Ausgewählter Beitrag
verstehen-begreifen
In Österreich hat sich heute das vielleicht schlimmste Verbrechen der Nachkriegsgeschichte ereignet. Ich kann und will es hier gar nicht beschreiben, zu grausig sind die Details.
Warum ich es trotzdem erwähne hat den Grund, dass es mich beschäftigt.
In solchen Fällen denke ich nicht nur an die verzweifelten noch lebenden Opfer, ich grüble auch immer über den Täter. Was hat aus einem süßen kleinen Jungen der er ja auch mal war, ein solches Monster gemacht? Was ist in nur seinem Leben passiert, dass ihn so werden ließ? Ich würde es gerne wissen. Nicht um zu entschuldigen, auch nicht um zu verstehen, das wäre wohl kaum möglich, aber um zu begreifen.
Wenn man das Dunkle abtut, versteht man das Leben doch nicht in seiner ganzen Bandbreite?
:verstehen-begreifen
In Österreich hat sich heute das vielleicht schlimmste Verbrechen der Nachkriegsgeschichte ereignet. Ich kann und will es hier gar nicht beschreiben, zu grausig sind die Details.
Warum ich es trotzdem erwähne hat den Grund, dass es mich beschäftigt.
In solchen Fällen denke ich nicht nur an die verzweifelten noch lebenden Opfer, ich grüble auch immer über den Täter. Was hat aus einem süßen kleinen Jungen der er ja auch mal war, ein solches Monster gemacht? Was ist in nur seinem Leben passiert, dass ihn so werden ließ? Ich würde es gerne wissen. Nicht um zu entschuldigen, auch nicht um zu verstehen, das wäre wohl kaum möglich, aber um zu begreifen.
Wenn man das Dunkle abtut, versteht man das Leben doch nicht in seiner ganzen Bandbreite?
10.01.2006, 21.17| (7/1) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: nachdenklich
Wassertröpfchenschicksale
10.01.2006, 01.07| (8/0) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: Links
Gedanken zur Bildbearbeitung
Immer wieder lese ich, bearbeitete Bilder seien geschummelt. Na gut. Aber geschummelt an wem? Am Betrachter? An der Kamera! *g* Denn die hat nicht vermocht, das Abgebildete wie erwünscht wiederzugeben.
Die Kamera ist doch keine Heilige der man nicht widersprechen darf?! Ich meine, wenn man versucht, dem was wirklich zu sehen war durch Bearbeitung näher zu kommen, ist es doch legitim? Wenn man Farben aber zu sehr verstärkt ist das in meinen Augen etwas anderes. Aber wenn man schärft, schneidet und die Helligkeit und sogar die Farben dem Original angleicht, ist das schummeln?? Die Kamera schummelt, sie ist nicht perfekt!
Es kommt aber immer sehr darauf an, mit welchem Ziel man bearbeitet. Will man die Natur schönen, sie verbessern, dann kann man doch von "schummeln" sprechen. Aber auch das ist natürlich ein Weg für sich selbst, die Freude ist das Maß. Ich für meinen Teil versuche nur das, was ich gesehen habe darzustellen.
Ist es aber doch nur meine subjektive Wirklichkeit? Ich weiß nicht. Wenn 3 Leute das gleiche Motiv malen sieht man, wie unterschiedlich gesehen wird. Dieses Phänomen fasziniert mich sehr. Gibt es so viele Arten zu sehen wie Daumenabdrücke?
Dass unbearbeitete Bilder zum Kult werden, kann ich aber auch verstehen. Es kommt eben nur darauf an, was man abbildet.
10.01.2006, 00.58| (4/0) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: Fotos
Kleineres Lebenszeichen
10.01.2006, 00.03| (4/3) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: heute
@ Thema
Bei drei Jungs und einem Mädchen hätte ich so manches Mal ausrasten können. So manches böses Wort mit lauter Stimme konnte ich mir nicht verkneifen, um wieder Ruhe ins Boot zu bekommen. Wohl daher die Redewendung, "ich könnte dich mit dem Schädel gegen den Türpfosten knallen". Aber nie ist mir die Hand ausgerutscht - und meine Kinder umbringen ... NIEMALS!
@ Renate
Neben all dem Elend in dem Film ist eine Szene einfach überwältigend. Der deutsche Offizier lässt den Pianisten spielen - und entdecken dabei ihre Gemeinsamkeit in der Liebe zur Musik. Jeder fällt in den Minuten in seine "heile" Welt zurück, in die sich jeder zurück sehnt. Aber vor allem wird in dieser Sequenz der Pianist vom gejagten Juden zu einem Menschen, weil er seine Würde Note für Note zurück erhält.
@ Astrid
Genau so ist das. Wir sehen es in vielen Filmen. Es wird uns (der Menschheit bzw. der Gesellschaft) der Spiegel vorgehalten - und "wir" merken es nicht einmal. Es ist wie erst zur Beichte gehen, dann die Buße, und anschließend wird geklaut, betrogen, verprügelt, ggf. gemordet (Kirche macht gerne mit in Sachen Segnen der Waffen, oder "mit Gottes Hilfe"). Es gibt ja schließlich die nächste Woche, da kann man ja wieder beichten ...
vom 12.01.2006, 13.06