Ausgewählter Beitrag

Wie in der Wüste!

Heute sah ich etwas, das ich wohl so schnell nicht wiedersehen werde:

Das Außenthermometer des Autos zeigte 42°. Das war am Parkplatz. Bei der Fahrt auf der Bundesstraße zeigte es 41°.
In Österreich gab es in den Medien ständig Nachrichten über Hitzepole. Das wurde wie bei einem Wettbewerb gehandhabt.
Heute war mir gar nicht so heiß, gestern empfand ich es als schlimmer. Aber im Grunde machts mir sowas nicht so viel aus.

Seit etwa einem Monat hält die Hitze schon an. Aber morgen wird sie brechen. Und wie fast immer nach solchen heißen Tagen, erwarten wir ein mega Unwetter mit Hagel. Deswegen liegen schon 4 dicke Kunstfaserdecken bei der Haustür. Sehe ich das Gewitter kommen und zeigt es gelbliche Farbe, werden wir sie aufs Auto werfen und mit dem Gartenschlauch klitschnass sprengen, damit sie nicht wegfliegen! Ob das dann hilft, ist eine andere Frage. Aber versuchen kann man es ja.
Tja, an solchen Tage wäre eine Garage gut. Meine ist leider zu vollgeräumt.

Nachtrag: Das Unwetter blieb aus, es wurde ein sanfter Wetterwechsel. Erstaunlich anders als sonst!

Nickname 09.08.2013, 01.44

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Kommentare zu diesem Beitrag

3. von miko

ühüm-eigentlich wollte ich ja zur neuen Kamera gratulieren-bin wohl etwas abgeschweift :D

vom 17.08.2013, 09.08
2. von Kathy


:D
Es kommt immer anders als man denkt.
:D

Wenn das Unwetter gekommen wäre, wäre es dann gekommen, wenn du die Decken nicht bei dir gehabt und dein Auto unter einem Baum geparkt hättest.

Im Ernst, ich möchte so ein Unwetter mit Hagelsturm und vielleicht noch mit Tennisball großen Hagelkörner weder für mich noch für mein Auto erleben. Und die es bereits durch haben, wie in Deutschland letztens, tun mir wirklich leid.

Ich hoffe, dass das Wetter nicht hinterlistig wird und als Unwetter nochmal zurückkommt, nach dem Motto freu dich bloß nicht zu früh.

Das Wetter, der A.... ist soo unberechenbar geworden *maul* , ich trau dem schon lange nicht mehr. :cool:


PS: Ich liebe es übers Wetter zu reden.
Das ist das schönste Thema überhaupt
Wie isses heute bei Euch?
:D :D :D

vom 10.08.2013, 19.43
1. von Kathy

Und wenn's grad kommt, wenn du auf Frau Rotcouch rummlümmelst im 1000 Träume- Land?
:nachdenk:

vom 10.08.2013, 01.40

Wie in der Wüste!

Heute sah ich etwas, das ich wohl so schnell nicht wiedersehen werde:

Das Außenthermometer des Autos zeigte 42°. Das war am Parkplatz. Bei der Fahrt auf der Bundesstraße zeigte es 41°.
In Österreich gab es in den Medien ständig Nachrichten über Hitzepole. Das wurde wie bei einem Wettbewerb gehandhabt.
Heute war mir gar nicht so heiß, gestern empfand ich es als schlimmer. Aber im Grunde machts mir sowas nicht so viel aus.

Seit etwa einem Monat hält die Hitze schon an. Aber morgen wird sie brechen. Und wie fast immer nach solchen heißen Tagen, erwarten wir ein mega Unwetter mit Hagel. Deswegen liegen schon 4 dicke Kunstfaserdecken bei der Haustür. Sehe ich das Gewitter kommen und zeigt es gelbliche Farbe, werden wir sie aufs Auto werfen und mit dem Gartenschlauch klitschnass sprengen, damit sie nicht wegfliegen! Ob das dann hilft, ist eine andere Frage. Aber versuchen kann man es ja.
Tja, an solchen Tage wäre eine Garage gut. Meine ist leider zu vollgeräumt.

