Ausgewählter Beitrag

Am See.

Heute keinen Beitrag damit ich Zeit finde, liebe Mails zu beantworten.

Aber ein Foto gibt es doch:



Allein gelassen.

Nickname 11.11.2005, 01.47

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Kommentare zu diesem Beitrag

4. von ferdl

hehehe, wenn der taurus wüsste, mit wem du korrespondiert hast .....

vom 12.11.2005, 08.36
3. von Taurus

Mann (Frau), der Beitrag ist gut! muss ich mir für meinen Blog merken!
:D :D

lgaw

vom 11.11.2005, 22.57
2. von Eveline

Wenn die Bojen alleingelassen sind vergnügt sich meist jemand auf den Booten - das heißt, dass schönes Wetter ist ;)
Vielleicht haben sie die Boote allerdings auch nur jahreszeitbedingt mit nach Hause genommen, bevor der See zufriert :D

Wünsch dir ein wunderschönes Wochenende mit viel Freude, liebe Tirilli!
Huggels!!

vom 11.11.2005, 08.44
1. von Gise

Guten Morgen Tirilli,
solange man Dich nicht allein lässt... ;)

Übrigens... in Engelberts heutigem Lichtblick... einBildeinWort... das ist Schwäbisch Gmünd. Im Ostalbkreis. Dort bin ich geboren und groß geworden. :) Dort ist auch Weleda, wo Engelbert und Beate im September waren...

vom 11.11.2005, 07.33

Am See.

Heute keinen Beitrag damit ich Zeit finde, liebe Mails zu beantworten.

Aber ein Foto gibt es doch:



Allein gelassen.

Nickname 11.11.2005, 01.47| (4/0) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: Fotos

Fotowettbewerb



Zum zweiten Mal habe ich bei Connys Fotowettbewerb mit gemacht und gleich den dritten Platz belegt! Ich freue mich riesig, besonders da ich es nicht erwartet hatte! Es gab so viele andere schöne Fotos und meine Favoriten haben dann auch tatsächlich gewonnen.

Vielen Dank allen, die für mein Bild gestimmt haben und noch mehr Dank an Conny, die uns diese Freude schenkt! Schaut doch auch einmal in ihren wunderschönen Blog, der ist immer lesenswert!

Mein Bild wirkte klein gar nicht so besonders, umso mehr freute mich der Erfolg!

Jetzt zeige ich es daher riesig her, nämlich im Wallpaperformat:. :-)) Ihr wisst ja, ich mag große Fotos.

>>>  <<<

Schlaf nur kleines Mädchen, ich hüte dich wie ein Fels.

Gesehen in Caorle vor zwei Wochen.



Nickname 10.11.2005, 13.01| (9/0) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: Fotos

Vielen Dank

für eure lieben Kommentare und Email! Ihr erwärmt mein Herz!

Wenn ich euch nicht hätte! :-)

Immerhin habeich dann doch 6 Stunden geschlafen und das Kopfweh ist auch nur noch schwach. Vielleicht habe es, weil ich wieder kettenrauche. Ich habe vor, wieder aufzuhören, jetzt, nach 2 Wochen exessivem stinkigem pofeln und bevor es wieder voll in eine feste Gewohnheit ausartet.

Eigehen kann ich auf eure so lieben Schreiben leider erst, wenn ich von der Arbeit komme.
Außerdem will ich jetzt noch schnell einen Beitrag basteln, bevor er nicht mehr aktuell ist. Ich habe nämlich wo gewonnen. :-))

Nickname 10.11.2005, 12.23| (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: heute

. . .

"Jedes Ding hat drei Seiten:
Eine, die du siehst,
eine, die ich sehe
und eine, die wir beide nicht sehen."
(chinesisches Sprichwort)

Ich will die dritte Seite im Verhältnis zu meinem Vater verstehen lernen.

Aber noch sehe ich schwarz.

Eine Schlaflose.

Nickname 10.11.2005, 02.38| (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Zitate

Todesnacht

Heute abend wollte ich wie immer etwas bloggen, aber ich bin auf der Couch mit schmerzhaft hängendem Kopf eingeschlafen. Ich spürte es, war aber nicht fähig ihn zu heben. Es ist ja auch kein Wunder, nach einer fast schlaflosen Nacht und einem elenden Migränetag.

