Ausgewählter Beitrag

Hilfee, wir versinken!



Der Schnee ist schwer und klebt an der Schaufel. Wäre er leichter könnte man sicher von über einem Meter sprechen. Ich habe gerade nachgesehen, inzwischen sind es schon wieder mindestens 10 cm mehr und noch ist kein Ende in Sicht!

Ich hatte mir abgewöhnt, Schnee zu mögen weil ich, als mein Vater noch lebte, bei unserem Elternhaus hunderte Meter Weg zu schaufeln hatte! Und ganz schlimm war eine schräge steile Kurve. Schaufeln musste ich immer sofort, damit notfalls der Rettungswagen durchkommt und vorher weit weg das Auto irgendwo hinkleben. So wurde jeder größere Schneefall zum Alptraum und oft war ich danach wegen Hexenschuss im Krankenstand.

Ich werfe ihn euch allen rüber, samt Frau Holle *grumml*
;-)

Nickname 26.11.2005, 17.49

Kommentare hinzufügen


Kommentare zu diesem Beitrag

10. von Conny

Also ich freu mich total über die weiße Pracht, ist doch einfach herrrrrrlich ;)
Und morgen in aller Früh, wenn noch niemand unterwegs ist, da mach ich eine schöne PhotoTour ....
Ich wünsche dir einen schönen ersten Advent,
Conny

vom 27.11.2005, 00.44
9. von Ferdl

bist du das unter dem schnee?? :D

vom 26.11.2005, 23.12
8. von Andrea

Booah ist das viel. Diese Massen kenne ich nur aus unserem Winterurlaub im Februar diesen Jahres in Oberösterreich. Was meinten die Pensionsbesitzer?? Also soviel Schnee wie jetzt hatten wir auch noch nie.... naja war unsere Antwort: wir sind ja auch da ;-) ) (Im Sommer war es dann der Regen wut ;-) ) Aber solche Mengen kennen wir hier in Düsseldorf ja gar nicht. Ist eher selten das es schneit. Allerdings hat es uns heute vormittag arg erwischt, es schneite und schneite und hörte nicht mehr auf. Und nun ist es auch hier mal weiß.
Paß gut auf dich auf und mach es dir zu Hause gemütlich. Und danke für deinen Eintrag bei mir und für die Glückwünsche :-)))
Andrea

vom 26.11.2005, 22.42
7. von Inge aus Hamburg

Nanu? Ihr versinkt und hier ist nischt los. Frau Holle will ich hier aber jetzt nicht haben, behalte sie bitte noch eine Weile. Bin froh, wenn die Straßen frei sind. Knirsch...
So, so, und wieso hast du mich schon so schnell gefunden??? Komm ruhig öfter mal zu mir, gern komme ich Dich auch besuchen. Ciao


vom 26.11.2005, 22.24
6. von Frau Waldspecht

Waaahnsinn.... bei uns hat´s getaut, alles matschig. Ich hätt so gern richtig viel Schnee....
LG Anette

vom 26.11.2005, 19.43
5. von Eveline & Otto

Diesmal lassen wir anderen den Vortritt, die das schöne Weiß nötiger haben als wir ;)

Na, dankschön, den Schnee kannste behalten, davon haben wir selbst mehr als genug...

Und i hab's auch immer ganz entsetzlich im Kreuz und in den Schultern vom Schneeräumen - grauslig isch des....

Aber sonst ist der Schnee schon schön, soll er halt von Hof und Straße wegbleiben....

Gemüüüütlichen Abend liebe Tirilli!!!