Nachtrag: Das Unwetter blieb aus, es wurde ein sanfter Wetterwechsel. Erstaunlich anders als sonst!

Nickname 09.08.2013, 01.44| (3/0) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: heute

Erlebnisse im See

Ich schwamm weit bis zum abgelegenen Schilf. Dort ist das Wasser wegen des hellen seichten Grundes pastellgrün! Die wellige Wasserspiegelung des Schilfs macht die Schönheit perfekt und falls gerade kein Motorboot aus der Ferne brummt, hört man nur das zarte Rauschen der bewegten Halme, hervorgerufen durch graziöse kleine Wellen.

Aber diesmal war es gar nicht so leise dort! Unsichtbar für das Auge piepste eine Hundertschar frisch geschlüpfter Wasservögel hinter der dichten Wand der Schilfhalme.
Ich schwamm im an der Oberfläche 30° warmen Wasser die lange Schilfhalbinsel entlang und versuchte mit meinen Blicken die großen Halme zu durchdringen.
Da tauchte plötzlich ein Haubentaucher mit seinem Jungen zwischen den Halmen auf. Das Kleine war nicht größer als ein Daumen! Es schwamm neben der Mama und stupfte sie manchmal mit dem Schnabel. Die aber putzte sich nur ungerührt, Haubentaucher nehmen es mit der Federpflege ja stets übergenau. Berührt sah ich zu, wie das Junge immer wieder von hinten auf den Rücken seiner Mutter kletterte und sich unter einem Flügel bequem machte, nur noch das Kirschgroße Köpfchen lugte hervor und das war ein Bild für Götter!
Ich hatte mich sehr ruhig verhalten und durfte recht nahe dabei bleiben. Als dann einmal das minikleine Junge aber versuchte, beim Halsansatz der Mutter aufzusteigen, aber auf halber Höhe stecken blieb und nun ungeschickt und fast hilflos am Bauch halb oben lag und erst nach einiger Zeit wieder runterplumpste, konnte ich mich nicht enthalten "Mei! Hach wie nieedlich" oder so ähnlich rauszuseufzen. Die Mutter hatte mich ja immer im Blick gehabt und auch jetzt, trotz meines Ausrufs, putzte sie sich weiter, gerade so, als es niemand anderen auf der Welt gäbe.

Als ich dann zurückschamm und allmählich wieder unter andere Schwimmer kam, entdeckte ich ein Frauchen mit ihrem Hund. Sie schwammen perfekt nebeneinander her, der Hund hatte ein krummes Stöckchen im Maul, was das ganze noch ulkiger aussehen ließ. Wandte sich die Frau ein wenig nach einer Seite, tat es auch der Hund, er schwamm wirklich immer im hundertprozent gleichen Abstand neben der Frau her. Ich beobachtete und lächelte vergnügt, was die Frau natürlich bemerkt hatte. "Wir könnten beim Synchronschwimmen antreten!" rief sie mir stolz in deutschem Akzent rüber. Hach, ich hatte mir meine Antwort nicht überlegen können, spontan rief ich zurück: "Ja, dann müssten Sie aber auch ein Stöckchen im Mund halten!" Blitzartig verfinsterte sich der Blick der Frau, richtig sauer wendete sie sich ab und der Hund mit ihr.
"Da warst du zu frech!" meinte meine Schwester später. Naja! Meine Reaktion war doch sehr naheliegend und außerdem, Humor ist, wenn man trotzdem lacht!