Aber es ist etwas Seltsames gewesen, ich habe lebhaft vom Vater geträumt. Dabei hatte ich am Abend gar nicht an seine Todesnacht heute vor einem Jahr gedacht. Und ich habe seitdem nie von ihm geträumt.

Gerade eben aber träumte mir, ich würde von Ferne zusehen wie er in einem Gastgarten allein und konzentriert ein Essen zu sich nehmen würde. Ich hielt mich abseits, brachte ihm aber dann schweigend ein Tüteneis zum Tisch, das er ohne Überraschung kommentarlos und wie selbstverständlich annahm. Seltsam meine ganzen Vorbehalte gegen ihn waren im Traum nicht vorhanden. Aber eine gewisse Empfindungslosigkeit ihm gegenüber und das war erholsam. Dann ging ich in den ersten Stock des schon geschlossenen Lokals und schwamm dort heimlich herum, ja wirklich, dort stand das Wasser, einfach so. Dann war da plötzlich ganz stark ein intensives Erinnern an die Qualen meiner krebskranken Mutter und ich erwachte mit tränennassen Wangen.

Mein Vater war mir in dieser Nacht vor einem Jahr in seiner Todesstunde erschienen. Er weckte mich damals durch seine kurze aber heftige Umarmung und wir wechselten sogar in seltsamer Art ein Wort. Ja, das ist wirklich wahr und jeder dem ich alles erzählte sagte mir, dass dieses jenseitige Erlebnis ein unglaubliches Geschenk sei.
Denn das Verhältnis zu meinem Vater war problembeladen und ich kämpfe damit, dass ich ihm auch nach einem Jahr noch nicht vergeben kann. Dabei will ich es doch, irgenwo im tiefsten Innersten mochte ich ihn ja doch und hatte Mitleid mit ihm.
Ja, Mitleid, das vor allem. Und Pflichtgefühl ihm gegenüber als ich mich 7 Jahre quälend um ihn kümmern musste.
Ich hatte es am Totenbett meiner Mutter versprochen. "Seid mir lieb zum Vati" sagte sie damals wortwörtlich und sie wusste warum. Das war mir Gebot und ich tat was ich konnte und sprang täglich über meinen Schatten. Von allen Kindern war ich die einzige die "lieb" war.

Mir ist bewusst, was der heutige Traum bedeutet...

Genau wie ich es im Traum gesehen habe war unsere Situation.
Nachdem ich mich täglich überwunden hatte und für ihn da gewesen war empfand ich immer das Bedürfnis mich für zu belohnen. Das war im Traum das Bad im Wasser nach getaner Zuwendung.
Immer wieder denke ich, es war doch nicht so viel das ich für ihn getan hatte, es war wie im Traum, nur ein Eis, aber nicht die ganze Mahlzeit. 
Gerade die letzte schlaflose Nacht quälte ich mich mit ähnlichen Gedanken, wusste aber, dass ich nicht mehr vermocht hätte. Es ging über meine Kräfte. Sieben schwere Jahre waren das und danach wollte ich wieder so richtig zu leben beginnen.
Daraus wurde noch nicht wirklich etwas, außer bloggen gab es nichts Neues. Irgendwie bin ich immer noch müde.
Mein Vater erzählte überall herum wie fürsorglich ich alles machen würde. Ob er das auch wirklich im tiefsten Herzen so empfunden hat? Ich weiß es nicht. Er war kein guter Vater und hat vielleicht daher nicht mehr erwartet.

Jedenfalls hat er mich im Sterben umarmt, etwas was er im Leben nie gemacht hatte.

Vielleicht zeige ich in den nächsten Tagen meine Beschreibung dieses intensiven jenseitiges Erlebnisses so wie ich es damals gleich aufgeschrieben hatte...

Nur seltsam, ich hatte die Erzählung hier im Computer schon gesucht und nirgends gefunden.

Jetzt werde ich ihm eine Kerze anzünden.

Vor dieser Nacht habe ich ein wenig Angst.

Nickname 10.11.2005, 00.39| (5/0) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: bekümmert

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