinem Hausarzt. Er meint, es wäre nur eine Nervengeschichte. Jedenfalls hat er keine Lymphknoten gefunden.
Noch kann ich nicht einfach entspannt und heiter sein, zu bedrückt fühlte ich mich in den letzten Tagen.
Kennt ihr das? Der Stein sollte von der Seele plumpsen, aber das Schwere lässt sich nicht gleich wegschieben.
Außerdem bin ich noch nicht hundertprozentig sicher, ob er richtig diagnostiziert hat. Denn er hatte in unserer Familie schon zweimal arg daneben gegriffen. Obwohl ich langsam immer mehr an mein Glück glaube. Bei meiner krebskranken Mutter behandelte er aber zum Beispiel zunächst eine vermutete Herzschwäche!
Ich bin bei Ärzten furchtbar misstrauisch. Das ist eine meiner kleinen Neurosen. Seltsam unlogisch. Im Umgang mit Mitmenschen habe ich mir angewöhnt, immer das Gute in ihnen zuerst zu sehen. Aber bei den Ärzten fürchte ich, lieblos wie ein Vieh behandelt zu werden. Erwarte gar nicht ihre Gutwilligkeit. Wenn ich dann dort bin, sehe ich, wie unrecht ich ihnen tue.  Ich spreche von einem Gefühl, es ist ein Vorurteil das ganz tief in mir drin ist. Gefühle verlernt man nur schwer. Wie kriege ich das weg?
Außerdem empfinde ich meinen Körper für den anderen ganz diffus als Zumutung. Habe ich schon mal erzählt, dass ich ihn überhaupt nicht mag? Mit Verstand kann ich nicht dagegen an. Ja ja, gleich wird jemand schreiben, ich solle da eine Therapie beginnen. Ich weiß doch. Viel in meinem Leben habe ich durch diese Spinnerei schon verdorben. Aber ich bin trotzdem ein heiterer Mensch mit viel Frohsinn!
Sollte ich wirklich zu den Priviligierten gehören, die ganz gesund durch den Tag gehen dürfen?
Wenn es so sein sollte bin ich dem Schöpfer, Schicksal, der Bestimmung, was auch immer, unendlich dankbar!Â
07.07.2005, 12.55| (5/0) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: heute
blöd...
Â
06.07.2005, 21.17| (6/0) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: bekümmert
Bedacht
Etwas in sich herumtragen
und es erst mal nicht festhalten wollen.
Dem Rumoren Zeit geben
bis es Sprache findet.
Und dann nur zögernd zuhören.
Weil man den Verdacht hat,
dass die Stimme nur sich selbst
und ihre Ahnen kennt.
(c) Tirilli
06.07.2005, 02.12| (2/1) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: Gedichte
Hoffnung
strahlt dieses Bild für mich aus.
Ganz plötzlich lichtete sich gestern abend der Himmel. Eine halbe Stunde später zeigte die Sonne wieder all ihre Kraft.
Möge die Hoffnung nie verloren gehen.
02.07.2005, 16.36| (3/0) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: heute
Habe ich dir schonmal den blöden Spruch reingeschrieben:
"Lieber rund und g'sund
als schlank und krank...!"
komm her meine supersüße hässliche Tirilli ich werd Dich mal überall knuddeln, auch an den Stellen die Du besonderst ned magst *hihihi*
einfach weil I Di mog!
V.
vom 07.07.2005, 14.27