Heute dann am Abend wieder am See, aber die Stimmung war ungewöhnlich! Vor den Abendwolken am westlichen Horizont sah man ungewöhnliche braune Schleier Muster in den Himmel ziehen. Ich beobachtete während des Schwimmens, wie sich sogar ein Kondensstreifen unmittelbar nach dem Flugzeug dunkelgrau färbte und auch so blieb, sehr ungewöhnlich vor den helleren Wolken! Bis der Streifen wieder blauen Himmel erreichte und auch schlagartig weiß wurde. Mein Verdacht ging in Richtung Saharasand, ja, da war ich mir fast sicher, hatte ich doch am Vortag im Garten wieder mal eine große Flugheuschrecke aus der Sahara entdeckt. Die schaffen es bei Südströmung mit dem Sand bis zu uns! Und ohje, wenn die ins Wohnzimmer fliegen! Dann sausen sie laut raschelnd so schnell von einer Wand zur anderen, dass es einem nur so graust! Fast eine Handspanne groß und nicht zu fangen! Das ist gar nicht lustig.

Zurück zum See, hach, ich verplaudere mich schon wieder! Plötzlich kam ein großer Sonnenball unter der Wolke hervor, knapp vor dem Untergehen, er leuchtete grell glutrot! Darunter gleich mehrere Bergketten von dunkelgrün bis blau und das Wasser glitzerte rot - grün - grau, "hach seht mal, wie kitschig" riefen einige. Aber in der Natur ist nichts kitschig, nur malen hätte man das nicht dürfen! Und ich keine Kamera dabei!!!!! So eine extrem rote Sonne werde ich nie wieder sehen, das ist sicher! Die seltsame Farbe des riesigen Sonnenballs unter dunkler Wolke hatte nämlich einen speziellen und eher traurigen Grund!
Aber ich hab jetzt genug geschrieben, die Ursache für das Phänomen und auch ein Foto davon findet man im Link da unten, es geschieht durch die immense Trockenheit und Hitze, denn es hat seit einem Monat nur einmal ganz kurz geregnet und alle Wiesen und Felder sind braun als wären wir in Griechenland!! Tja, jetzt brennt es südlich von uns!

Waldbrand im italienischen Pontebba

Nickname 06.08.2013, 02.55| (3/0) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: Geschichtchen

Verschiedene Wahrheiten

Kennt ihr diesen Moment, in dem man überrascht spürt, dass man etwas, von dem man bisher dachte es zu wissen, in Wahrheit nur an der Peripherie wahrgenommen hatte?
Es ist wie mit dem Schulwissen das einen scheinbar befähigt, mitzureden. Aber in Wahrheit handelt es sich oft nur um Scheinwissen.

Ein diesbezügliches Aha-Erlebnis hatte ich unlängst bei einem Gespräch.

T: "Ich habe gegoogelt, was es für psychische Gründe für diesen immensen Geiz geben könnte und da...."
A: "Da brauchst doch nicht immer herumpsychologisieren, manche sind halt geizig und fertig!"
B: "Genau, das liegt in den Genen!"
T: "Lasst mich doch ausreden! Und da fand ich mehrere Einträge die darauf hinweisen, dass Geiz und Gier Geschwister sind!"
A: Du musst nicht immer nach Ursachen suchen, Menschen sind halt so oder so!

Da fühlte ich plötzlich ganz tief, wie sehr mein Menschenbild sich von dem mancher anderen unterscheidet.

Doch, ich wusste schon vorher von den so verschiedenen Wahrheiten!

Aber es war eben nur Scheinwissen gewesen, in dem Moment erfasste ich es erst wirklich. Und seltsam intensiv spürte ich den Urgrund meines Menschenbildes der tatsächlich davon ausgeht, dass alles Unheile aus problematischer Vergangenheit entsteht. Und zusätzlich empfand ich klar, wie sehr mich diese Annahme immer wieder zu Mitleid veranlasst.

Ich will dabei bleiben, jetzt erst recht und ganz bewusst....

Einen interessanten Artikel zum Geiz findet man hier.

Nickname 04.08.2013, 01.44| (2/2) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: nachdenklich

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