Huggels

vom 26.11.2005, 19.18
4. von Sunny

Wahnsinn. Was ich grad gesehen hab, liebe Tirilli ... da, wo wir einst im Sommer wandelten:

Hier klicken

Ein Weihnachtsmärchen ... *seufz*



vom 26.11.2005, 18.33
3. von Bärenmami

Und was sagt Frau Schnuzl dazu?
Setzt sie überhaupt noch ein Pfötchen nach draußen?
lg Barbara und Robert

vom 26.11.2005, 18.27
2. von Tommy

schick mir ruhig noch was rüber!!! ich finds immer wieder schön... okay, Schneeschaufeln muß die Vermieterin ;-)
... den matschigen mag ich allerdings auch nicht.

vom 26.11.2005, 18.01
Antwort von Nickname:

Gerne würde ich dir viel davon rüberschicken lieber Tommy! Schickst du mir 20 Transportflugzeuge? *g*

1. von Bea

wunderwunderherrlich fein :) und das bei meiner Weihnachtsstimmung

Lieben Gruß, Bea
..in der Hoffnung, dass es auch bei uns bald wieder weiter geht: mit Schnee

vom 26.11.2005, 17.56

Hilfee, wir versinken!



Der Schnee ist schwer und klebt an der Schaufel. Wäre er leichter könnte man sicher von über einem Meter sprechen. Ich habe gerade nachgesehen, inzwischen sind es schon wieder mindestens 10 cm mehr und noch ist kein Ende in Sicht!

Ich hatte mir abgewöhnt, Schnee zu mögen weil ich, als mein Vater noch lebte, bei unserem Elternhaus hunderte Meter Weg zu schaufeln hatte! Und ganz schlimm war eine schräge steile Kurve. Schaufeln musste ich immer sofort, damit notfalls der Rettungswagen durchkommt und vorher weit weg das Auto irgendwo hinkleben. So wurde jeder größere Schneefall zum Alptraum und oft war ich danach wegen Hexenschuss im Krankenstand.

Ich werfe ihn euch allen rüber, samt Frau Holle *grumml*
;-)

Nickname 26.11.2005, 17.49| (10/1) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: heute

Überschwemmung in Santiago

Etwa zur Zeit meines fünften Geburtstags, wir wohnten noch im hier beschriebenen Bungalow, begann es in Santiago ungewöhnlich stark zu regnen. Die Stadt liegt nahe dem 34. südlichen Breitengrad, das entspricht auf der nördlichen Halbkugel ungefähr der Lage von Marokko. Aber das Klima ähnelt eher dem Siziliens. Im Jahr des El Niño kann allerdings alles anders sein denn das Meer erwärmt sich ungewöhnlich. Ob er tatsächlich die Ursache dafür war, dass sich die Himmelschleusen wie nie gesehen öffneten weiß ich natürlich nicht.



Santiago in den Sechzigerjahren.
Und so sieht die Stadt jetzt aus. Im Winter, wenn in den Höhen Schnee fällt erstrahlen die Anden, aber heutzutage sieht man sie wegen des Smogs leider nur noch selten.


Unser in einem Außenbezirk gelegenes Bungalow stand direkt an einem Kanal der am Ende der Straße in den Fluss Mapocho mündete.
Es kam wie es kommen musste, der überaus schmutzige Kanal ging über. Zunächst betraf uns das nicht, denn er floß hinter einer hohen Mauer. Jedes Grundstück entlang des Flusses war von solchen Mauern umgeben, aber irgendwie war wohl beim ersten Wasser eingedrungen und der Besitzer schlug ein Loch in die Wand zum Nachbarn um den Fluten Herr zu werden. Der nächste tat es ihm gleich und in einer Kettenreaktion kamen auch wir bald in die Lage es tun zu müssen.

Ich war gerade sehr krank, hatte Lungenentzündung und Gelbsucht zugleich. Als ich diesen Morgen erwachte, fiel mein erster Blick auf den Teppich, er lag so überraschend hoch und ich dachte ich träume. Erst allmählich begriff ich, dass er auf einer braunen Brühe schwamm und auch heute erinnere mich noch gut an mein damaliges Entsetzen!

Meine arme Mutter! Sie war gerade hochschwanger und erwartete ihr viertes Kind. Wir konnten in kein höheres Stockwerk flüchten, es war ja, wie gesagt, ein Bungalow.

Welch eine glückliche Fügung, dass mein Vater in dieser Zeit gerade nicht auf einer seiner ausgedehnten Fotoreisen war. Er war in vielen Jahren allzu oft in der Wildnis verschollen und ging seiner Leidenschaft nach, Land und Leute zu fotografieren. Über die Wüste Atacama bis in die Antarktis hatte er das ganze Land bereist.
Meine Mutter war dann alleine mit vier Kindern und oft wochenlang ohne Nachricht. Ohne Versicherung, mit wenig Geld und ganz schutzlos muss sie oft große Sorgen gehabt haben. Aber sie hatte verlässliche Freundinnen, ohne die wäre es nicht gegangen.

Wie es dann weiterging ist mir entfallen, ich weiß nur, dass ich für einen Monat zu einer sehr lieben "Tante" kam. Die "Deutsche Kolonie" hielt zusammen und man half sich gegenseitig wenn jemand in Not war.

Als dann mein Bruder geboren war und mich meine Mutter abholte, fügte ich ihr eine sehr schwere Kränkung zu. Ich wollte nicht mit und heulte, sagte ihr, die andere sei nun meine Mutti. Ich war von dieser Frau so ungemein liebevoll verwöhnt worden, hatte dort Spielkameraden in meinem Alter, aber zu Hause war es ganz anders, meine Mutter war immer sehr "abgerackert" wie sie zu sagen pflegte und spielte nie mit uns Kindern.
Damit aber kein falscher Eindruck entsteht, ich habe meine Mutter sehr geliebt.

Die schmutzigen Spuren der Überschwemmung an den Wänden des Hauses waren nicht wegzubekommen und wir sind dann sehr bald umgezogen.

Hier sieht man meinen Vater auf Feuerland im Jahr 1959:



Nickname 26.11.2005, 00.19| (3/0) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: Geschichtchen

Für alle die das Wetter nicht aushalten

Ich versuche, mir im Urlaub immer ein sogenanntes Umschaltbild einzuprägen. Am besten, wenn man es im Kopf hat und kein Foto dafür braucht. Oft ist es dann später aber ganz ein anderes als man sich vorgenommen hat. Dieses ist zwar nicht meins, aber heute hat es mich regelrecht angesprungen.
Holst du dir auch zur Selbsthilfe manchmal eine Erinnerung an einen schönen Sommertag um dir zu helfen?
Bei uns scheint allerdings heute die Sonne. Gerade habe ich sie fotografiert, ich werde aber erst am Abend nachsehen ob es etwas geworden ist. Jetzt geh ich einkaufen. Man gönnt sich ja sonst nichts... *g*

°>.°^'>  <'^°.<°

Nickname 25.11.2005, 15.35| (5/1) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: Fotos

Angeblich


Sechs Monate ohne essen und trinken.


Nun, solche Geschichten kommen immer wieder so sicher wie das Amen im Gebet wie das Thema Schneeflocken bei euch Flachländern (bei uns ist Schnee gaaanz normal, leeeeeiderrr!) ...äh, wo bin ich stehen geblieben? Ach ja, Lieblingsthemen der Medien wie Bildzeitung und ORF.... tja.

Warum ich es hier auch bringe:

Dort steht: "Doch sie habe Vertrauen zu Gott, der ihren Sohn führen werde", so die Mutter...

Dieser Satz machte mich stutzig. Sprechen denn Buddhisten so? Ihr Gottesbild ist doch von unserem sehr verschieden?

Ich würde gerne mehr davon verstehen.

Nickname 25.11.2005, 11.14| (2/0) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: oder doch nicht?

2026
<<< August >>>
Mo Di Mi Do Fr Sa So
     0102
03040506070809
10111213141516
17181920212223
24252627282930
31      
RSS 2.0 RDF 1.0 Atom 0.3
Blogstatistik
Einträge ges.: 4574
ø pro Tag: 0,6
Kommentare: 20890
ø pro Eintrag: 4,6
Online seit dem: 25.01.2005
in Tagen: 7861